Montag, 2. September 2019

Musik ganz laut

Am Montag nach der Buggy-Kletter-Tour fahre ich abends noch in die Stadt, in der ich zur Schule gegangen bin (Achtung, externer Inhalt!), um dort mit einer Freundin das Ende (und damit das Feuerwerk) des alljährlich wiederkehrenden größten Stadtfestes (Achtung, externer Inhalt!) mitzuerleben.

Ich kam, wie leider so oft in meinem Privatleben, etwas (naja, es waren 30 Min. 😊) zu spät, gut dass mein Gegenüber häufig das gleiche Problem hat. 😉 Wir schlenderten über das Fest, ich aß etwas zum Abend (mir war so richtig nach einem "Schmalzbrot", das ich auch bekam), wir tranken eine Apfelschorle (ich musste noch fahren und wir beide am kommenden Tag ja auch wieder arbeiten 😀), unterhielten uns uns sahen dem Abschlussfeuerwerk beim Explodieren zu. Ein schöner Abend, der nach Wiederholung schreit. 😄







Am nächsten Tag gab es einmal wieder "Geburtstagskuchen-Buffet", denn eine Kollegin hatte am vergangenen Wochenende ihren Geburtstag gefeiert. Außerdem war eine zweite Kollegin den ersten Tag aus ihrem Urlaub wieder da und hatte aus Südtirol Äpfel mitgebracht. Und jetzt schauen Sie mal, wie das bei uns dann aussieht! Begeisternd, oder nicht? 😍



Am Mittwoch dann gab es einen in der Büroküche selbst gebackenen Zwetschgenkuchen mit Schlagsahne – den ersten der Saison – gebacken hat ihn die Kollegin, die am Tag vorher schon das Buffet gezaubert hatte. Warum, naja, weil sie Lust hatte hoffentlich. 😉



Seit dem vergangenen Wochenende ist die Nachbarin und meine gute Fee für ganze drei Wochen (!) im Urlaub und das heißt für mich das Folgende: ich muss meine Wohnung putzen und meine Wäsche selbst machen UND ich bin verantwortlich für die Pflanzen in unserem Garten und dafür, dass sie nicht eingehen, sollte sie also regelmäßig gießen. 😁

Schauen Sie mal, das ist ein Busch mit Bird Eye Chillies (so ziemlich die schärfsten, die es gibt) bei uns im Garten, ob ich die demnächst mal zum Würzen meines Essen nutzen sollte?! 😉



Am Donnerstag und Freitag habe ich frei und fahre ins Sauerland. Am Donnerstagmorgen baue ich allerdings noch ein Zelt auf – das wollte ich das ganze Jahr über bereits machen: im eigenen Garten Zelten. Und wenn wir es am kommenden Wochenende nicht machen würden, dann wahrscheinlich nie mehr. Also, eins, zwei, drei ... Zelt steht. 😊



Im Sauerland ist es ganz anders als auf dem platten Land. Dort gibt's keine Autobahnen nur Landstraßen und Berge und auch die Häuser sehen dort ganz anders aus. Aber es herrscht ganz schön viel Leben bei gutem Wetter auf der Straße und es gefällt mir sehr gut. Am besten aber gefällt mir das Sauerland Lied (Achtung, externer Inhalt!) – ich weiß nicht mehr, wie oft ich es am Donnerstag und Freitag gehört habe, sehr sehr oft. 😊


















Am Freitagabend hole ich den KSM, diesmal in Erfurt (Achtung, externer Inhalt!), vom Hauptbahnhof ab bevor wir nach 1,5h Fahrt mit Gabi schließlich zuhause auf dem platten Land ankommen. Am Freitagabend haben wir allerdings nicht mehr die Muse, unsere Schlafsachen noch nach draußen ins Zelt zu tragen und übernachten dann doch erst einmal drinnen. 😉



