Freitag, 3. Juli 2020

Ranhalten

In dieser Woche präsentieren wir ein Farbkonzept an die Inhaber der Strumpffirma (Achtung, Werbung!) und das braucht durchaus etwas Vorbereitung. Daher bin ich am Montag bereits im Büro, um die Sachen zusammenzusuchen, die wir für unseren Termin am Dienstag benötigen.


Wir haben Bekleidung und Accessoires eingekauft, die farblich auf der Höhe der Zeit sind und dekorieren diese, am Dienstag dann, in einem Raum, zusammen mit den Strümpfen, die dazu gehören. Beinahe 3h dekorieren wir den Raum und statten ihn mit Infomaterial zum Vorhaben aus bevor die beiden Herren sich das Konzept mit uns zusammen ansehen und uns ihr Feedback dazu geben. Der Termin dauert, mit Nachgespräch, so lange, dass die Eingangstür der Firma bereits abgeschlossen ist und man uns am Ende mit dem Schlüssel hinauslassen muss. 😏

Am Mittwoch bin ich ebenfalls vor Ort im Büro und esse zum Mittag in dem (einzigen) netten Café und Bistro der Sockenstadt (Achtung, Werbung!), das sich in unmittelbarer Laufnähe zur Sockenfirma befindet. Einfach mal nichts hören, nichts sehen, einfach essen und durchatmen - das ist so wichtig. der Salat ist, wie immer, sehr gut essbar und ich freue mich, dass es immerhin diese Möglichkeit wieder gibt, dort etwas zum Mittag zu essen - unsere Kantine hat ja immer noch zu. Ich sitze draußen, denn es ist Superwetter. Was will man mehr? 😆


Am Donnerstag muss ich um 07.30 Uhr in der Sockenfirma auf der Matte stehen (das ist ja so gar nicht meine Zeit 😴), um meiner Kollegein beim Aufpumpen von Luftballons mit Heliumgas zu helfen. Wir wollen fertig sein bevor die zweite Kollegin aus dem Urlaub wieder zurückkommt, in dem sie - Sie können es sich schon denken, wenn Sie das Foto unten sehen - (heimlich) geheiratet hat.

Die Überraschung gelingt. Die Kollegin, die für Kitsch reingar nichts übrig hat und am liebsten in der Mittagspause geheiratet hätte, ist zwar zunächst schockiert, freut sich dann aber trotzdem über die Deko und unser kleines Geschenk: eine Wein-Kühltasche zum Umhängen, die sie bei den wöchentlichen Marktbesuchen mit Freunden benutzen soll, bei denen wohl immer gesellig Wein getrunken wird. 😁


Am Donnerstagmittag esse ich in der der sehr guten Eisdiele neben dem Café (Achtung, Werbung!), die neben leckerem Eis eben auch Snacks anbietet - wie ich feststelle: ebenfalls sehr lecker. 😋


Am Freitag laden wir sämtliche Unterlagen für die Übergabe der Frühjahr/Sommer 2021 Kollektion an den Vertrieb offiziell in das Firmennetzwerk hoch und stoßen danach digital erst einmal miteinander an. Während wir - die einen drin, die anderen draußen sitzend - alle mit einem Gläschen in der Hand über die verschiedensten Dinge reden, schnibbele ich Gemüse für eine Suppe als Mittagessen zuhause - dafür liebe ich das Homeoffice. 😀


Am Freitagabend lese ich gemütlich und ganz für mich alleine endlich einmal das Buch aus, das mir der Bruder zu Weihnachten geschenkt hat. 😉


Am Samstag ist der KSM an der Rennstrecke unterwegs und betreut das erste Rennen der Saison. Ganz ungewohnt ist das, jetzt war er so lange raus aus dem Motorsport und hat stets seine freie Zeit mit mir verbracht, aber ich merke wie sehr er sich auf die Rennerei (die ich selbst ja für ganz furchtbare Resourcenverschwendung halte) freut und wie sehr ihm das gefällt, dass sie jetzt wieder losgeht und - glauben Sie's oder glauben Sie's nicht - iwie habe ich auch das Gefühl, dass der KSM mal wieder unter Männern seine Freizeit verbringen muss, damit er, sich dort zu bewegen keinesfalls verlernt. Klingt komisch, oder? Ich denke aber, dass es richtig ist, wenn wir nicht jedes Wochenende aufeinander hocken.

