Donnerstag, 20. Mai 2021

Ferienmonat

Am Montag dieser Woche tritt die neue Perle ihren Dienst bei uns an, deshalb fahre ich ins Büro. 😊 Die Perle ist sehr nett und engagiert. Eigentlich ist in anderer Leute Haushalt Ordnung zu machen nicht ihr Job, sondern sie ist KFZ-Mechatronikerin, im Moment in unbezahlter Elternzeit und daher auf der Suche nach einer kleinen Nebenbeschäftigung - ein Glücksfall, aber eben wahrscheinlich auch nicht für allzu lange, aber ein Jahr haben wir, wenn es gut läuft, miteinander. 

Als ich am Abend wiederkomme, hat sie sich durch erfolgreich durch unseren Haushalt gepflügt - nur den Teil der Bügelwäsche, den ich in den Wäschekorb sortiert hatte, den hat sie übersehen. Wir müssen uns halt wieder erst ein bisschen "reinfinden". 😉


Am Dienstag erreicht mich am frühen Nachmittag ein Armband (Achtung, Werbung!), das ich mit noch in der vergangenen Woche gekauft habe (letzte Woche war echt eine "Konsumwoche", stelle ich fest 😉) - ein Wunsch, den ich schon mind. 10 Jahre mit mir herumtrage (ich erinnere mich lebendig daran, dass ich auf der Schwäbischen Alb damals sehr oft in das Schaufenster des teuersten Juweliers am Platz geschaut habe, wo genau diese Armbänder lagen und darüber nachdachte, mir eines zu kaufen ...) und, aufgrund von: "Ach, ist mir jetzt zu teuer. Braucht's jetzt grade nicht.", immer wieder verschoben habe. Nun ist es also soweit. Ich gebe ehrlich zu, es sieht wahrscheinlich gar nicht so kostspielig aus und das ist sicher auch gut so. Auch ich dachte kurz darüber nach, was den Preis dieses Stücks wohl rechtfertigt, aber es hat mir einfach gefallen und deshalb behalte ich es. 😉


Schon am Mittwochabend kommt der KSM nach hause, denn am Donnerstag ist Christi Himmelfahrt - Herrentag. Das Wetter ist allerdings eher so leidlich ... morgens starten wir mit einer Runde Yoga, danach hängen wir die Vorhänge aus dem Schlafzimmer in das Wohnzimmer, um zu sehen, ob sie da gut aussehen, denn der Stoff, den ich zur Auswahl von dem Raumausstatter mitgebracht habe - und darunter der Favorit - sieht eig. fast am besten in unserem Schlafzimmer aus und daher habe ich beschlossen, hier ggf. umzudisponieren. Der KSM hilft mir und wir beschließen, dass, wenn der Vorhang uns auch am Samstag noch gefällt, wir die Vorhänge in dem neuen Stoff fürs Schlafzimmer bestellen. 😁 Und ich finde, sie machen sich doch sehr gut im Wohnzimmer, oder was denken Sie?


Für Mittag habe ich zum ersten Mal in dieser Saison Spargel gekauft und wir bereiten ihn zusammen zu.




Sich um den Spargel zu kümmern, übernehme ich ...


... während der KSM sich der Sauce Hollandaise (Achtung, externer Inhalt!) annimmt. Sauce Hollandaise selber machen ist ja so eine Sache - manchmal geht's gut und manchmal geht's nicht. Der KSM ist allerdings verdammt gut darin, Dinge exakt nach Rezept zu machen und sie gelingen ihm immer - wirklich immer. Also macht er an diesem Tag die Sauce Hollandaise ... und sie wird was. 😉




Ich bastele währenddessen aus den Spargelschalen eine Spargelcremesuppe (Achtung, externer Inhalt!).




Zu Spargel, Kartoffeln und Sauce Hollandaise gibt es ein Lachsfilet - ...



... sehr lecker. 😋


Das Wetter wird auch am Nachmittag nicht besser, aber wir wollen nicht wieder den ganzen Tag drinnen sitzen, also machen wir uns zumindest auf, in eine der nächsten Kleinstädte (Achtung, externer Inhalt!), in der wir noch nie wirklich waren - nur ich war hier neulich mal beim Orthopäden (Sie erinnern sich?). 

