Mittwoch, 27. Januar 2021

Luft anhalten

In der neuen Woche geht es in den Countdown vor der Sales Tagung bei der Strumpf-Fabrik. Alle Dokumente müssen am Dienstag abgelegt sein bis dahin müssen wir uns ein bisschen ranhalten. Als wir am Dienstagnachmittag alles abgelegt haben, treffen wir uns mit den Kollegen digital, um uns darüber zusammen zu freuen (und zusammen - mit was auch immer - anzustoßen 😉). Am Abend sage ich endlich unserer "neuen Perle" zu, die am Mittwoch sofort damit beginnen möchte, mich im Haushalt zu unterstützen.

Wir hoffen sehr, dass uns "die Perle" diesmal etwas länger erhalten bleiben wird. Die letzte hat sich zum Jahresende verabschiedet und das auf eine Art und Weise, die weder angebracht war noch die ich nachvollziehen konnte. Die Art war einfach unangemessen, aber so war es wahrscheinlich das Beste für alle Beteiligten: besser eine Ende mit Schrecken ... Sie kennen das, oder? 😊

Die "neue Perle" ist der deutschen Rechtschreibung mächtig und sie kommuniziert, das ist super. 😊 Nachdem sie am Mittwoch zum ersten Mal bei uns war, finde ich alle gebügelten Klamotten fein säuberlich zusammengelegt, aufgehängt und sortiert. Am Abend teilt sie mir mit, dass sie vergessen hat, mein Blusenkleid zu bügeln. So kann man doch miteinander arbeiten. 😊




Am Mittwochenabend lade ich mir eine neue App herunter: Clubhouse (Achtung, externer Inhalt!). Sie macht schon seit Anfang Januar Furore in Deutschland, sie richtet sich aktuell nur an apple User und man braucht eine Einladung, um sie nutzen zu können. Ich installiere sie, habe aber keine Einladung und kann aus diesem Grund die App (noch) nicht benutzen. Am Donnerstagabend erhalte ich eine Nachricht, dass mich jemand zu #clubhouse eingeladen hat und melde mich an. Den KSM lade ich auch gleich ein und wir eröffnen unseren ersten eigenen Clubroom. 😁


Am Freitagabend kommt der KSM, nach seiner ersten Arbeitswoche, wieder nach hause ... und er bringt asiatisches Essen mit. 😋 Das Essen ist sehr gut, aber die Portionen sind so groß, dass uns eine für uns beide reicht. 


Wir starten den Samstag mit einer Runde Morgen-Yoga zusammen, danach frühstücken wir und brechen in die Stadt auf. Die zweite Portion des asiatischen Essens, essen wir dann am Samstagmittag.


Nach einem ausgedehnten Mittagsschlaf, beginne ich damit, die Präsentation für die Salestagung, die unserer Trainee schon perfekt vorbereitet hat, mit meinen Notizen zu versehen. Am Samstagabend essen wir - auch schon fast ein Ritual: Salat - diesmal mit Büffelmozzarella (Burrata war aus 😆). 


Am Sonntag frühstücken wir gemütlich bevor ich mich daran mache, den englischen Teil meiner Präsentation zu erstellen. Außerdem lackiere ich mir die Fingernägel (#everythingisgoingtobeokay) - so viel Zeit muss sein. 😃 


Da ich bis zum Nachmittag arbeitstechnisch noch eingespannt bin, übernimmt es der KSM, echte "Allgäuer Kässpätzle" (Achtung, externer Inhalt!) zu machen. Okay, die Spätzle, oder in diesem Fall besser "Knöpfle", sind aus der Packung. Die auch noch selbst zu machen, wäre natürlich die Krönung (und werden wir sicher auch noch iwann probieren), aber die "Packungsspätzle werden ja schon von Profis gemacht und warum soll man solche Aufgaben, die ein bestimmtes Geschick und Erfahrung erfordern, nicht erst einmal denen überlassen? 😉

Das Ergebnis jedenfalls, also das Gericht, das am Ende beim KSM herauskommt, kann sich sehr gut sehen und essen lassen. Die Röstzwiebeln (Achtung, externer Inhalt!) übrigens, sind nicht aus der Packung, sondern selbst gemacht. 😊




Am Nachmittag dann machen wir uns zusammen noch zu einem Spaziergang in die Strumpfstadt auf (zum Laufen fehlt mir iwie die Lust). Am Abend gibt es eine klassische deutsche Brotzeit, diesmal sogar mit kernigem Frischkäse (den ich sehr gerne mag - Achtung, externer Inhalt!) und frischen Frühlingszwiebeln oben drauf. 😋


Am Abend ermittelt im "Tatort" (Achtung, externer Inhalt!) Kommissar Falk, zusammen mit seiner Kollegin des BKA (Achtung, externer Inhalt!) in Hamburg (Achtung, externer Inhalt!), in einem Mord auf der schönen Nordseeinsel Norderney (Achtung, externer Inhalt!) und der Fall nimmt eine recht unerwartete Wendung bevor wir anschließend ins Bett gehen. 😉

Sonntag, 17. Januar 2021

Neue Runde

Am Montag der zweiten Woche des Jahres ist mein Geburtstag zum mittlerweile 38. Mal - den Tag, an dem ich auf die Welt kam einmal eingeschlossen - und für den KSM bricht die letzte Urlaubswoche an.  Der KSM richtet uns jeweils ein Stück des Geburtstagskuchens ganz liebevoll mit einem schrecklich künstlich schmeckenden Gummifrosch aus seinem Vorrat an 😉 und wir starten zusammen mit einem Kuchenfrühstück in den Tag. 