Nach einem morgendlichen Schwimmtraining am Samstag für mich, einem gemeinsamen Wocheneinkauf und Mittagsschlaf auf meiner Couch, schlage ich vor, am Samstagnachmittag, als Geschenk für die Geburtstagsfeier, zu der wir am Samstagabend eingeladen sind, noch ein paar Blumen von einem Feld selbst zu schneiden. Leider lief die Kommunikation etwas schief und der KSM war recht irritiert, als ich den Fußmarsch zum Feld mit "ca. 30 Min." angab – er hatte mit ungefähr 10 Min gerechnet. Als wir, bei sengender Hitze, dann leider auch noch die richtige Abzweigung verpassten, drohte die Stimmung zu kippen und gerade noch rechtzeitig erschien – nach nun mehr als 40 Min. – das Blumenfeld im Blickfeld. Glücklicherweise kannten wir nun den korrekten Heimweg, für den wir dann auch nur noch 35 Min. benötigten. 😅

Dennoch waren wir viel zu spät, um noch pünktlich bei der Geburtstagsfeier aufzutauchen zu können, musste ich doch vorher zuhause noch die Blumen gießen (Sie erinnern sich, die Nachbarin ist ja im Urlaub ...) und mich auch noch einigermaßen in Stand setzen für die Feier, die in einem sehr festlichen Rahmen stattfinden würde. Der KSM merkte zwar an, dass sei "nicht sein Style" konnte aber nichts machen und trug es weiterhin mit Fassung. 😊

Auf der Feier selbst, auf der wir unsere Künste im Standardtanz testen konnten (wir wussten beide nicht, wie viele davon wir besaßen und waren beide positiv überrascht 😉 bleiben wir bis 01.00 Uhr, dann beschlossen wir, einer der wenigen ortsansässigen Diskotheken (Achtung, Werbung!) gemeinsam noch einen Besuch abzustatten.

Ich denke, ich war selten so irritiert von der Clientele einer Diskothek wie an diesem Abend und fand auch die Akkustik dort recht befremdlich. Immerhin 1,5h fegten wir noch über die Tanzfläche bevor wir das Experiment dann abbrachen und, zuhause angekommen, tatsächlich noch mit all unseren Schlafutensilien ins Zelt umzogen bevor wir um 03.30 Uhr die Augen zumachten, nur um am kommenden Sonntagmorgen im Zelt in der prallen Sonne vor Hitze fast einzugehen. 😆



Den Sonntag verbrachten wir, ziemlich gerädert, fast ausschließlich drin. Das Frühstück startete reichlich spät und nachdem wir uns von einem Eck ins anderen zum Dösen gedrückt hatten und schließlich immerhin noch 20 Min die Füße vor die Tür setzten, um an der Saale Enten und Schwäne zu beobachten, kochte der KSM eine rote Beete-Suppe und wir buken gemeinsam eine Pizza, von der sich der KSM noch ein Stückchen einpackte, musste er doch abends schon wieder in Richtung hessischer Hauptstadt davonfahren. 😕





Die zweite Charge der Pizza, deren Backen ich – vor Abfahrt des Zuges – unterbrechen musste, um den KSM am Bahnhof abzuliefern, geriet hinterher etwas dunkel, weil ich erst wieder daran dachte, dass ich den Ofen mit einer Pizza darin anhatte, als es in der Wohnung schon anfing, etwas streng zu riechen. 😉



Die senfgelben Ballerinas aus der Berliner Schuhmanufaktur (Achtung, Werbung!), deren Farbe in der kommenden Wintersaison zu 100% dem Trend entsprechen wird, sind leider zu spät bei mir angekommen und haben ihren Auftritt verpasst. Ich beschließe, sie dennoch zu behalten, denn eine Gelegenheit für ihren Einsatz kommt bestimmt noch. 😊



P.s.: Am Sonntagabend beschloss ich, noch einmal im Zelt zu übernachten, musste jedoch feststellen, dass das alleine eine recht frische Angelegenheit ist – meine Füße waren recht kalt am Morgen. 😨