Dort angekommen, muss sich der KSM erst einmal ein Eis in der örtlichen Eisdiele (Achtung, Werbung!) einverleiben - das Preisniveau ist, aufgrund des (normalerweise) sehr touristischen Umfelds ordentlich (der KSM behauptet sogar, das Eis sei hier teuerer als in München ... bin nicht sicher 😊). 

Wir kommen an einem sehr modernen Hotelbau (Achtung, Werbung!) vorbei und durchqueren den Kurpark (Achtung, externer Inhalt!) - es sieht hier iwie aus wie im Teletubby Land (Achtung, externer Inhalt!). 




Danach stoßen wir zufällig auf den Winterberger Schluchten- und Brückenweg (Achtung, externer Inhalt!), den wir beschließen zu gehen, denn er erscheint uns nicht allzu lang zu sein.




Der KSM hat seinen Spaß ... und erinnert mich, einmal mehr, sehr an die Teletubbies (erinnern Sie sich noch daran, als die Teletubbies zum ersten Mal über deutsche Mattscheiben flimmerten und man sich fragte, ob sie nicht Potenzial hätten, den Verstand unserer Kinder zu versauen? 😁)


Am Freitag habe ich den Brückentag genommen und daher frei. Allerdings sind noch ein paar Dinge bei der Arbeit offen, die ich am Morgen erledige. die Besorgungen, die wir üblicherweise am Samstag erledigt hätten, nehmen wir heute schon in Angriff: wir bringen also die Stoffauswahl zum Raumausstatter zurück und bestellen den Vorhang in dem ausgewählten Stoff für das Schlafzimmer. danach gehen wir einkaufen. Das Wetter ist wieder furchtbar und wir bleiben an diesem Tag daraufhin drin. 😏 

Den Samstag verbringen wir diesmal nicht, wie fast schon üblich, mit Besorgungen in der Stadt, sondern starten ihn mit einer Runde Yoga am frühen Morgen und nehmen dann, zum ersten Mal, zwei Beischtigungstermine für zum Verkauf stehende Immobilien wahr. Es handelt sich um eine Eigentumswohnung und um ein kleines Fachwerkhaus. Die Eigentumswohnung ist lt. Makler bis auf Sprünge in drei Fliesen in der Küche makellos fertig für den Einzug, das Häuschen hingegen hat unterschiedliche Stände in der Renovierung anzubieten und bedürfte etwas mehr Pflege - es kostet allerdings auch deutlich weniger als die Wohnung, so dass hier auch mehr finanzieller Platz wäre, um Renovierungen in Auftrag zu geben.

Kurzum: beide Objekte erzeugen bei uns beiden nicht direkt das Gefühl, man hätte sich "verliebt" - und wir sind beide der Meinung, dass sich dieses Gefühl schon einstellen müsste, wenn wir ernsthaft eine Immobilie käuflich erwerben wollten. Die Eigentumswohnung mag in Ordnung gewesen von ihrem Zustand, ihre Ausstattung (und eben auch die "unverrückbaren Dinge" wie Bodenbeläge oder Sanitärgegenstände) entsprach überhaupt nicht unserem Geschmack. Das Haus war schnuckelig klein und verwinkelt (und das meine ich auch so, in manchen sehr alten Räumen betrug die Deckenhöhe nicht mehr als 1,70m und sogar der KSM, der beileibe nicht groß ist, konnte nicht gerade stehen) und  manche Räume entsprachen einem sehr neuen Stand (z.B. eines der Badezimmer, das war wirklich schön). Leider liegt es aber direkt an der Hauptstraße des Ortes, in dem es steht und das ist auch nicht der Ort, an dem ich gerne wohnen wollen würde, um weiterhin leicht mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren zu können, hat kaum erwähnenswerten und nutzbaren Garten, eine Energiebilanz "dass's einer Sau graust" 😉, eine Elektrik, die dringend überholt werden müsste ... deutlich mehr Renovierungsstau, als wir uns wünschen und den wir angehen wollen würden. Wir gehen also, ohne einen Kaiuf in sicht zu haben, sind aber nicht traurig, denn es war ohnehin nicht unser Ziel, sofort etwas zu finden, sondern erst einmal in das Thema "Immobilen" hinein zu kommen.

Zum Mittag kochen wir ein vegetarisches Thai-Curry (Achtung, externer Inhalt!) und am Nachmittag gehen wir zusammen eine Runde draußen laufen (der KSM auf seinem Fahrrad). 