Ich selbst besuche am Samstag das ein oder andere Geschäft in der Sockenstadt. Für das Schlafzimmer möchte ich Vorhänge nähen lassen. Wie sie aussehen sollen weiß ich schon, aber aus welchem Stoff sei sein sollen, hängt davon ab, wo ich sie machen lasse und welche Stoffe es dort gibt. Ich begebe mich zunächst in den größten Markt für Innenraumgestaltung hier am Ort ... nur um dann festzustellen, als ich aussteigen will, dass ich meine Maske (MNS) zuhause habe liegen lassen. Ich fahre also noch einmal zurück und komme dann mit MNS wieder. Nur um dann im Laden festzustellen, dass es dort gar keine Vorhänge gibt, immerhin bekomme ich aber eine Empfehlung, wo es stattdessen welche gibt. 😊

In dem Laden, den ich mir dann aussuche, um die Vorhänge nähen zu lassen (Achtung, Werbung!), kann ich, völlig unkompliziert, ein paar Stoffe aussuchen und die Muster davon mitnehmen (er hat aber auch wirklich eine Fülle an Stoffmuster zur Auswahl - da fällt gar nicht auf, dass ein paar fehlen 😉, um sie bei mir zuhause an dem Ort einmal ins Licht zu halten, an dem sie hinterher auch hängen sollen.

Im Anschluss bestelle ich im ortsansässigen Lampenladen (Achtung, Werbung!) noch 3m textilummanteltes Kabel in schwarz-weiß, das wir brauchen werden, um die letzte neue Lampe in der Wohnung aufzuhängen, deren aktuelles Kabel nicht schön und darüber hinaus auch einfach zu kurz geraten ist. 😉

Zuletzt finde ich in dem netten und recht gut sortierten Laden für außergewöhnlichen Haushaltsbedarf (der, in dem ich ganz am Anfang meiner Zeit hier eine Spülbürste sowie ein Mobile erstanden habe, erinnern Sie sich? Achtung, Werbung!) neben der Sockenfirma ein großes Glas der Feigen-Senf-Sauce, die ich zu Hartkäse sehr liebe und von der ich bislang dachte, es gäbe sie hier am Ort im Supermarkt nur in minifutzikleinen Gläschen. 😋

Danach erledige ich den Wocheneinkauf und mache mir selbst etwas zum Mittagessen.


Am Abend, nachdem ich eine gemütliche Runde auf dem Rennrad gedreht habe, ist der KSM von seiner Rennerei zurück und wir machen einen sommerlichen Salat (Achtung, externer Inhalt!), für den ich die Zutaten eingekauft hatte. 


Am Sonntag machen wir, abgesehen von Kochen und Chillen einfach mal gar nichts. Der KSM übernimmt die Küche am Nachmittag und bereitet uns Bandnudeln mit einer sahnigen sommerlichen Sauce und Räucherlachs (Achtung, externer Inhalt!) zu während ich leider noch etwas arbeiten muss (meine erste Vertriebstagung zur Übergabe der Frühjahr/Sommer 2021 Kollektion rückt näher ...😳).




Am Abend wälzen wir beide die am Vortag ausgesuchten Stoffmuster und entscheiden uns schließlich für den schönsten Stoff und die davon passendsten Farben - zumindest in unseren Augen. 😉 


Bereits vorher hat der KSM damit begonnen, zwei neue Lampen, die ich neulich bei einem sehr schönen Onlinehandel (Achtung, Werbung!) bestellt habe, der speziell nachhaltig gestaltete und produzierte Leuchten im Angebot hat, an die Decke im Schlafzimmer und in meinem Büro zu bekommen. Das Ergebnis können Sie unten sehen. Was sagen Sie zu den Lampen?