Mittwoch, 28. August 2019

Buggy am Berg

In der Woche bevor wir wochenends zur guten Freundin ins "Schwobaländle" aufbrachen, nutze ich noch einmal die guten Wetterverhältnisse und nahm den Renndrahtesel zur Arbeit. Ich gebe zu, dieses Jahr hat mich die Motivation einmal die Woche mit dem Rennrad zur Arbeit zu fahren etwas verlassen. Wenn ich dann drauf sitze, find' ich es nach wie vor gut, aber bis es soweit ist ... ich stehe im Moment furchtbar schlecht auf und fürs Radeln müsste ich eig. richtig früh aufstehen, damit ich dann auch einigermaßen pünktlich in der Regenbogenstadt ankomme und iwie fehlt es mir dazu im Moment an Disziplin. 😁 Ich vermute, die kommt auch mal wieder – man ist halt nicht immer gleich.



Das hier ist übrigens meine "Abstellkammer- und Fahrradgarage". Hier trocknen meine Radklamotten über den Arbeitstag, damit ich sie zur Heimfahrt wieder anziehen kann (Naja, nach einmal tragen hält sich der olfaktorische Faktor noch in Grenzen – das geht schon. 😉) und hier steht das Drahteselchen, damit es niemanden stört und nicht "weg kommt". 😊



Wie gut, dass es bei uns so oft Essen (vor allem Kuchen), das ijemand mitgebracht hat, weil er oder sie a) Geburtstag hatte, b) Lust hatte, etwas zu backen/kochen c) Obst aus dem eigenen Garten mitgebracht hat, das dann gemeinschaftlich von der Bürobelegschaft zu iwas verarbeitet wurde, das wiederum hinterher alle essen dürfen oder d) zuhause seinen bzw. ihren Süßigkeitenschrank ausgemistet hat udn die Dinge einfach im Büro "entsorgt". Glauben Sie mir, bei uns "kommt alles weg". 😉 Heute also: Geburtstag mit Getränk, Kuchen und Herzhaftem – wie gut, das kommt meinem erhöhten Grundumsatz durch die Anfahrt mit dem Fahrrad durchaus entgegen. 😊





Im Laufe des Tages habe ich übrigens mit einer Frau zu tun, die "Ersilia" heißt – prinzipiell nicht schlimm, mir fällt allerdings der Name "Petrosilius Zwackelmann" ein – der Kartoffel schälende Zauberer aus dem "Räuber Hotzenplotz" (Achtung, externer Inhalt!) und bleibt mir den ganzen Tag im Kopf. Erinnern Sie sich an ihn?

Am Freitagabend treffen wir uns in der Stadt, in der der Bruder wohnt (Achtung, externer Inhalt!), allerdings nicht um den Bruder dort zu treffen, sondern uns (der KSM sich mit mir), denn diese Stadt liegt in etwa auf der Hälfte des Weges zur guten Freundin in Schwaben, die wir zum ersten Mal gemeinsam besuchen wollen. Da sie für den KSM Auch deshalb günstig ist, weil sie ein Halt für ICEs darstellt und der KSM ja kein Auto hat, sondern – umweltfreundlich mit dem Zug unterwegs ist – komme ich ihm entgegen, indem wir uns eben gleich dort treffen und er dann mit mir und Gabi weiterfährt.

Damit ich übrigens nicht alleine mit Gabi durch die Weltgeschichte fahre, sondern die Fahrt gut ausgenutzt ist, habe ich meine Fahrt wieder bei blablacar.de (Achtung, Werbung!) eingetragen. Diesmal nehme ich ein Mädel aus Serbien mit, das für zwei Monate hier auf dem Land gearbeitet hat, um sich während der Semesterferien in ihrer Heimat, etwas Geld zu verdienen. Nun geht es am kommenden Montag wieder zurück und vorher möchte sie sich Nürnberg noch etwas anschauen. Wir unterhalten uns gut. Es hat ihr hier gut gefallen, aber auch wenn in Deutschland alles wohl geordnet und strukturiert abläuft und man hier deutlich mehr Geld verdient als in ihrer Heimat, würde sie um nichts in der Welt hier bleiben wollen udn freut sich, bald wieder im chaotischen Serbien zu sein. Ich finde es einfach immer wieder interessant und wertvoll, mich mit Leuten aus anderen Ländern zu unterhalten. 😊