Am Sonntag ist das Wetter immer noch schrecklich. Mal scheint die Sonne, dann regnet es wieder wie verrückt - echtes Aprilwetter - und das Mitte Mai, und auch die Temperaturen sind weiterhin nur mäßig hoch.

Eine absolute Schwierigkeit daran, bei diesen Wetterlagen, den Leuten klarzumachen, was der Klimawandel ist, ist ja, dass die meisten Menschen davon ausgehen, dass er für uns bedeutete, dass die Temperaturen stumpf immer weiter steigen und es in der Folge weniger oft friert oder regnet und das tut es faktisch ja auch. Man erkennt es allerdings nur, wenn man sich wirklich Wetterdaten über viele Jahre hinweg anschaut, an einzelnen Tagen oder in einzelnen Jahreszeiten fällt einem das nicht so stark ins Auge. Dann hört man so oft: "Ach, Klimawandel ... letzte Woche war die Temperatur doch an drei Tagen unter Null." oder auch "Es regnet so viel in letzter Zeit, es ist doch alles in Ordnung mit dem Klima." Aber Klimawandel heißt eben auch: verstärktes Auftreten von extremen Wetterlagen, von Unwettern und Naturkatastrophen - die schlimmsten Ausprägungen davon erleben wir hier in Europa auch noch gar nicht, die treffen zunächst andere Kontinente, wie Afrika oder Asien. Das liegt allerdings nicht daran, dass wir iwas "richtig" gemacht haben, sondern einfach nur daran, dass wir mit unserer Lage "Glück gehabt" in Europa, in Deutschland. aber das nur am Rande.

Da immer noch keine Restaurants offen haben, wir aber Lust haben, das Haus zu verlassen, bei diesem Wetter aber wiederum nicht allzu weit wegfahren wollen (wir hatten erst einen Ausflug nach Paderborn - Achtung, externer Inhalt! - ins Auge gefasst, diesen dann aber wegen des Wetters und der eindeutig nicht vorhandenen Möglichkeiten, die Stadt dann auch kulinarisch erkunden zu können, verworfen), fahren wir in die nächste Kleinstadt, in der auch der Triathlon Verein ansässig ist und holen uns etwas zum Essen bei einer bekannten Fast Food Kette (Achtung, externer Inhalt!). Der vegane Burger, die Pommes und auch ein Beilagensalat sind sicher keine haute Cuisine, aber bestimmt ab und an gut essbar, wenn man derlei Sachen essen mag - und wir mögen das manchmal. 😉


Zwar müssen wir uns während des Essens die Drohungen eines "Blockwarts" gefallen lassen, weil wir es gewagt hatten, uns auf eine Bank an den Fluss zu setzen, die ganz offensichtlich zu einem Privathaus gehört, in diesem Augenblick aber von niemandem genutzt wurde. Wir wären sogar aufgestanden und hätten Platz gemacht, wäre jmd. gekommen, der die Bank zum Sitzen hätte benutzen wollen - es kam aber keiner. Auch unsere Papiertüten ein Einwickelpapiere wollten und haben wir selbstverständlich, nachdem wir fertig gegessen hatten, wieder mitgenommen und sogar erst bei uns zuhause in der Altpapiertonne entsorgt, es gab also eig. keinen Grund zur Sorge, allerdings fühlte sich der Zeitgenosse dennoch bemüßigt, uns über den Hof brüllend zurecht zu weisen und sich aufzuregen - wer weiß, welche Menschen er in seinem Leben schon getroffen hat - er wusste natürlich nicht, wie ordentlich und verantwortungsbewusst wir sind. Derlei Verhalten ist uns, trotz aller böser Erfahrung, die Menschen in ihrem Leben schon gemacht haben mögen, immer etwas suspekt - wie kann man nur so voll mit bösen Emotionen sein? Wir haben also ruhig fertig gegessen, dann unsere Abfälle zusammengeräumt, eingepackt und sind gegangen. 😊


Im Anschluss bummeln wir noch ein wenig durch die Wohnviertel in der Stadt und die Innenstadt, wo der KSM glücklich wird, weil er eine Eisdiele findet, in der er ein Spaghettieis kaufen kann.