Mittwoch, 24. Juni 2020

Erste Runde

Am Montag der neuen Woche schneidere ich tatsächlich noch einmal eine Maske (MNS). Das Thema "Corona" begleitet uns ja immer noch (wer hätte es gedacht) und weil der KSM ja neulich ganz viel verschiedene Gummibänder besorgt hat, und u.a. einen regenbogenfarbigen, der quasi über seine Länge die Farben so regenbogenartig changiert, wollte ich genau den mal nochmal verarbeiten, und weil der Stoff noch hier rumliegt, mache ich eben noch eine Maske draus. Das Motiv (den Regenbogen) male ich von Hand auf Papier und nähe es dann ganz normal im Geradstich, aber eben so, dass ich die Flächen mit Farbe fülle, so kann ich, selbst mit meiner Maschine, "sticken. Was sagen Sie? Ich mag den Kontrast zwischen Schwarz (unbunt) und dem Regenbogen sehr. 😀



Leider verleidet mir Corona dieses Jahr wohl auch die Freibadsaison. Es gibt hier ohnehin nur ein Freibad, um im Winter schwimmen zu können, muss ich einfach 25 km fahren, und das hat nun, weil es Corona gibt, seine Frühschwimmzeit, die ich gerne genutzt hätte, für die ganze Saison abgesagt. Wie traurig! 😢



Am Dienstag gehe ich mal wieder ins offizielle Lauftraining. Ich laufe ja nicht so wahnsinnig gern, aber es gehört zum Triathlon nun einmal dazu, daher kann ich es auch nicht ganz vernachlässigen, aber mit Leuten zusammen laufe ich schon gern, daher gehe ich sehr gerne ins Lauftraining, wenn ich es zeitlich iwie gestemmt bekomme. 😊 Und darum dass ich es bestemmt bekomme, bemühe ich mich sehr. Ich bin durchaus bereit, meinen Job sehr gut zu machen, aber mein Leben möchte ich mir von ihm nicht diktieren lassen.

Am Mittwoch lege ich endlich zum letzten Mal Hand an der Maske an und verschließe sämtliche Nähte - mit unterschiedlichen regenbogenfarbigen Nähten, versteht sich. 😉



Abends bin ich manchmal echt richtig müde, wenn ich von der Arbeit aus der Strumpfstadt nach hause komme. Da im Moment aber die Vorbereitungen für die Übergabe der neuen Frühjahr/Sommer 2021 Kollektion an unsere Kollegen im Vertrieb laufen, ist es meist notwendig, auch zuhause noch einmal etwas weiterzuarbeiten. Zwischendrin mache ich aber durchaus auch erst einmal ein Nickerchen auf meinem Teppich im Wohnzimmer. 😁



Am Donnerstag gibt es Reste. Gekochte Kartoffeln vom letzten Wochenende werden zu sehr knusprigen Bratkartoffeln, Rahmspinat vom Gründonnerstag (aus der TKT versteht sich) wird zu (TaTaTaTaaaa!) Rahmspinat - was sonst? und zwei Eier wandern in die Bratpfanne. Und wieder Reste vernichtet - wie ich das mag! Und lecker war's darüber hinaus auch noch. 😋



#everythingisgoingtobeokay Mir gefällt es in letzter Zeit gut, meine Fingernägel - passend zur Maske! 😊 - im Regenbogenverlauf zu lackieren. Diesmal habe ich die Farbauswahl noch etwas verfeinert und die Farbtemperatur auf den Händen getauscht. Rechts sind jetzt die kälteren Farben (Grün- und Blautöne), links die warmen Rottöne. Wie gefällt's Ihnen?