Das Weihnachts-/Geburtstagsgeschenk, das mir der KSM gemacht hat, ist bereits vor einer Woche angekommen, ich habe es aber natürlich noch nicht - obwohl der KSM selbst das am liebsten schon getan hätte. 😁 Natürlich habe ich auch noch ein paar andere Aufmerksamkeiten geschenkt bekommen - nicht vom KSM, aber von meiner Mama. Der Bruder schickt sein Geschenk digital und die beste Freundin kündigt ihres schon einmal per WhatApp an. Überhaupt: WhatsApp - ich bin bin überrascht und erfreut, wie viele Menschen - auch bereits aus der neuen Umgebung - an meinen Geburtstag denken und mir gratulieren. 😊


Nach dem Frühstück widmen wir uns erst einmal der Inbetriebnahme des neuen Smartphones, die leider - und das muss ich sagen, enttäuscht mich etwas - weit weniger intuitiv und schnell über die Bühne geht als das beim letzten Mal der Fall war und als ich es von apple gedacht hätte. Die Sicherheits-Systemkopie vom alten Smartphone lässt sich nicht direkt zwischen den beiden Geräten austauschen, sondern ich muss eine Kopie auf meinem Computer ablegen, die cih von dort dann auf das neue Gerät spielen kann. Das ganze dauert durchaus etwas Zeit (auch weil wir erst einmal nachlesen müssen, wie das überhaupt funktioniert).


Am frühen Nachmittag beschließen wir, trotz des Schnees, der seit ein paar Tagen draußen liegt, zusammen eine kleine Geburtstags-Radtour zu machen. 

Erinnern Sie sich übrigens an den Drachenbaum, den mir eine meiner ehemaligen Kolleginnen zur Feier anlässlich meines 35. Geburtstags als Dekoration ausgeliehen hatte und daran, dass der damals durch den Transport im Auto zu meiner Party einen Zweig verloren hat? Schauen sie mal, was aus dem geworden ist! 😀



Sie führt uns gute 1,5h durch die direkte Umgebung der Strumpfstadt und in Gebiete, die wir bislang noch nicht kannten.




Kurz bevor es gänzlich dunkel ist und nachdem es wieder angefangen hat zu schneien, erreichen wir wieder unser Zuhause. Dort angekommen ruft mich schon die beste Freundin an, um noch einmal persönlich zu gratulieren 😍 während der KSM gerade versucht herauszufinden, welches der wenigen Restaurants in und um die Strumpfstadt herum, an einem Montagabend Essen zum Abholen anbieten, denn wir möchten etwas Leckeres vom Restaurant zum Abend essen. Wir müssen feststellen, dass heute einzig und allein ein griechisches Restaurant geöffnet hat, bei dem man auch Essen abholen kann und bestellen dort. Der KSM eine Moussaka und ich gebratene Sardinen mit Reis, Salat und Zaziki. 😋

Ich muss mich ganz schön beeilen, noch kurz unter die Dusche zu springen bevor wir um 20.00 Uhr das Essen abholen müssen. Wir schließen den Tag mit einem gemütlichen Abend auf dem Sofa ab, wie er bei uns nicht allzu oft vorkommt. 😊


Auch am Dienstag habe ich noch Urlaub. Zwar geht es bei uns im Bereich bei der Arbeit nun so langsam wieder rund, denn in zwei Wochen muss die neue Kollektion an die Kollegen vom Vertrieb übergeben werden, allerdings ist das nun einmal die letzte Woche von insg. sechs Wochen Urlaub des KSM und davon habe ich bislang nur knapp zwei Wochen über Weihnachten mit ihm zusammen verbringen können, daher wollte ich wenigsten in dieser letzten Woche noch diese zwei Tage mit ihm haben.

Die beste Freundin spielt momentan mit dem Gedanken, einen Hund bei sich zuhause aufzunehmen. Ich mag Hunde sehr und wäre früher begeistert gewesen von dem Gedanken, dass ich einen habe. Mit Studium- und Arbeitsleben habe ich allerdings gemerkt, dass ich viel zu viele andere Dinge zu tun habe und es einem Hund nicht zumuten möchte, mit mir zu leben, denn er wäre dann einfach viel zu oft auf sich allein gestellt. Dennoch habe ich einen Lieblingshund. allgemein mag ich Hunde, die eher kräftig und muskulös sind, eher so in Richtung Bulldogge, franz. Dogge, mein absoluter Liebling aber ist: der Mops (Achtung, externer Inhalt!). 

Mit einer Suche auf google stelle ich fest, dass dort ein Mops sogar animiert in 3D zur Verfügung steht, den man sich in die eigene Umgebung platzieren kann. Ich setze also den KSM zu "unserem" Mops auf den Küchenboden und mache einen Screenshot. So einen pflegeleichten Mops würde ich mir auch anschaffen. Sie sind doch goldig zusammen, oder?😍


Am Dienstag erreicht mich dann das Geburtstagsgeschenk der besten Freundin und ich freue mich sehr, sie hat mir ein sehr lehrreiches Kochbuch ausgesucht - der KSM beginnt sofort damit, es zu lesen. 😀


Der Rest der Woche verläuft unspektakulär, ich arbeite viel und beginne langsam damit, die Kollektionsübergabe vorzubereiten.