Wir fahren bis auf einen P+R Parkplatz in Langwasser, wo ich das Auto kostenlos stehen lassen kann. Von dort nehmen wir die U-Bahn in die Stadt. Am Hauptbahnhof muss ich raus. Sie kann einfach sitzen bleiben. Wir verabschieden uns, ich wünsche ihr eine gute Rückreise.

Im Hotel (Achtung, Werbung!) angekommen, bin ich, wie immer, begeistert von dessen Ausstattung zu einem angemessenen Preis und vor allem über seine perfekte Schallschutzverglasung: obwohl es direkt vor dem Bahnhof liegt, ist es drin mucksmäuschenstill. Wunderbar.

Ich schlafe ein Ründchen und mache mich dann auf zum Abendessen, leider noch allein, denn der KSM wird erst gegen 22.00 Uhr ankommen – er bringt ja meist einen ziemlichen Ritt hinter sich: erst von der Eifel nach Frankfurt-Eschborn, dann an den Hauptbahnhof Frankfurt und von dort aus dann eben dorthin, wo er hin muss, das dauert seine Zeit, leider.

Ich wähle ein Asiatisches Restaurant ganz nahe beim Hotel (Achtung, Werbung!), von dem ich schon "die kleine Schwester" aus meiner Heimat kenne und werde nicht enttäuscht. Der Salat mit Meeresfrüchten schmeckt hervorragend und ist genauso groß wie er sein muss, da verfliegt die Zeit bis zur Ankunft des KSM wie im Flug.

Den KSM hole ich, wie immer, vom Bahnhof ab. Er lässt sein Gepäck direkt im Hotel und wir suchen auch für ihn noch etwas zum Essen. Da es schon so spät ist, bleibt uns nicht mehr allzu viel Auswahl, aber bei "Hans im Glück" (Achtung, Werbung!) können wir uns noch niederlassen. Es gibt vegetarischen Burger für ihn und eine naturtrübe Apfelschorle für mich. Danach sind wir zufrieden und fallen ins Bett. 😊



Für den nächsten Morgen habe ich einen Tisch im "Katzentempel" reserviert – ein Café, in dem es nur veganes Essen gibt und in dem sechs Katzen wohnen, die man, wenn sie es wollen, streicheln und mit denen man spielen kann. Ich bin durch Zufall auf dieses Konzept gestoßen und wollte es einfach mal ausprobieren. Nachdem der KSM genauso offen für Neues ist wie ich es bin und außerdem Katzen gerne hat, stellte unser Ausflug nach Nürnberg eine gute Gelegenheit dar, dieses Café einmal zu besuchen. Das Essen war sehr lecker und das Café sauber. Stilistisch ist es sicher kein Highlight, aber es hat uns beiden gut gefallen und satt und zufrieden brachen wir nach Schwaben auf.



Die Wahlschwaben (Achtung, externer Inhalt!) erreichten wir am Samstagnachmittag und nahmen, zusammen mit Freundin, dazugehörigem Mann und den beiden Kindern (von denen ich eines noch gar nicht kannte, brandneu sozusagen 😀) erst einmal den Nachmittagskaffee zu uns bevor die beiden Männer des Hauses an ihrem Klettergerüst für Pflanzen weiter werkelten und wir uns mit der Kleinsten des Hauses im Buggy auf eine Spazierrunde begaben. Damit die Mutter und gute Freundin nicht alleine das Kind im Wagen durch die Gegend schieben musste, wechselten wir uns zu dritt kurzerhand ab. Der KSM, geprägt von drei Nichten, hat in solchen Dingen durchaus bereits Übung. 😉

Nach dem Abendessen (wir aßen, was der Grill hergab) saßen wir noch verhältnismäßig lange beieinander, der KSM noch länger als der Rest der Runde, bevor wir, bereits am frühen Morgen, ins Bett gingen.