Zurück zuhause, kochen wir ein Risotto mit grünem Spargel und Erbsen, die wir schon seit Längerem in unserer Tiefkühltruhe horten und beginnen dabei schon parallel den aktuellen Tatort zu schauen - diesmal, zu meiner großen Freude ein "Frankentatort" (Achtung, externer Inhalt!), dessen Ermittler zwar eigentlich in Nürnberg (Achtung, externer Inhalt!) sitzen, dessen Fall aber in meiner Heimatstadt (Achtung, externer Inhalt!) spielt. Da auch der Pfingstmontag noch frei sein wird, kommen wir, wie bei mir schon als üblich anzusehen, erst sehr spät (und das heißt "deutlich nach Mitternacht") wirklich ins Bett. 😴 Ja, ich finde das auch unvernünftig. 😉


Donnerstag, 13. Mai 2021

Ohne

In der Woche nach unserem etwas verkorksten Wochenende, in der ich meinen ersten Corona-Schnelltest machen muss, verlässt der KSM das Haus mit mir am Montagmorgen zusammen. Er fährt nach Rheinland-Pfalz und ich in die Strumpfstadt (Achtung, externer Inhalt!) ins Büro. 

Das kommende Wochenende wird der KSM am Nürburgring und daher nicht mit mir verbringen, weil er - sowohl am Samstag, als auch am Sonntag - ein Rennen betreuen wird. Ich erinnere mich an Zeiten (ist jetzt gut 2 Jahre her 😉), in denen ich an den Rennwochenenden eher wenig Spaß hatte, weil der KSM, den ich ohnehin schon nur ab und an am Wochenende traf, dann regelmäßig an der Rennstrecke "versumpft" ist und ich nicht genau wusste, ob und wann er sich wieder mal melden wird. Wie die Zeit vergeht und wie sich Situationen ändern ... heute habe ich kein Problem mehr, wenn der KSM an die Rennstrecke fährt, um dort Rennen zu betreuen. Ganz im Gegenteil, ich freue mich, dass ich Zeit alleine planen und verbringen kann (auch wenn ich sie natürlich sehr gerne auch mit ihm verbringen würde 😊) und weiß, dass er sich währenddessen und danach iwann auch wieder bei mir melden wird. 

Aber zunächst stand eben der Corona-Schnelltest in der Strumpfstadt an. Ich bin kein großer Tester und habe diese Test-Center bislang nicht genutzt, da ich denke, man sollte sie nutzen, wenn man den Test daraus auch wirklich braucht (für den Arzt, den Frisör, die Fußpflege von mir aus ...), aber sicher nicht "aus Jux und Tollerei". Ich habe eine Kollegin, die mir neulich ernsthaft erzählt hat, sie würde zweimal die Woche zum Testen gehen, einfach weil es umsonst wäre ... dazu schreibe ich jetzt mal nicht, was ich denke. Aber da ich am Dienstag erneut (und zum dritten Mal mittlerweile) ins Fotostudio muss, um dort mit unserem Videografen Produktvideos für die kommende Vertriebsübergabe aufzunehmen, sollte ich mir eben sicher sein (so sicher das nach einem solchen Test eben ist), dass ich das Virus nicht mit mir herumtrage und versehentlich weitergebe. Ich fühle mich aber gesund und erwarte kein positives Ergebnis.

Ich habe einen Termin um 9.10 Uhr gebucht und vor dem Testzentrum stehen die Leute bereits Schlange. Da ich einen Schrieb, den ich mit der Terminbestätigung zugeschickt bekommen habe, vergessen habe auszudrucken und mitzubringen, gehe ich kurzerhand noch einmal zurück ins Büro und stelle mich dann erneut an. Der Test läuft unproblematisch (naja, ein Wattestäbchen bis kurz vors Hirn in die Nase gedrückt zu bekommen, das dann auch noch dabei gedreht wird während die Testerin langsam bis fünf zählt, ist jetzt nicht gerade meine Lieblingsbeschäftigung, aber es gibt tatsächlich Schlimmeres - zumindest meiner Empfindung nach 😊) und das Ergebnis ist es glücklicherweise auch. Einem erfolgreichen Dreh steht also nichts mehr im Wege. Am Montagabend, nach der Arbeit, gehe ich ausnahmsweise etwas einkaufen. 😉

Wir starten am Dienstagmorgen gegen 08.30 Uhr mit dem Dreh, während der Blick über die Strumpfstadt eher so regenverhangen ist und ich kurz um das Lauftraining am Abend bange.