Am Samstag drehen wir, wie üblich, unsere Runde in der Strumpfstadt, um dort unseren Wocheneinkauf zu erledigen. An dieser Stelle muss ich uns auch wirklich einmal auf die Schulter klopfen, denn das Ziel ist, genau dieses eine Mal in der Woche in die Stadt zu gehen und dort ordentlich, mit Plan und ausreichend für die Woche einzukaufen. Ich habe unter der Woche weder Zeit noch Lust, noch nach der Arbeit in den Supermarkt zu rennen, um dort iwelche zusätzlichen Dinge zu kaufen, dieses eine Mal in der Woche ist Zeit genug, die dafür aufgewendet wird. Darüber hinaus sollte in der aktuellen Situation ohnehin die Gefahr, sich iwo mit diesem vermaledeiten Virus (Achtung, externer Inhalt!) anzustecken, minimiert werden. 

Und ich muss sagen: das klappt sehr gut. Wir können unsere Bedarfe mittlerweile einigermaßen gut einschätzen, v.a. an den Dingen, die man eben immer so braucht: Obst/Gemüse, (Hafer-)Milch, Müsli, Brot/Brötchen, etc. IdR suchen wir uns am Samstag zwei Rezepte aus, die wir am Wochenende kochen wollen und kochen dann davon, Sie kennen das bereits, immer die Menge für mind. vier Personen, so dass ich unter der Woche idealerweise an jedem Tag entweder überzähliges Essen auf die Arbeit mitnehmen kann oder mir zuhause selbst davon noch etwas warm machen bzw. schnell etwas kochen kann.

Wir haben ein gewisses "Standardprogramm", das wir immer so oder in leicht abgewandelter Form, je nach Saison z.B. einkaufen, bei Obst/Gemüse bspw. oder auch beim Tee. Aber natürlich kaufen wir, je nach ausgesuchte Rezepte und je nachdem, was uns sonst noch so über den Weg läuft, immer mal wieder Dinge ein, die nicht ständig in unseren Einkaufskörben landen. Diesmal läuft uns z.B. ein Granatapfel (Achtung, externer Inhalt!) über den Weg, der nicht um die halbe Weltgeschichte geflogen wurde, sondern "nur" aus der Türkei kommt. Und ab und an nehmen wir solche Dinge dann auch einmal mit. Die Ehre den Granatapfel zu zerlegen hat der KSM im Anschluss zuhause und geht dabei sehr umsichtig vor 😂: 


Am Sonntagmorgen machen wir "Eggs Benedict" (Achtung, externer Inhalt!) zum Frühstück, ein Gericht, das der KSM spätestens seit unserem Wiesbadenaufenthalt im letzten Sommer (Sie erinnern sich?) sehr mag. diesmal machen wir es komplett selbst - auch die Sause Hollandaise (sie gelingt nciht ganz, man kann sie aber essen 😏). 


Zum frühen Nachmittag gibt es "gebratenen Reis mit Gemüse und Spiegelei", ein Rezept aus dem Kochbuch, das mir die Kollegen am vergangenen Mittwoch noch zum Geburtstag geschenkt haben. 


Danach gehen wir zusammen eine Runde an die frische Luft - der KSM radelt, ich laufe wie üblich. Abends fühle ich mich gezwungen, noch ein paar von den Mails zu bearbeiten, die aufgrund der beiden freien Tage aufgelaufen sind, um einmal wieder "auf die Höhe meines Jobs" zu kommen. 



Am Abend das übliche Sonntagabendprogramm: "Tatort". 😎

Dienstag, 12. Januar 2021

Vollzählig

Am ersten Arbeitstag des neuen Jahres bekommen wir endlich einen neuen Kollegen und sind darüber allesamt sehr froh, denn: nun sind wir endlich wieder vollzählig. 😀

Er stößt an dem Montag gegen 10.30 Uhr zu uns und wir finden ihn alle sofort sympathisch. Wir hoffen alle, dass - nach nun einem Dreivierteljahr Chaos, erst aufgrund von Corona und Kurzarbeit, dann aufgrund des Wegfalls von Teamleiter und Trainee - wir mit dem neuen Kollegen wieder auf ruhigere Zeiten zusteuern können und es sieht erst einmal gut dafür aus.

Die ersten Tage verbringe ich viel Zeit mit dem neuen Kollegen, um ihm von den wenigen Dingen, die ich mittlerweile über die Strumpf-Firma (Achtung, Werbung!) und unser Sortiment weiß, möglichst alle weiterzugeben, schließlich soll er uns sehr bald eine gute Unterstützung und iwann ein kompetenter Teamleiter sein. 😊

Nach einer arbeitsamen, aber positiven ersten Arbeitswoche in 2021 stürzen wir uns in ein viertägiges Wochenende - am kommenden Montag habe ich Geburtstag und da der KSM Woche in der nächsten immer noch Urlaub hat (seine letzte von insgesamt sechs Wochen), habe ich für Montag und auch für Dienstag noch Urlaub eingereicht, damit wir meinen Geburtstag gemütlich miteinander verbringen können. 

Am Samstag gehen wir, wie eig. jedes Wochenende, das wir hier im Hochsauerland (Achtung, externer Inhalt!) verbringen (und das sind in letzter Zeit ja leider überdurchschnittlich viele), in der Stadt unseren Wocheneinkauf erledigen. Auf Mittag essen wir, aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, einen Salat, der schnell gemacht ist. Wir teilen uns eine Burrata dazu - einer unserer liebsten Käse in letzter Zeit. Nachdem der KSM die ganze Woche immer wieder für mich gekocht hat, ist es am Samstag an mir, das Essen zu machen. Der Salat entsteht also aus einer Salatmischung, sämtlichem Gemüse, das wir aktuell im Kühlschrank haben und einem Sahne-Balsamico-Dressing (Achtung, externer Inhalt!). Wir streuen noch eine paar Kerne und Walnüsse darüber und natürlich die Burrata ... et voilà. Sehr lecker. 😋