Am nächsten Tag standen wir, verglichen mit dem Rest der Hausbewohner, sehr spät (=gegen 09.00 Uhr) auf und nahmen unser Frühstück zu uns. Die beiden Herren des Hauses waren schon "in die Pilze" aufgebrochen, als wir uns dann, gegen Mittag, mit den beiden Damen aufmachten, die "Remstal Gartenschau" (Achtung, externer Inhalt!) in Schwäbisch Gmünd (Achtung, externer Inhalt!)  zu besuchen. Die Blumen dort im Schlosspark quollen über vor Blüten und Farben und waren eine wahre Pracht anzuschauen. 😍











Unsere Tour machte uns hungrig und bevor wir noch den Waldkugelbahn Weg hinaufstiegen, aßen wir erst einmal etwas zum Mittag (Achtung, Werbung!).

Den Waldweg hinauszusteigen wurde dann ein gewisser Kraftakt, mit Buggy, den wir – erneut zu dritt – gekonnt meisterten. Auch die Buggyinsassin war sehr zufrieden und war extrem brav, da interessiert, an dem was sie sah und was diese ganzen Erwachsenen um sie herum so machten. 😉

Oben angekommen, war die Freundin sehr überrascht über die Menschenmassen, die sich im Wasserspielplatz tummelten – es war Superwetter und viele Menschen hatten wohl die gleiche Idee gehabt wie wir. Auch wir (= zumindest alle Damen aus der Runde) halten unsere Füße mal ins Wasser bevor wir uns aufmachen, den Erlebnisgarten der Firma Weleda (Achtung, Werbung!) anzusehen. Auf dem Weg dorthin begegnet uns ein Gartenimbiss und wir kehren auf Kaffee, Saftschorle und Cola ein. 😋

Leider braut sich dann ein vermeintliches Unwetter zusammen und die Freundin wird, aufgrund der fehlenden Regenausrüstung für die Kleinste unter uns sichtbar nervös und möchte dann doch lieber gleich wieder absteigen. Nachdem wir die ersten Tropfen haben verstreichen lassen, machen wir uns also über den Waldkugelbahn Weg wieder hinab in den Ort – nicht jedoch ohne die extra mitgebrachte Holzkugel und die, die sich der KSM oben am Berg zu diesem Zweck aus dem Automaten gezogen hat, die abwechslungsreiche Kugelbahn hinabzuschicken, die auf einem Großteil des Weges verläuft. So verfliegt die Zeit bis wir unten sind im Nu und die kleine Buggyfahrerin ist weiterhin unterhalten und zufrieden.



Zum krönenden Abschluss gibt es bei der ortsansässigen Eisdiele zur Feier des Tages (und weil es dann eben doch nicht zu regnen angefangen hat) ein Eis – für uns das Abendessen, für die beiden Damen nur ein Zwischengang vor dem Abendessen. Die Herren des Hausen haben sicherlich eine grandiose Pilzernte eingefahren, die zu vertilgen wahrscheinlich Spaß machen würde.

Wir verabschieden uns voneinander und fahren in zwei unterschiedliche Richtungen davon: die Freundin zurück in ihr beschauliches Schwaben, mit Haus und Garten und Karpfenteich und wir nach Mittelfranken, wo ich den KSM am Abend wieder am P+R Parkplatz in die U-Bahn entlassen. Vom Hauptbahnhof wird er mit dem ICE wieder zurück in die hessische Hauptstadt fahren, von wo er morgen wieder in die Eifel aufbrechen wird. Ein schönes Wochenende und gut zu sehen, wie jeder seinen Weg durchs Leben findet, wie unterschiedlich diese Wege sind und wie sie aber zu den Menschen jeweils passen. 😊