Bis Mittag arbeiten wir uns - Artikel für Artikel - durch das geplante Angebot für die kommende Saison und essen dann zusammen etwas zum Mittag. Der Videograf wohnt in Berlin, der Fotograf im Studio der Strumpffabrik (Achtung, Werbung!) wohnte lange Zeit mit seiner Familie in Hamburg (Achtung, externer Inhalt!) - für mich eine der schönsten Städte in Deutschland - bevor er mit ihr ins Hochsauerland (Achtung, externer Inhalt!) umsiedelte, außerdem ist noch eine Angestellte im Fotostudio dabei und kommt noch die Trainee einer anderen Produktsparte dazu, an die ich übergeben soll sobald ich mit meinem Teil fertig bin. Sich mit allen einfach mal in der Runde beim Mittagessen zu unterhalten über Gott und die Welt macht Spaß, hat schon fast etwas von "normal". 😉

Ich brauche unerwarteterweise noch bis 15.15 Uhr bevor ich es "geschafft" habe und nach hause gehen kann, von wo ich im Homeoffice noch etwas weiterarbeite. Glücklicherweise bessert sich das Wetter am Nachmittag/Abend aber deutlich, so dass das Lauftraining - diesmal mal wieder auf dem Sportplatz - ohne Probleme stattfinden kann. 😁


Zuhause ist für mich das Paket mit den Produkten von Ringana (Achtung, Werbung!) angekommen, die ich am letzten Donnerstag bestellt hatte (Sie erinnern sich?) und als ich es nach dem Lauftraining endlich auspacke, bin ich weiterhin begeistert: die Produkte sind allesamt in Glasspendern verpackt, die man Ringana zurückgeben kann - für zehn gesammelte Glasspender darf man sich ein Produkt seiner Wahl gratis aussuchen ("und da nimmt man natürlich das Teuerste, das die im Sortiment haben" - Zitat meiner Bekannten, die mich zu Ringana beraten hat 😉). Ringana tauscht dann das Innenleben der Spender aus (das - zugegeben - noch aus Plastik ist), reinigt sie und verwendet sie weiter. sie werden nicht eingeschmolzen oder so, sondern einfach genau für das gleiche Produkt wieder eingesetzt.

Damit die Glasspender beim Transport nicht beschädigt werden, sind sie jeweils in ein kleines Handtuch aus Bio-Baumwolle eingewickelt, das wiederum mit einer Banderole aus Pergamentpapier befestigt ist, die natürlich mit entsprechend zum Produkt passenden Inhalt bedruckt ist. die Handtücher sind übrigens "Made in Austria" und ich finde die Idee sehr schön. Nachdem ich bei der Arbeit aktuell ebenfalls an einem Produkt arbeite, für das wir noch nach einer nachhaltigen Verpackungsidee suchen, weiß ich, wie schwierig das ist und dass man ein solches Konzept nicht einfach aus dem Ärmel schüttelt. Das gesamte Paket mit all seinen Inhaltsteilen macht auf mich einen durchdachten Eindruck und ich mag es sehr. Jetzt müssen nur noch die Produkte gut sein - und für den Preis hoffe ich das natürlich sehr. 😊






Am Mittwochabend habe ich keinen Sport vor und beschließe deshalb recht spontan, für den Muttertag am kommenden Sonntag (und den Vatertag am Donnerstag in der kommenden Woche) für meine Eltern etwas zu backen wie ich das auch im vergangenen Jahr schon getan habe (und auch schon ein paar Jahre davor ... Sie erinnern sich?). Dafür muss ich zunächst noch einmal einkaufen gehen und danach bin ich noch früh genug dran, um noch die letzten Sonnenstrahlen einzufangen bei einer Runde zu Fuß um "unser Dorf".