Am Donnerstagabend gehe ich mal wieder einfach eine Runde spazieren. Wie idyllisch es hier ist - wie gemalt, wie im Sieben-Zwerge-Land! Hammer! 😍



Gucken Sie mal, wie beschaulich das Örtchen zwischen den Hügeln liegt! Hier scheint die Welt echt noch in Ordnung zu sein. Leider muss man dafür komplett ausblenden, dass die Strecke zwischen dem kleinen und dem nächstgrößeren Ort, die man auf den Bildern nicht sieht, weil sie hinter den Bäumen liegt, v.a. abends von hirnlosen Rasern mit idR hässlichen schnellen Karren missbraucht wird, um dort eben nicht die erlaubten 100 km/h, sondern deutlich schneller zu fahren (die Strecke ist 1,5 km lang, kerzengerade und hat nur eine sehr leichte Steigung) - vermutlich, weil diese Menschen nichts Gescheiteres mit sich anzufangen wissen. Das sieht man nicht immer, hört es aber meistens. 😏




Ach, und Kühe gibt es hier ... in rauen Mengen ... wahrscheinlich mehr als Menschen. 😉 Im Moment fällt das besonders auf, denn sie laufen alle draußen auf ihren Weiden herum und wenn man, so wie ich an diesem Abend, vorbeigeht, dann kommen sie angetrabt. Streicheln lassen sie sich nicht unbedingt so gerne, aber gefüttert werden, das wollen sie alle. 😊






Die Maske ist fertig - schauen Sie mal, ist das nicht toll, der Gummi rechts hat die warmen Rottöne und der links die kälteren Grün- und Blautöne - wie auf meinen Händen nur umgekehrt! Leider sind die Gummis für mein Gesicht viel zu lange, ich muss sie also nochmal abschneiden und erneut zusammennähen. 😖


Am Freitagabend, nachdem der KSM hier angekommen ist, schwingen wir uns, bei leicht regnerischem Wetter noch einmal zusammen auf die Fahrräder und fahren auf gut Glück los. Als dem KSM, 20 Minuten nachdem wir losgefahren und den ersten Berg schon komplett hinunter gefahren sind, ein Tierchen ins Auge fliegt und er dementsprechend flucht und anhält, vergesse ich, dass ich in Klickpedalen stecke und falle, wie ein blutiger Anfänger, nachdem ich angehalten habe, gaaanz laaangsam um. Das ist mir ohnehin schon nur selten und auch seeehr lange nicht mehr passiert. Ergebnis: ein blutiges Knie, eine wehe linke Hüfte und ein schmerzender rechter innerer Oberschenkel. 😕

Kaputt ist aber nichts, also fahren wir weiter - ohne Karte, ohne Navi. Zwischendrin regnet's und wir müssen uns unterstellen, ich bin nicht gerade amused und eine Zeit lang erscheint uns der Rückweg recht verwirrend, denn wir stoßen nicht so recht auf einen brauchbaren Ort, den wir kennen und von dem aus wir wieder nach hause fahren könnten. Schließlich fallen aber dem KSM Fahrradwegschilder auf, die uns in eine komplett andere Richtung schicken als die, in die wir eigentlich unterwegs waren und wir stellen fest, dass unsere Wohnung lange nicht mehr soweit weg ist, wie zunächst angenommen. Zuhause angekommen, haben wir sogar noch die Geduld, unsere Räder sauber zu machen bevor wieder reingehen und wie tot auf dem Sofa zusammen einschlafen. 😉

Am Samstagmorgen frühstücken wir, aufgrund von dramatischem Lebensmittelmangel in meiner Küche und weil wir es einfach gerne mal wieder machen wollen, in einer der ortsansässigen und tollen kleinen Bäckereien (Achtung, Werbung!). Leider gibt es, aufgrund von Corona (wer hätte es gedacht?!), kein Buffet und damit leider auch kein Obst. So fällt das Frühstück für mich etwas zu "Brötchen lastig" aus, aber immerhin sind die Portionen so groß, dass wir die Reste mit nach hause nehmen und zum Mittage verputzen können. 