Sonntag, 18. August 2019

Energielevel

Sie sehen es schon, auch diese Woche esse ich noch an meinem selbstgekochten "Chilli sin Carne", aber – so lecker es auch war – ich bin sehr froh, dass es jetzt aufgegessen ist. Üblicherweise koche ich, auch wenn ich idR nur für mich oder vllt. auch für den KSM und mich koche, immer "normale Rezepte", also für bis zu vier Personen, Das macht das Kochen an sich einfacher und es bleibt immer noch etwas übrig, um es einzufrieren. Kocht man aber, wie ich in letzter Zeit, zu wenig und hat deshalb eh kaum etwas in der Gefriertruhe, dann isst man ständig das Gleiche und – wenigstens mir – geht das dann iwann auf den Geist. 😉



Am Dienstag gehen wir, nach Schwimmen und eine Runde Laufen um den See, gemeinsam in die Pizzeria in der Nachbarschaft (Achtung, Negativwerbung!) – (denn, Sie erinnern sich, der Kiosk hat – wie vergangene Woche – zu dieser Zeit nicht mehr geöffnet). Die Pizza mit Gorgonzola und Birne ist lecker, der Service unterirdisch. Eine Bedienung, die sich nicht dafür interessiert, ob die Gläser der Gäste voll oder leer sind oder ob ggf. noch ein Dessert bestellt werden möchte, sondern stattdessen beim Rauchen ist, hat ihren Beruf recht eindeutig verfehlt. Hier werden wir sicher nicht mehr zum Abend essen.



Am Mittwoch hole ich den Stoff von der POST ab, aus dem ich gedenke, mir eine ausgefallene leichte Sommerhose zu nähen. 😍 Wie lange habe ich gesucht bis ich ihn gefunden habe. Ausgefallen sollte er sein und ein Baumwollsatin-Stoff mit leichtem Glanz. Bei diesem Motiv mit den Eistüten bin ich gelandet und beschloss, dass dies genau DER Stoff für mein Vorhaben sein wird. Wie finden Sie ihn?



Mittags gibt es, wie so oft, Salat ...



... und hinterher ein Eis. Dieses kinder bueno Eis (Achtung, Werbung!) habe ich u.a. Sorten im Supermarkt gefunden und drei Packungen meinen Kollegen mitgebracht. Naja, selbst testen wollte ich es natürlich auch. 😉



Am Donnerstagmorgen frühstücke ich Chia-Pudding – in letzter Zeit mache ich mir den manchmal. Die Konsistenz ist gewöhnungsbedürftig, aber interessant und der Pudding ist gesund und hält einigermaßen satt. Der KSM muss bei seinem Anblick heftig schlucken, sowas ist ja gar nicht sein Ding. 😉



Am Donnerstagmittag gibt es noch einmal Reisbrei mit Zwetschgenkompott by Mama, weil's noch da ist und so schön einfach geht. 😊



Am Freitag forsche ich in der Regenbogenfirma nach Möglichkeiten, Dekor auf Porzellan haptisch wahrnehmbar zu machen und stoße auf so einige Schätzchen.



Am Samstagmorgen, noch vor dem Schwimmtraining, stirbt eine Fliege in meinem Tee ohne dass ich ihr das erlaubt habe. Sowas machen die manchmal, die dummen Dinger. 😉



Ich habe beschlossen, in Zukunft mehr mit Vorratsboxen einkaufen zu gehen, die Produkte von der Käse- oder Fischtheke dort direkt hineinpacken zu lassen und so Verpackung zu sparen. Ich bin stolz wie Bolle als ich die Vorratsbox heute auf die Fischtheke stelle und muss dann hinterher ernüchtert feststellen, dass das Einzige, was ich gespart habe, die Papiertüte ist, denn zum Wiegen auf der Waage muss sich die Verkäuferin ein beschichtetes Papier drunterlegen, dass sie normalerweise nehmen würde, um das Produkt einzupacken, so schmeißt sie es weg und legt stattdessen die Ware in die Vorratsdose – die Papiertüte fällt dann weg. Naja, ...