Danach starte ich in der Küche durch. Ich möchte mich noch einmal an Schwedischen Zimtschnecken (Kanelbullar - sprich: Kaneelbüllaar) versuchen, in der Hoffnung, dass sie diesmal, da ich nun weiß, dass sie nicht 30 Min. gebacken werden müssen 😉). Leider habe ich nicht bedacht, dass Schwedische Kanelbullar hauptsächlich aus Hefeteig bestehen und dieser gehen muss bevor man ihn verarbeiten kann ... es ist 01.30 Uhr als ich endlich mit allem fertig bin und auch die Küche wieder in einem herzeigbaren Zustand ist (am Donnerstagabend erwarte ich eine neue Kandidatin für die kleine Stelle als "Haushaltshilfe" bei uns, die wir immer noch offen haben, und die möchte ich natürlich nicht gleich schockieren 😉). 😏

Am Donnerstagmittag habe ich eine Verabredung zum Mittagessen mit unserer Abteilungschefin, mit der derlei Verabredungen immer Spaß machen und unkompliziert sind. Wir gehen Döner essen und hinterher sind wir beide wieder etwas schlauer, welche Themen die jeweils andere aktuell umtreiben. Am Nachmittag fahre ich zunächst an der POST vorbei, um dort die Schwedischen Zimtschnecken auf die Reise zu schicken und dann nach hause, um von dort noch etwas weiterzuarbeiten bevor mich am frühen Abend die Kandidatin besucht. Auch der KSM hat sich nun doch spontan für eine Nacht - von Donnerstag auf Freitag - angekündigt, denn er hat seinen feuerfesten Anzug nicht eingepackt, den er nun wohl aber doch benötigen wird und kommt diesen bei mir abholen.

Der Termin mit der Haushaltshilfe-Kandidatin läuft gut, sie sagt sofort zu - warum auch nicht, ich denke, bei uns kann man es schon aushalten. 😊 Danach kommt der KSM an und macht mit mir eine Runde Abendyoga (für eine stabile Körpermitte 😉 - Achtung, externer Inhalt!). 

Am Freitagmorgen ist er aber schon um 06.00 Uhr wieder auf der Straße, um zum Nürburgring (Achtung, externer Inhalt!) zu fahren und dort seinen Rennstall (Achtung, Werbung!) zu treffen. Ich arbeite an diesem Tag ganz normal und momentan auch wieder etwas ausgiebiger, denn wir starten -  wie bereits erwähnt - in einer neue Saison und, unabhängig davon, dass wir die letzte, fertiggestellte an den Vertrieb übergeben werden, muss auch in der Entwicklung eine neue gestartet werden - und das muss eben vorbereitet werden.

Im Homeoffice erwischt mich übrigens der Paketbote mit diesen Hübschies hier:


Nachdem mein Bruder auf Laufschuhe von on Running (Achtung, Werbung!) schwört (und mittlerweile sein sechstes Paar davon läuft), habe auch ich für mich ein Paar gefunden (das Modell heißt "Cloudflow" - Achtung, Werbung!), das zu mir passt und, was soll ich sagen, sie scheinen gut zu passen und laufen sich ebenfalls gut - zumindest zunächst einmal in der Wohnung. 😉

Außerdem erreicht mich auch noch dieses gute Stück:


Ich bin bei "Und Gretel Berlin" (Achtung, Werbung!) fündig geworden und habe einen Concealer gekauft, weil meiner eben leer war und da war es Zeit, mal etwas Neues auszuprobieren. Und auch hier, finde ich, können sich der Auftritt und die Verpackung allein schon sehen lassen. 😊

Am Samstag herrscht im Hochsauerland bombastisches Wetter als ich aufstehe und frühstücke. Seit Langem einmal wieder habe ich es geschafft, mir einen Chia-Pudding (Achutng, externer Inhalt!) vorzubereiten und ich esse ihn mit Apfelmus, das ich eig. gekauft habe, um dazu Kartoffelpuffer zu machen. Aber in dem Glas ist eh viel drin. 😉




Seit Neuestem übrigens hat sich, neben meiner täglichen Tablette Kieselerde und Kupfer (für den langen Erhalt meiner natürlichen Haarfarbe, was eher so semi klappt 😉 ... aber dazu später mehr) eine Tablette Folsäure dazugeschmuggelt, soll wichtig sein, habe ich gehört. 😁


Mein Programm für den Samstag ist recht straff: ich möchte etwas beim Bäcker und Metzger einkaufen, ein Paar Vorhänge für mein Wohnzimmer beauftragen, meine Einlagen für die neuen Laufschuhe abholen (dazu muss ich die Schuhe mitnehmen, denn die Einlagen müssen ggf. noch angepasst werden) und natürlich etwas zum Essen im Supermarkt einkaufen.