Danach traben wir unsere übliche Wochenend-Einkaufsrunde ab und besorgen v.a. Lebensmittel, aber auch ein paar Briefumschläge: denn ich möchte schon seit Wochen ein paar Strümpfe aus der Strumpffabrik nach Bayern importieren und habe deshalb am Donnerstag ein paar Ansichtskarten von der Strumpfstadt gekauft und abends noch geschrieben. Nun da ich auch noch Briefumschläge zur Hand habe, steht ihrem Versand quasi nur noch im Wege, dass ich sie noch zur POST bringen und frankieren muss bevor sie auf die Reise gehen können. Das scheint mir immerhin im Rahmen des Möglichen zu liegen. 😊

Am Samstagabend haben wir Gäste und dafür geplant, eine Pizza zu machen, die sich Jeder nach eigenem Geschmack belegen kann, weshalb wir viele verschiedene Zutaten für den Belag kaufen. Vorher muss allerdings der Teig angesetzt werden, was ich bereits am späten Nachmittag übernehmen. Zum ersten Mal seitdem ich selbst Pizzateig mache - und das sind ja immerhin schonmal 17 Jahre - schaue ich mir dafür ein Rezept dafür (Achtung, externer Inhalt!) an und ich bin überrascht: man soll die Hefe in lauwarmem Wasser auflösen! Hab' ich noch nie so gemacht, also zumindest nicht separat, ich habe immer so einen Vorteig mit Wasser, Hefe, Zucker und Salz, direkt im Mehl angerührt. Man lernt nie aus. 😊 Diesmal mache ich es jetzt so und der Teig, das nehme ich schon einmal vorweg, wird super.




Während ich den Pizzateig vorbereite, backt der KSM einen Käse-Limetten-Kuchen (Achtung, externer Inhalt!), den er sich als Dessert für das Abendessen ausgesucht hatte, und das macht er sehr gut. Außerdem schnibbelt er die Belagszutaten für die Pizza. Mein Meisterkoch. 😊

Bevor die Gäste kommen, schaffen wir es am frühen Abend sogar noch einmal, zusammen auf unsere Räder zu steigen. Diesmal fahren wir etwas mehr befestigte Wege - so wie ich das mag - ein paar Berge hoch und wieder runter und haben dann so richtig Hunger auf unser Pizza-Abendessen. Der Besuch dauert, wie schon öfters, bis recht spät in die Nacht. Wir essen viel und unterhalten uns gut. Am Ende sind dann aber Alle sehr müde und froh, ins Bett zu dürfen.

Am Sonntagmorgen stehe allerdings ich (der KSM zieht es vor, im Bett liegen zu bleiben) sehr früh (=07.30 Uhr) wieder auf, denn ich habe spontan meine Teilnahme an einer schnellen Rennradtour mit den Triathleten aus dem Nachbar-Landkreis zugesagt. Diese soll auch durch einen "Fledermaustunnel" (Achtung, externer Inhalt!) führen. Wir sind zu viert, unterwegs stößt spontan noch ein fünfter Rennradfahrer dazu, den wir nicht kennen, aber gerne mitnehmen. Außer mir sind es nur Herren im gesetzteren Alter, die mich gerne in ihrem Windschatten fahren lassen und wie die Luchse aufpassen, dass ich nicht verloren gehe. 😉Wir fahren einen guten 26er Schnitt und sind nach nicht einmal zwei Stunden wieder an unserem Ausgangspunkt. 

So bin ich zum Mittag bereits wieder zuhause, wo der KSM gerade erst aus dem Bett gepurzelt ist. Während ich mich wieder instand setze, übernimmt er es, aus dem Brokkoli, der uns teilweise am Vorabend schon als Pizzabelag gedient hat, heute ein Brokkoli-Gratin zu machen. Dazu gibt es kleine Gnocchi (heißen die dann Gnocchini? 😏), in der Pfanne angebraten. Hab' ich einen Hunger! 😋




Am Nachmittag trinken wir zusammen Kaffee (ich stelle fest, nur fürs Protokoll: die Spießigkeit schleicht sich langsam in unser Leben ein ...) - der KSM schwarz, ich in einem Meer aus Milch und essen ein Stück von dem leckeren Kuchen des KSM, von dem natürlich noch etwas übrig geblieben ist (wir haben unseren Gästen schon auch etwas mitgegeben, aber es ist immer noch genügend davon da). 😊