Das "richtige", warme Essen verschieben wir auf den Abend und auch dann bin ich fürs Kochen zuständig. Es gibt einen "winterlichen Kaiserschmarr'n" (Achtung, externer Inhalt!) aus dem REWE Magazin (Achtung, externer Inhalt!), das wir schon Anfang Dezember in Frankfurt mitgenommen haben (Sie erinnern sich?!) - ich kann das echt total empfehlen, wenn man Abwechslung in seinem Essen mag. 😊 Ich habe noch nie einen "richtigen" Kaiserschmarr'n gemacht, bei dem man im Prinzip den ganzen Teig viele Zentimeter hoch in die Pfanne kippt, ihn brät und ihn dann in Stücke reißt, ich war immer eher mit Kaiserschmarr'n in der Dicke von Pfannkuchen unterwegs, aber es klappt gut und es schmeckt am Ende. 😋


Zum Kaiserschmarr'n gibt es natürlich: Apfelmus. 😁


Am Sonntag fühle ich mich tatsächlich gezwungen, ab Mittag etwas zu arbeiten. Aufgrund meiner ständigen Abwesenheit in der ersten Woche des neuen Kollegen sind sehr viele E-Mail unbeantwortet geblieben. Da ich an meinem Geburtstag und auch am Tag danach noch frei haben werde und will, arbeite ich diese E-Mails tatsächlich am Sonntag ab - ich opfere nicht gerne meinen Sonntag der Arbeit, aber ich habe das Gefühl, es ist notwendig, an manchen Stellen Rückmledung zu geben, damit Prozesse nicht ins Stocken kommen. Daher kümmert sich am Sonntag der KSM wieder ums Essen und es gibt eine spanische Tortilla (Achtung, externer Inhalt!) zusammen mit dem Rest unseres Salats. 




Am späteren Nachmittag gehen wir zusammen noch einmal eine Runde durch die verschneite Landschaft um das Dorf, in dem wir seit nunmehr fast einem Jahr wohnen, spazieren. Sieht schön aus, oder was meinen Sie?! 😀


Am Abend kommt ein "Tatort" aus Köln, der sich um ein Verbrechen, in dem dunkle Machenschaften in der ehemaligen DDR eine Rolle spielen, dreht. Dabei backen wir zusammen noch einen saftigen Schokoladenkuchen mit Kirschen (Achtung, externer Inhalt!) für meinen bevorstehenden Ehrentag bevor wir ins Bett gehen, um in meinen Geburtstag zu starten. 😴

Donnerstag, 31. Dezember 2020

2020 - Ich mache das alles mit, aber ich werde die ganze Zeit jammern.

Sooo, da ist er wieder: der letzte Tag des - diesmal sehr außergewöhnlichen - Jahres. Und auch dieses Jahr möchte ich kurz auf das vergangene Jahr zurückschauen. Das diesjährige Silvester wird, aufgrund der Corona-Umstände, etwas anders (vor allem etwas ruhiger) werden wie die in den Jahren zuvor (Sie erinnern sich?) - allerdings waren meine Silvester noch nie jedes Jahr gleich (Abwechslung ist ohnehin etwas, das ich in meinem Leben sehr schätze), daher wird es mir nicht allzu schwer fallen, mich auf das diesjährige Silvester einzulassen. 😊

Mittlerweile existiert dieser Blog seit fast fünf Jahren und erfüllt nun immer besser den Zweck, zu dem ich angefangen habe, ihn zu schreiben, er ist ein "Tage(-" oder mittlerweile eher "Wochenbuch") geworden. Ihn aufrecht zu erhalten fällt mir aktuell durchaus schwer, es verlangt viel Disziplin, die Dinge zeitnah aufzuschreiben und manchmal denke ich, ich könnte Dinge viel plastischer (und vielleicht amüsanter) aufschreiben, wenn ich es gleich täte und nicht erst am Ende der Woche (und mir fehlen immer noch zwei Blogeinträge vom Anfang 2020, die ich bislang noch nicht geschafft habe nachzutragen, das steht aber noch auf meiner Liste), aber anders ist es momentan einfach nicht zu schaffen, ihn am Leben zu erhalten. Er ist mir aber wichtig, und deshalb halte ich fest. Ich möchte iwann mal auf die Anfänge dieses Blogs und das Leben zurückschauen, das ich damals geführt habe, vllt. in Erinnerungen schwelgen oder mich freuen, was sich seitdem verändert hat und ich dazugelernt habe. 😊 Und wer weiß, vielleicht kommen da auch wieder andere Zeiten, in denen ich ganz leicht, Blogeinträge machen kann.

Alles in allem freue mich aber, dass es immer noch und immer öfters Menschen gibt, die mich kennen und die meinem Blog hier folgen, weil wir uns einfach nicht mehr so oft sehen wie früher. Ich freue mcih aber natürlich auch über die Leser, die zufällig auf meinen Blog stoßen und darin stöbern und ganz besonder freut es mich, wenn sie an der ein oder anderen Stelle aus meinen Aufschrieben für sich Inspiration ziehen können - für was auch immer. 😊

Genau wie im letzten Jahr ist es an dieser Stelle nun Zeit für einen Jahresrückblick auf 2020. Gesehen habe ich den schon vor Jahren (wie das klingt ... 😋) bei Frau Brüllen und Wortschnittchen, habe ihn für gut befunden und hiermit übernommen. 😉

Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Privat großartig, und das, man muss es wirklich so sagen, auch bedingt durch die Pandemie, die sich seit März 2020 in Deutschland ihren Platz in den Nachrichtensendungen gar nicht so schwer erarbeitet hat. Die Gelegenheiten, zu denen der KSM spontan und auch übers Wochenende mal ins Ausland musste, haben sich quasi auf 0 reduziert und auch die Rennwochenenden hielten sich sehr in Grenzen - die für 2020 geplante Internationalität, die in seinem Renngeschehen Einzug halten sollte hatte sich mit Corona dann ebenfalls ziemlich erledigt (es gab nur ein Rennen in Belgien, bei dem er letztendes im Ausland dabei war, sonst war alles - wenn überhaupt - nur in Deutschland). Daher gab es viele gemeinsame Wochenenden und sogar viele Wochen am Stück, die wir zusammen verbringen konnten (in denen wir sogar 24/7 aufeinander hockten und immer noch nciht die Lust daran verloren haben - ich nehme das mal als ein gutes Zeichen 😉). Sagen wir also mal 9.

Beruflich schön, aber schwierig - das trifft es doch ganz gut. Der Job macht Spaß, die Kollegen und Kolleginnen sind nett, die Entscheidungen treffe ich und die Produkte mag ich gerne, dennoch habe ich ein halbes Jahr lang quasi für drei gearbeitet, was in vielen langen Sitzungen am Schreibtisch mündete, auch am Wochenende und das finde ich eher so mäßig. Sagen wir eher so 6.

Geben wir ihm also im Durchschnitt (9 + 6 = 15, geteilt durch 2 gibt 7,5 ... okay, runden wir auf!) eine 8. 😀

Zugenommen oder abgenommen?
Tendenziell zugenommen würde ich behaupten (Waage habe ich aber keine). Weniger Sport durch mehr Arbeiten bei gleichbleibend leckerer Versorgung (der KSM hat spätestens dieses Jahr seine kulinarische Seite ausgepackt und kocht wirklich immer superlecker ... 😋) fordert ihren Tribut. Ich bemühe mich aber, mich, trotz der Umstände, regelmäßig zu bewegen und noch passen alle meine Klamotten - erst danach wird's kritisch. 😊

Haare länger oder kürzer?
Länger - sie wachsen noch fröhlich vor sich hin und ich bin erstaunt, dass sie dabei immer noch recht passabel aussehen, wenn ich sie offen trage. Das lange Suchen nach der passenden Haarpflegestrategie scheint sich langsam auszuzahlen. Nur zum Frisör müsste ich mal wieder, aber is ja Lockdown ... 

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Meine neue Brille, die ich seit Januar habe (Sie erinnern sich?), ist - so meine ich mich zu erinnern - auf einem Auge um 0,25 stärker geworden, ich trage aber immer noch ohne Probleme die Kontaklinsenstärke, die ich schon die letzten 10 Jahre getragen habe. 😊

Mehr Geld oder weniger?
Hm, darf ich die überspringen? Okay, Butter bei die Fische: es ist etwas weniger geworden (nicht wirklich viel, aber immerhin und in Anbetracht unserer Inflation sicher nicht praktisch). Ich war so verzweifelt auf der Suche nach einem neuen Job, dass ich mich (wegen Branchenwechsel und so) geistig schon auf etwas weniger Gehalt eingestellt hatte und als die Personalerin dann genau den Betrag nannte, auf den ich mich geistig schon eingerichtet hatte, hab' ich nicht einmal mehr daran gedacht, zu verhandeln, sondern sofort eingeschlagen. Meine vorherigen drei Gehaltsverhandlungen habe ich besser geführt und um es einmal deutlich zu schreiben: das ärgert mich - obwohl Geld sicher nicht das wichtigste ist, auf dieser Welt. Es ärgert mich, einfach, mein Licht so unter den Scheffel gestellt zu haben. Diese Firma hatte mich unbedingt haben wollen, es wäre nur richtig gewesen, eine Gehaltsverhandlung zumindest einmal zu versuchen.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Schon weniger, wegen Corona und "keine Auslandsreisen" und so, aber auch gar nicht so viel weniger, wegen "Ausstattung für Fahrradreisen angeschafft", "Wochenenden in deutschen Großstädten verbracht" etc. 

Der hirnrissigste Plan?
Sind hirnrissige Pläne nicht meist die besten? 😉 Für hirnrissige Pläne war dieses Jahr kaum Zeit, aber von Berlin nach Rostock mit dem Rennrad zu fahren mag sich für manche Menschen in meinem Umfeld wie ein hirnrissgier Plan angehört haben ... wir haben's aber einfach gemacht und so hirnrissgig war's am Ende dann gar nicht. 

Die gefährlichste Unternehmung?
Vielleicht auch die Tour von Berlin nach Rostock, wobei man sagen muss, dass die Gefahr, vom Fahrzeug überfahren zu werden auf dieser Strecke rapide abnimmt, sobald man Berlin verlassen hat und in Brandenburg oder Mecklenburg-Vorpommern auf der Straße unterwegs ist.

Die teuerste Anschaffung?
Mal wieder eine "Social Freezing" Behandlung mit ernüchterndem Ergebnis (Sie erinnern sich?) - viel Geld für wenig Resultat (noch weniger geht gar nicht 😉) und der Grund dafür, dass ich beschlossen habe, diese Behandlungen zunächst einmal ruhen zu lassen.