Für das Wohnzimmer möchte ich bei dem Raumausstatter, den ich schon beim letzten Mal beauftragt hatte (und bei dem die Anfertigung der Vorhänge im Nachgang dann echt lange gedauert hatte, weil ich die Vorhänge einmal gewaschen habe und die danach leider einfach viel zu kurz waren und er dann Ersatzstoff beim Hersteller in den Niederlanden beschaffen musste, der aber trotzdem sehr nett und zuvorkommend war 😊) noch einmal aus demselben Stoff - diesmal allerdings ohne die abgesetzte, andersfarbige Kante unten - Vorhänge in der derselben Machart beauftragen.

Dort angekommen, muss ich mich leider damit abfinden, dass der Raumausstatter den Stoff vom letzten Vorhang aus dem Programm genommen hat, weil er eben beim Waschen offensichtlich so stark einlief - viel stärker als das sein sollte. Ich nehme also eine Auswahl anderer Vorhangstoffe mit und gehe weiter zum Orthopädie-Schuhmacher am Ort (Achtung, Werbung!). Dort habe ich Glück, denn die Schuhe passen schon sehr gut zur Form der Einlagen, daher müssen diese kaum angepasst werden - wenn das keine guten Vorzeichen sind. 😉

Danach gehe ich im Supermarkt einkaufen und achte, wie immer, diesmal aber noch einmal verstärkt darauf, Plastik und Verpackung im Allgemeinen so gut es geht zu vermeiden. Speziell an der Obst- und Gemüsetheke, an der wir unsere Sachen stets ohne Plastikbeutel, höchstens mit einer Papiertüte, die wir schon vor gut einem halben Jahr an der Theke genommen und seither jedes Mal wiederverwendet haben (mittlerweile hat sie oben schon einen längeren Riss im Rand, aber sie hält noch 😉), mitnehmen - denn warum auch, Obst und Gemüse haben doch jeweils ganz eigene Verpackungen, die sie vor Umwelteinflüssen schützen?! - beobachte ich heute die Leute um mich herum und bin, wie so oft, entsetzt, wie scheinbar gedankenlos da zu den in Plastik eingeschweißten Erdbeeren (für meine Begriffe, braucht man - außerhalb der Erdbeersaison - keine Erdbeeren, die dann meist von sonst woher kommen und ohnehin nicht schmecken, aber das sehen viele Leute scheinbar anders - es geht halt, also macht man's ...) und anderem Obst und Gemüse in Plastikverpackung gegriffen wird. Und wenn dann doch einmal die Produkte gekauft werden, die lose angeboten sind, greift man - wie selbstverständlich - zur Plastiktüte. Mal abgesehen davon, dass natürlich auch ein Supermarkt in der heutigen Zeit am besten gar keine Plastikbeutel mehr anbieten sollte, frage ich mich an der Stelle regelmäßig, warum selbstdenkende Menschen, wie fremdgesteuert zu diesen Tüten greifen (erst die Mutter, dann das Kind) obwohl diese ganz offensichtlich Müll sind, der absolut nicht anfallen müsste und sich spielend vermeiden ließe. 

Klar, es gibt vllt. "kulleriges" Obst, wie Trauben oder Kirschen, die möchte man vllt. doch auch einpacken, aber dafür dann eine Papiertüte zu nehmen wäre sicher sinnvoller als eine Plastiktüte, deren einzige Aufgabe es ist, das Obst verlustfrei vom Markt nach hause zu transportieren bevor sie dort sofort in den Müll wandert und den Müllberg, den wir in diesem Land ohnehin schon jeden Tag produzieren (und auf den in der letzten Zeit täglich zusätzlich noch die ganzen Corona-Utensilien wandern, die Tests und Masken und Einwegmäntel und was nicht noch alles, aber das führt jetzt zu weit 😏), noch einmal sinnfrei vergrößert. Dennoch, ganz ohne Plastikverpackung einzukaufen, funktioniert in diesem, unseren System leider nicht und bekomme auch ich lange nicht hin. Das mag in einer Großstadt praktikabel sein, wo man seine Produkte im Unverpackt-Laden kaufen kann, hier auf dem Land hingegen, ist man dabei echt aufgeschmissen. Es ist doch spannend, dass uns das das, was lange Zeit die Regel war, nämlich dass man seine Lebensmittel einfach unverpackt bei Tante Emma kauft, uns heute vollständig abhanden gekommen ist und wir es erst einmal wieder neu erfinden müssen. 😏 Ich hoffe sehr, dass wir, was diese und so viele andere Probleme angeht, die mit unserem gedankenlosen Verhalten unserer Umwelt - unserem Lebensraum - gegenüber eindeutig in Zusammenhang stehen, schnell das Ruder herumreißen können. "Der Mensch ist das dümmste Tier, denn er ist das einzige, das seinen eigenen Lebensraum zerstört." (frei nach J. Goodall)