Der Abend ist dann: die Salsa (Achtung, externer Inhalt!) vom Vorabend (die die Gäste selbst gemacht und mitgebracht hatten, die wir aber gar nicht mehr geschafft hatten, auch noch zu essen, weil wir erst um 0.30 Uhr überhaupt unseren Käse-Limetten-Kuchen anschnitten ...) mit Chips aufessen und dabei "Tatort" gucken, bevor wieder ein schönes Wochenende Geschichte ist. 😊

Donnerstag, 18. Juni 2020

Prüfungssituation

Am Montagmorgen freue ich mich, denn ich habe jemanden gefunden, der mich im Haushalt unterstützen wird. Am Morgen weise ich sie kurz ein und gehe dann in die Sockenstadt zur Arbeit, damit ich zuhause nicht im Weg rumstehe.

Als ich nach der Arbeit wieder zuhause ankomme, wundere ich mich etwas, dass der Schlüssel, den sie eig. hätte mitnehmen sollen, um beim nächsten Mal wieder in die Wohnung zu kommen immer noch dort liegt, wo ich ihn am Morgen habe liegen lassen. Die Sauberkeit ist noch nicht auf dem Niveau, auf dem ich sie gerne hätte und der Spiegel ist gar nicht gereinigt worden. Ich wundere mich kurz, denke dann aber, man wird sich schon noch aneinander gewöhnen. Ich hatte ohnehin versprochen, sie am Abend anzurufen und dann würden wir einfach mal über ihre Arbeit sprechen - was geklappt hat, was auch nicht etc. pp.

Sie jedoch kommt mir am Abend zuvor. Sie würde dann doch nicht bei mir arbeiten wollen, denn "Haushaltshilfe im Privathaushalt" sei halt etwas anderes als "Putzen im Hotel" (schön, dass ihr das dann jetzt auch aufgefallen ist). Hm, besser ein Ende mit Schrecken ... Sie wissen schon. Ich suche also weiter ... 😉



Am Dienstagnachmittag fahre ich auf die Schwäbische Alb (Achtung, externer Inhalt!), also dorthin, wo ich, vor mittlerweile fast acht Jahren, meinen zweiten Studienabschluss erworben habe (Achtung, externer Inhalt!) und von wo ich, vor mittlerweile fast vier Jahren, weggezogen bin, um bei der Regenbogenfirma (Achtung, Werbung!) einen neuen Job anzutreten. Hier werden am Mittwoch, wie jedes Jahr, die Bachelorprüfungen stattfinden und ich werde, auch wie jedes Jahr, Teil der Prüfungskommission sein. Das ist bereits die achte Prüfung dieser Art, bei der ich prüfen werde und ich mache es jedes Mal gerne, denn es ist einfach interessant, andere Menschen aus der Wirtschaft zu treffen, die hier ebenfalls prüfen und, anhand der Bachelorarbeitsthemen zu sehen, welche Themen die Handelslandschaft im Moment umtreiben.

Die Anreise hat sich, mit meinem Umzug ins Hochsauerland, noch einmal verlängert und ich bin gut 4,5 h unterwegs. Dafür habe ich den Zeitraum, in dem ich diesmal "im Süden" unterwegs sein werde deutlich verlängert, damit sie sich lohnt. 😀

Am Abend komme ich bei einer guten Freundin an, bei der ich, wie schon in den letzten Jahren während dieser Zeit, unterkommen kann. Ich freue mich, denn wir haben uns nun schon ein Jahr nicht mehr gesehen und auch bei ihr ist diesem letzten Jahr einiges passiert, so dass wir uns beim Abendessen viel zu erzählen haben. 😊

Die Prüfung am nächsten Tag läuft mittlerweile schon sehr rountiniert, auch wenn die Corona-Krise (Achtung, externer Inhalt!) und ihre Begleiterscheinungen den Ablauf etwas verkomplizieren - das hält sich aber wirklich in Grenzen und spielt sich - Prüfling für Prüfling - gut ein. Die beiden Herren, die mit mir prüfen, sind sehr nett und umgänglich und auch mit ihnen finde ich schnell eine Vorgehensweise, so dass wir in diesem Jahr gar nicht sooo lange überziehen und immerhin um 14.30 Uhr fertig sind.