Das leckerste Essen?
Puuuh, schwierig, da war so viel gutes und unterschiedliches dabei: der Brunch zu Neujahr in München war toll (Sie erinnern sich?) - weil München und mit dem KSM und überhaupt neues Jahr und so - aber wir hatten auch mal Pizza aus der örtlichen italienischen Bar unserer neuen Heimat und waren damit und mit einer Arbeitskollegin (und deren Freund) im Autokino, auch das war toll (Sie erinnern sich?) oder Burger aus dem Burgerrestaurant einer bekannten Autoschmiede im Pott (Achtung, Werbung! Sie erinnern sich?) und zuletzt Ramen to Go in Frankfurt/Main (Sie erinnern sich?). 

Das beeindruckendste Buch?
Erschreckenderweise war wenig Zeit zum Bücherlesen, ich habe damit erst kürzlich wieder ein bisschen angefangen, aber "Rotkäppchen raucht auf dem Balkon" von W. Kaminer (Achtung, Werbung!) hat mir echt gut gefallen - und iwie auch beeindruckend ob seiner Leichtigkeit 😊 (ich hab' mir jetzt "Russendisko" gekauft 😉 - Achtung, Werbung!).

Der ergreifendste Film?
"Nightlife" von Simon Verhoeven (Achtung, externer Inhalt!) war einer der wenigen (oder der einzige?) Film(e), den/die ich im Kino gesehen habe. Corona verhindert ja immer noch, dass die Kinos geöffnet sind.

Die beste Serie?
"Das Haus des Jahres" (Achtung, externer Inhalt!) - zählt das?! 😄

Die beste Musik/der beste Podcast?
Ich streame über TIDAL (Achtung, Werbung!) die Musik, nach der mir gerade ist - von Klassik über Pop bis Techno und höre ab und an Podcasts, z.B. den von Sallys Welt (Achtung, Werbung!) oder "1,5 Grad" von Luisa Neubauer (Achtung, externer Inhalt!). 

Das schönste Konzert?
Konzert?! Hahaha! 😊

Die meiste Zeit verbracht mit …?
... den neuen Kolleginnen? Und es war gut. 😄

Die schönste Zeit verbracht mit …?
... dem KSM - definitiv. 😊

Vorherrschendes Gefühl 2020?
Irritation

2020 zum ersten Mal getan?
Mit dem Rennrad eine Mehrtagestour gemacht.

2020 nach langer Zeit wieder getan?
Urlaub in Deutschland gemacht

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Einarbeitung aus dem Homeoffice und in einem Team ohne Teamleiter und Trainee zu arbeiten

Der erste Lockdown

Der zweite Lockdown

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass man die Situation, in der man lebt und arbeitet, selbst beeinflussen kann.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Gemeinsame Zeit, denke ich. 😊

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Auch gemeinsame Zeit, aber auch eine Brille und ein Smartphone. 😀

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Fahren wir jetzt nach hause?

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Achje, das weiß ich gar nicht.

Besseren Job oder schlechteren?

Besseren, was die Aufgabe und meine Einstellung dazu angeht. 😊

Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Ja, 50 Cent mit einem Los, das für mich im Adventskalender in unserem Büro drin war.

Mehr bewegt oder weniger?
Mehr - beruflich und privat.

Anzahl der Erkrankungen dieses Jahres?
Keine - und dafür bin ich sehr dankbar. 😊

Dein Wort des Jahres?
Toleranz

Dein Unwort des Jahres?
Corona

Dein Lieblingsblog des Jahres?
Das Bloglesen ist mir abhanden gekommen und ich habe keinen Blog mehr regelmäßig gelesen. Dafür habe ich aber bislang jede Folge des Sallys Welt Podcasts (Achtung, Werbung!) gehört - zählt das auch? 😉

Dein größter Wunsch fürs kommende Jahr?
Entspannung

2020 war mit 1 Wort …?
Anstrengend

Am Montag nach dem Weihnachtswochenende wachen wir morgens (erstaunlich spät) bei der Schwester des KSM im Wohnzimmer auf und wir frühstücken erst einmal ausgiebig.

Im Anschluss spielen wir zuerst "Halli Galli" und gehen dann, bei nicht besonders tollem Wetter (es ist kalt und neblig), alle zusammen eine Runde draußen spazieren. Am Nachmittag trinken wir noch Kaffee und essen ein paar, wie man im Schwäbischen so sagt, "Süße Stückle" bevor wir gegen 17.00 Uhr wieder 5h zurück ins Hochsauerland (Achtung, externer Inhalt!) fahren.

Gegen 20.00 Uhr sind wir gerade bis Rosbach (Achtung, externer Inhalt!) gekommen, wo wir auf einen Salat, zwei vegane Burger und ein paar Rucola Pommes bei einer großen Fast Food Kette (Achtung, Werbung!) anhalten und diese im Anschluss zusammen im Auto aufessen (vom Salat und den Pommes bleibt alerdings ein großer Teil über, den wir einfach mitnehmen, um sie am nächsten Tag aufzuessen). Ich muss zugeben, manchmal mag ich amerikanisches Fast Food und mit der veganen Form von Burgern komme ich auch gut zurecht. 😋


Ein paar unserer Plätzchen, haben unseren Weihnachtsausflug überlebt und wollen nun in den kommenden Tagen aufgegessen werden. Wie ich den KSM kenne, wird das aber kein größeres Problem werden. 😉


Ab Dienstag wollen wir die freien Tage zuhause nutzen, um ein paar Sachen vorwärts zu bringen, die bereits seit Monaten (nämlich ziemlich genau seit meinem Umzug ende Januar, wenn man mal ehrlich ist 😬) liegen geblieben sind: es gibt ein paar Dinge, die ich nicht mehr benötige und die ich verschenken/verkaufen möchte, es gibt ein ganze Brillensammlung, die ich loswerden möchte und meine Bekleidung möchte ich sortieren und Dinge loswerden, die ich nicht mehr brauche. zunächst aber müssen wir einkaufen, denn der Kühlschrank stand über die Feiertage so gut wie leer.