Ich produziere Klöße, richtig Thüringische Klöße aus Teig "halb und halb". Nur damit ich sie kalt werden lassen und sie hinterher in die Pfanne schmeißen kann: eingeschnittene Klöße mochte ich schon immer wesentlich lieber als frische. Dazu gibt es eine Champignon-Rahm-Soße. 😋




Eigentlich wollte ich schon um 15.00 Uhr aufbrechen zu dem Konzert, für das ich mir bereits vor geraumer Zeit eine Karte gekauft habe (der KSM ist übrigens bei einer Hochzeit eingeladen, insofern sind wir an diesem Wochenende getrennt – passt), durch die "Klöße kochen, kalt werden lassen und einschneiden Aktion" vergeht allerdings ganz schön viel Zeit und ich steige erst um 16.30 Uhr ins Auto. Die Anfahrt dauert auch noch einmal 1,5h, so dass ich pünktlich um 18.00 Uhr erst am Ort des Geschehens eintreffe. Mit Glück finde ich einen Parkplatz ganz nah dran am Konzertgelände und prinzipiell bin ich immer noch voll rechtzeitig da, nur für den eig. geplanten Kaffee reicht es nicht mehr unbedingt, aber für ein Eis und dafür, Geld vom Automaten abzuheben, damit ich mir ein Konzert-T-Shirt kaufen kann. 😍








Als Vorband spielte an diesem Abend Lutz Rode, der sehr schöne Lieder (Achtung, Werbung!) schreibt. Aber, wie das nun einmal das Schicksal von Vorbands ist, warteten alle nur darauf, dass der Hauptact des Abends begann. Lutz jedenfalls wünsche ich, dass er an anderen Abenden auch als Hauptact gefeiert wird. 😊



Und dann fing, pünktlich um 20.00 Uhr, das Konzert an, auf das sich wahrscheinlich alle Gäste schon den ganzen Tag gefreut hatten (auch die, deren Haus zufällig direkt neben dem Schlossplatz liegt, und die von ihrer Dachterrasse aus dem Konzert zuschauen konnten 😉): Mark Forster (Achtung, Werbung!) spielte auf dem Schlossplatz in Coburg (Achtung, externer Inhalt!). Es war grandios und dauerte fast 3h. Das Konzert war wunderbar organisiert, sowohl der Zutritt als auch nach Ende des Konzerts, die Fahrt aus der Stadt hinaus liefen reibungslos und völlig ohne Stress. Ein toller Abend!



































Am Sonntag treffen wir uns morgens, um noch einmal – bei Superwetter – ein paar Stunden auf dem Rennrad zu verbringen. Wir sind nur zu zweit, aber das ist auch tatsächlich sehr gut so. Wir unterhalten uns gut und nach gut 2h kehren wir auf eine Pizza bei einem kleinen italienischen Restaurant ein. 😋



Nach weiteren 2h lassen wir die Eisdiele am Zielort meines Mitfahrers selbstverständlich NICHT links liegen, sondern essen Eis und trinken Cola – genauso wie sich das für eine ordentliche Radausfahrt gehört. 😋 Danach fahre ich noch 30 Min bis nach hause.



Dort muss ich ziemlich Gas geben, denn ich möchte noch das "Handwerkerfest" in einem Nachbarort besuchen (hatte die Hoffnung, dort eine schmiedeeiserne Pfanne zu finden, diese Hoffnung wurde allerdings enttäuscht). Dort trinke ich dann noch eine Abendapfelschorle und lausche der Musik eines mittelalterlichen Duos bevor ich wieder nach hause zurückkehre und den Abend ruhig beim ersten "Tatort" (Achtung, externer Inhalt!) der neuen Saison ausklingen lasse. 😍