Danach gehe ich noch eine Runde durch die schwäbische Kleinstadt, in der ich fast sieben Jahre meines Lebens verbracht habe und schaue, welche der Geschäfte, die es gibt, ich noch kenne und welche nicht mehr bevor ich in der lokalen Bäckerei (Achtung, Werbung!), die es immer noch gibt, ein spätes Mittagessen zu mir nehme. 😋





Am Abend treffen wir uns mit zwei anderen Menschen, die ich aus meiner Zeit in Schwaben kenne, zum Abendessen. Das hat sich eher zufällig ergeben. Wir haben uns über die Sozialen Medien nicht ganz aus den Augen verloren und dann einfach mal miteinander geschrieben und was ausgemacht.

Jeder bringt etwas zum Essen mit (ich habe einen "Gerupften" gemacht - Achtung, externer Inhalt!), wir essen zusammen und erzählen über die letzten Jahre und über das, was alles so passiert ist und sich verändert hat - ein gelungener Abend. 😊 Wieder im Haus der Freundin angekommen, sind dort auch schon deren Schwester mit Mann und Sohn aufgeschlagen, auch diese drei werden heute Nacht hier schlafen, um den Feiertag am nächsten Tag in Schwaben zu verbringen. Der kleine Sohn ist gar noch nicht so recht müde und erkundet noch interessiert das Haus, während ich mich in Richtung Bett aufmache. 😴



Am nächsten Tag lerne ich, nach einem gemeinsamen Frühstück, in der Früh Norbert kennen, einen Zwerghamster. Er gehört der Tochter der Freundin, ist ein eher gemütlicher Kollege, lässt sich so einiges gefallen und steigt zutraulich auf die Hand, um sich streicheln und durch die Gegend tragen zu lassen.







Nachdem auch noch der Freund der Freundin mit Tochter zu uns gestoßen ist und wir, bei Nieselregen, noch ein Weilchen draußen verbracht haben, um sämtliche Kinder auszulüften, mache ich mich um Mittag schließlich auf in die Stadt, die der Bruder mittlerweile seine Heimat nennt, um dort mit ihm, den Eltern und dem KSM den Geburtstag des Bruders zu feiern. Dort angekommen, treffe ich den KSM vor der Wohnung des Bruders. Wir sind - und auch das kommt durchaus manchmal vor - überpünktlich. 😁

Drinnen erwartet uns - etwas überraschend und sehr positiv - der Bruder in sympathischer Begleitung. Zusammen mit den Eltern, die zuletzte dazu stoßen, trinken wir zunächst Kaffee und essen Kuchen bevor wir uns ausgiebig die Beine vertreten. Am Abend gehen wir, auf den Jahrestag des Bruders, in einem sehr schönen griechischen Lokal (Achtung, Werbung!) ein paar Mezze (Achtung, externer Inhalt!) zum Abend essen.



Der KSM und ich fahren spät am Abend, nicht ohne vorher noch eine Packstation mit Futter versorgt zu haben 😉, in Richtung der Hessenmetropole, wo wir die Nacht verbringen werden, denn der KSM muss am Freitag wider Erwarten arbeiten, während ich frei habe.