Hier im Hochsauerland hat es übrigens geschneit und draußen liegt etwas Schnee, wie Sie sehen:


Am Dienstagabend schaffen es dann auch wir, endlich einmal unseren Weihnachtsbaum (Achtung, Werbung!) aufzustellen, nachdem wir bislang immer nur mit denen Anderer Vorlieb nehmen mussten. Er gefällt mir einfach immer noch gut, auch wenn er aus einer ganz anderen Zeit in meinem Leben stammt, vor allem auch deshalb weil er echte "Kerzen" (naja, Teelichte ... 😉) hat. Man beachte den Regenbogenverlauf, der durch die Kugeln am Baum entsteht - voll mein Ding! 😀



Am Mittwoch essen wir immer noch an den Resten, die wir von der Schwester des KSM mitgegeben bekommen haben (ich habe auch am Vortag schon davon gegessen). Die "Spaghetti Marinara" und das Lachsfilet schmecken aber auch immer noch gut. 😊



Am Mittwoch kann ich mich endlich einmal meinen Fotos zuwenden, die zu entwickeln ich mittlerweile ein Jahr vor mir herschiebe. Die letzten 10 Jahre habe ich meine Fotos immer noch von einem Fotolabor in der Stadt, in der ich studiert habe (Achtung, externer Inhalt!), auf Papier abziehen lassen - zuletzt auf Seiderasterpapier. Das gefiel mir schon ziemlich gut, so gut, dass ich überhaupt nicht mehr wusste, was ich jetzt tun soll, als das kleine Fotolabor Ende 2018 aufgrund fehlender Umsätze schließen musste und ich, ebenfalls 2018, die letzte Ladung Fotos von ihm bekam. 

Dieses kleine Fotolabor bot damals eine simple Software an, mit deren Hilfe, man rel. einfach die Fotos hochladen, so anpassen, wie man sie eben haben mochte (ich hatte z.B. immer noch einen weißen Rand mit abziehen lassen) und dann auf dem gewünschten Papier (glänzend, matt oder eben auch Seidenraster - Sie kennen das ...) abziehen lassen konnte. Diese Software allerdings war damals nur für Windows-Rechner erhältlich und als ich dann auf einen apple umgestiegen bin, musste ich meine Fotoaufträge schon immer, rel. umständlich, per wetransfer, an das Fotostudio übertragen. Ich habe das aber trotzdem gemacht, weil ich den Besitzer mochte und ihm die Treue halten wollte. 😊 Am Ende hat es leider nichts genützt und der Laden schloss. Die Welt dreht sich eben weiter ...

Nun war ich länger schon auf der Suche nach einer neuen Möglichkeit, die es mir erlaubt, meine Bilder, auf Seidenrasterpapier, idealerweise mit weißem Rand, abziehen zu lassen und bin dabei bereits im Laufe des Jahres auf einen Anbieter gestoßen, der dies ermöglicht (Achtung, Werbung!). In den letzten Wochen hatte ich es immerhin einmal geschafft, meine Bilder von 2019 nach Themen zu sortieren und sie auf einer externen Festplatte abzulegen. Nun musste ich sie alle einmal durchsehen, die auswählen, die ich davon auf Papier abziehen lassen möchte, diese noch einmal bearbeiten und sie in der richtigen Größe abspeichern, um sie schließlich versenden zu können. Das ist durchaus etwas mehr Aufwand, lohnt sich aber immer am Ende ... ich steh' einfach nicht so auf Fotobücher. 😉

Am Mittwoch schaffe ich immerhin einen ersten Teil zu sichten, auszuwählen und final zu bearbeiten. Der KSM bastelt derweil an seinem neuen Rechner herum, der ihn kurz vor Weihnachten (als Weihnachtsgeschenk an sich selbst 😉) noch erreicht hat. Am Nachmittag gehen wir zusammen noch eine Runde an die frische Luft, schaffen es aber, weil ich eben wieder mal die Kurve so schlecht bekommen habe beim Bilder auswählen, nicht noch bei Helligkeit nach draußen zu kommen. Dementsprechend drehen wir eine Runde durch die Sockenstadt.



Am Donnerstag ist bereits der letzte Tag des Jahres: Silvester. Dieses Jahr steht dieser Tag unter etwas anderen Vorzeichen. Während wir ihn letztes Jahr in der Bayerischen Hauptstadt verbracht haben (Sie erinnern sich?), blieben wir diesmal in trauter Zweisamkeit zuhause bei nichts weiter als gutem Essen.

Wir haben uns eine Vor-, eine Haupt- und eine Nachspeise ausgesucht. Es soll zunächst ein lauwarmes Rote Beete Carpaccio (Achtung, externer Inhalt!) geben, danach haben wir uns für Sauerländer Forelle (aus lokaler Zucht, der Nachhaltigkeit wegen und damit der KSM seine Proteine bekommt 😉) gebraten (Achtung, externer Inhalt!) mit Bratkartoffen und hausgemachter Remoulade (Achtung, externer Inhalt!) entschieden. Zum Nachtisch werden wir zum ersten Mal eine ganz klassische "Creme Brûlée" mit karamellisierten Äpfeln und Birnen selbst machen.

Nach einem arbeitsamen Vor- und Nachmittag (ich arbeite an den Bildern weiter) und einem längeren Badaufenthalt am Abend (schließlich wollen wir uns schick machen, auch wenn wir "nur" zu zweit zuhause feiern 😊) starte ich meinen Beitrag - die Remoulade - gegen 19.00 Uhr. Der KSM werkelt schon seit 18.00 Uhr in der Küche und hat die Creme Brûlée bereits mit Bravour entstehen lassen.

Sehen Sie einfach selbst, wie unser Abendessen entstand! (Wir wollten uns übrigens nur eine Forelle kaufen, weil wir wussten, wir würden zu zweit, bei diesem Umfang, in dem das Essen geplant war, jeder höchsten ein Filet essen. Die gute Frau vom örtlichen Fischladen aber, empfahl uns, zwei zu nehmen, denn von einer würden wir nicht satt, was wir dann doch auch taten. Und natürlich hätte uns am Ende eine locker gereicht. 😉)



























Es ist uns alles gelungen und es hat alles sehr gut geschmeckt (nochmal besser, weil es halt einfach selbst gemacht war) und bei der Creme Brûlée, die der KSM mithilfe der Grillfunktion unseres Backofen gezaubert hat, war die Karamellkruste so gut gelungen, dass man sie mit dem Löffelchen "zerschlagen" musste. Hammer 😁



Wir sind bis 23.30 Uhr mit Essen und dann bis 23.50 Uhr mit Aufräumen beschäftigt. Im Anschluss beeilen wir uns, zumindest noch auf den Berg über die Sockenstadt zu kommen, damit wir von oben die paar wenigen Raketen zu sehen bekommen können, die es in diesem Jahr wohl geben wird (der Verkauf von Feuerwerk wurde zwei Wochen vor Silvestern - aufgrund von Corona - kurzfristig verboten 😏). 

Wir schaffen es nicht ganz und es wird 0.00 Uhr während wir noch auf dem Weg sind. Das Feuerwerksaufgebot hält sich deutlich in Grenzen, wenn es doch auch Leute zu geben scheint, die noch iwoher Raketen und Böller aufgetrieben haben (ich bin ja eher gegen ein übertriebenes privates Feuerwerk, in den letzten Jahren hat es einfach unmäßige Gestalt angenommen, wie wir an Silvestern Geld und Schadstoffe in die Luft schießen - letztes Jahr in München sah die Stadt nach der Silvesterknallerei echt extrem furchtbar aus und über allem lag ein elender Staubschleier, das fand ich ziemlich ernüchternd ... 

Aber auch wir haben vom letzten Jahr noch zwei bengalische Feuer und Wunderkerzen gefunden, die wir zum Jahreswechsel anzünden und ihnen gerne beim Abbrennen zuschauen. Wieso muss es immer ein Riesenfeuerwerk sein?





Wieder zurück zuhause, stoßen wir auf einen schönen Abend an und schauen erst dann das obligatorische "Dinner for One" zusammen an. Im Anschluss spielen wir "Gemischtes Doppel" (Achtung, Werbung!), das hatte ich ewig schon nicht mehr und der KSM noch nie gemacht. 😊



Am ersten Tag des neuen Jahres schlafen wir recht lange (wir hatten am Abend vorher ja auch lange ausgehalten 😉)  und wachen bei strahlendem Sonnenschein auf glitzerndem Schnee auf. Bereits am sehr frühen Nachmittag gehen wir eine Runde an der frischen Luft spazieren und sehen dabei nach, wann das bekannte Café aus der Sockenstadt am morgigen Samstag geöffnet haben wird, denn der Bruder besucht uns mit Freundin und dafür brauchen wir noch Neujahrstorte. 😊


Nachdem wir herausgefunden haben, wann das Café geöffnet hat, spazieren wir wieder zurück und machen eine Punktlandung zuhause: wir kommen genau um 15 Uhr an, zu dem Zeitpunkt, zu dem die Neujahrs-Videokonferenz mit den Abimädels startet. Die letzten Jahre haben wir es immer geschafft, uns wenigstens zu Weihnachten, einmal im Jahr, zu treffen. Dieses Jahr muss dieses Treffen aus den bekannten Gründen digital stattfinden. Wir telefonieren gut eine Stunde bevor die ersten sich verabschieden müssen (Babies stillen, mit der Familie Kaffee trinken). Wir stellen fest, wie leicht so eine Videokonferenz geht und sagen uns zu, ab jetzt öfters einmal miteinander video zu telefonieren.

Am Samstag starten wir mit einer Runde Morgen-Yoga in den Tag. Der KSM jammert zwar laut, macht aber die ganze Zeit tapfer mit (siehe Blogpost-Titel! 😉). Am Mittag kommt der Bruder mit seiner Freundin zu Besuch und wir machen uns zusammen zu einer Wanderung über den Kyrill-Pfad (Achtung, externer Inhalt!) auf. Vor Ort stellen wir fest, dass wir nicht alleine waren mit diesem Einfall - es ist ziemlich voll. Nach einem ausgedehnten Spaziergang über den Pfad (der nur gut 1km lang ist) und durch den Wald drumherum, fahren wir wieder zurück nach hause und essen die Torten und Kuchen, die wir am Morgen - nicht in dem Café, dessen Öffnungszeiten wir am Vortag ausgekundschaftet hatten, denn das hatte, aus iwelchen Gründen keine Torten und keinen Kuchen (mehr) - im zweiten Café am Ort gekauft haben. 😋 Nach längeren netten Gesprächen, fahren die beiden am Abend wieder zurück.

Am Sonntag ist schon wieder der letzte Tag von knapp zwei Wochen Urlaub und wir lassen es uns ein letztes Mal gutgehen. Der KSM, im Gegensatz zu mir, kann allerdings noch zwei Wochen freie Zeit genießen. 😊