Um den nächsten Tag in Frankfurt sinnvoll zu verbringen, habe ich die Unterlagen für meine Steuererklärung dabei und setze mich damit in ein näher gelegenes Café (das keine Möglichkeit hat, mit Karte zu bezahlen, was mich 20 Minuten kostet bevor ich endlich frühstücken kann, denn ich muss erst einmal einen funktionierenden Geldautomaten finden 😏 - Achtung, Werbung!), denn Frühstück im Hotel ist aufgrund von Corona aktuell nicht möglich. Was ich ziemlich schade finde ist, dass man das Müsli in diesem Café, wenn man sich setzt, um zu frühstücken, nicht frisch haben kann, sondern es aus der "Plastikpackung" essen muss, in der er sich schon etwas länger befindet und die hinterher einfach Müll ist, der entsorgt werden muss. Der Cafébesitzer oder die Thekenkraft ist allerdings recht geduldig und erträgt locker, dass ich von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr in seinem Café sitze, um zunächst meine Steuererklärung zu machen und hinterher noch einen Blogeintrag zu schreiben. 😉



Im Anschluss suche ich eine Toilette und muss feststellen, dass das Café, in dem ich sitze keine hat, weil sie "umgebaut" wird - Aha ... also suche ich nach einer öffentlichen Toilette und werde ebenfalls nicht fündig. Corona verhindert außerdem, dass die öffentlich zugängliche Toilette in unserer Unterkunft der letzten Nacht auch nicht offen ist ... What the F**k?! Egal, es ist Urlaub. Ich gehe in ein Café, in dem ich im Januar dieses Jahr schon einmal sehr gut gefrühstückt habe (Achtung, Werbung!), bestelle eine hausgemachte Limo und werde auf der Suche nach einer Toilette endlich fündig. 😅 Von diesem sehr schönen kleinen Café im französischen Stil (Achtung, Werbung!) nehme ich uns auch noch zwei Eclairs (Achtung, externer Inhalt!) fürs Wochenende mit. 😋



Hinterher lege ich mich auf einen Grünstreifen - Ja, Sie haben schon richtig gelesen ... ich war einfach müde und musste ja noch darauf warten, dass der KSM mit der Arbeit fertig ist 😉 - und döse etwas.



Als klar ist, dass der KSM noch mind. bis 19.00 Uhr unterwegs sein wird, beschließe ich, mir - dann eben ohne ihn - ein abendessen zu suchen und werde in der Skyline Plaza (Achtung, externer Inhalt!) fündig (Achtung, Werbung!). Um 19.30 Uhr hole ich den KSM an der Firma ab und wir fahren ins Hochsauerland, nicht jedoch, ohne noch einmal bei einem Fast Food Restaurant (Achtung, Werbung!), für den KSM ein vegetarisches Abendessen einzukaufen. 😊



Am nächsten Tag erledigen wir, wie in letzter Zeit eig. immer, unseren Wocheneinkauf - diesmal allerdings, auf Wunsch des KSM, zum ersten Mal gemeinsam mit dem Fahrrad, denn der KSM hat diesmal sein Fahrrad sowie seine Sommerklamotten und sein Motorsport-Equipment dabei, um sich bei mir häuslich einzurichten. 😉 Zum Mittagessen gibt es Sahne-Hering und Pellkartoffeln (der Hering ist aus der Packung, Asche auf unser Haupt, man kann ihn aber natürlich auch selbst machen 😊 - Achtung, externer Inhalt!).



Am Nachmittag schnappen wir uns noch einmal unsere beiden Räder und fahren ein wenig querfeldein. Das Rad des KSM ist eig. ein Downhill-Bike, vollgefedert und nciht unbedingt dafür gedacht, damit Berge hoch zu fahren. Unglücklicherweise lässt sich das im Hochsauerland aber nicht einrichten, dass man nur bergab fährt. So muss er in den sauren Apfel beißen ... hinterher gibt's zur Belohnung dann aber ein Eis. 😋





Nach einem längeren Aufstieg über Wanderwege - wie der KSM das so mag - mit dem Fahrrad zurück in unser Dörfchen, erwischen wir einen wunderbaren Sonnenuntergang bevor wir wieder zuhause ankommen.



Die Eclairs vom Freitag frühstücken wir am Sonntag (die "My Little Pony" Tasse vom KSM wohnt seit dem Freitag auch bei mir ... 😏) , den Rest des Tages verbringen wir ruhig zuhause und schließen ihn mit einer weiteren kleinen Runde auf dem Fahrrad ab - diesmal mehr auf befestigten Wegen und Straßen, wie ich das so mag 😉.