Zum Mittag mache ich mir einen großen Salat. Der KSM und ich versuchen (ich freiwillig, der KSM eher aus Zuneigung zu mir 😉), auf tierische Produkte so weit es geht zu verzichten. Bei Fleisch klappt das recht gut, bei Milch auch einigermaßen, bei Butter und Käse nicht so ... aber so ein Salat, den mag ich schon richtig gern ... und für den KSM ist das nicht immer so das geeignetste Essen. aber heute, wo der KSM nicht da ist, da gibt es so einen Salat - mit Bio-Garnelen. 😋


Am Abend drehe ich noch eine lockere Runde mit den neuen Laufschuhen, quasi als Vorbereitung für den nächsten Tag, an dem ich vorhabe den Wings for Life Run (Achtung, Werbung!) zu laufen. Nach dem Abendessen - einem Sandwich mit geschmolzenem Käse - melde ich mich dafür noch an. 😉




Den nächsten Tag starte ich mit einem leckeren Müsli bevor ich mich um 12.45 Uhr mit zwei der anderen Läufer treffe, um den Lauf auf dem Sauerland-Radring (Achtung, externer Inhalt!) zu absolvieren.





Das Ergebnis ist zwar von zufriedenstellend ein Stück weit entfernt, aber es war echt ziemlich heiß - einfach so gar nicht mein Wetter zum Laufen - und außerdem bin ich leider auch recht untrainiert aktuell. 😏 Trotzdem bin ich hinterher stolz und zufrieden, den Lauf absolviert zu haben.




Nachdem wir alle drei den Lauf hinter uns gebracht haben - mit 18, 15 und 10km (ich) Strecke - fahre ich nach hause und mache mir Kartoffelpuffer mit Apfelmus. 😋






Schauen Sie mal, ich bin doch schon ein wenig (mehr) grauhaarig geworden! Und ja, auch ich habe am Anfang damit etwas gehadert und das ein oder andere versprengte graue Haar ausgerissen. Mittlerweile allerdings komme ich gut mit ihnenzurecht (und wäre mein Kopf wahrscheinlich auch deutlich zu leer nachdem ich alle grauen ausgerissen hätte). Ich werde einen Teufel tun und mit meinen Haaren zu Frisör gehen, um sie dort, unter massivem Zeit- und Chemieeinsatz, färben zu lassen. Ich bin vielmehr gespannt, wie ich aussehen werde, sobald dieser natürliche Haarfärbeprozess abgeschlossen sein wird. Und damit er noch ein wenig andauert, nehme ich Kieselerde und Kupfer - jeden Morgen. 😉  


Nach dem Mittagessen und einer kleinen Dös-Pause auf dem Sofa begebe ich mich noch einmal an die frische Luft vor das Haus in dies Sonne. Zunächst baue ich vor dem Haus, "hinter unserer Hecke" noch einmal meine Sonnenliege auf und ziehe dann, weil die Sonne hinter der Hecke verschwindet und ich mich plötzlich im Schatten befinde, auf die Wiese des Spielplatzes nebenan, um mich dort noch ein bisschen zu sonnen. Dort überfällt mich plötzlich der Appetit auf ein Eis ...




... dem ich am Abend nachgebe und so sieht dann mein Abendessen aus: 


Am Abend schaue ich den Tatort aus Wien (Achtung, externer Inhalt!) - diesmal alleine, aber mit einem Teller "KSM-Gedenk-Kartoffelchips", um seine fehlende Präsenz würdig auszugleichen. 😉


Um 22:40 Uhr dann erfülle ich mir bei dem dänischen Juwelier Ole Lyngaard (Achtung, Werbung!) endlich einen großen Traum, auf den ich lange hingefiebert habe, bevor ich ins Bett gehe. 😴




Montag, 3. Mai 2021

Oh, Shit!

Am Montagmorgen muss der KSM das Haus erst mit mir zusammen, so gegen 08.00 Uhr, verlassen. Er hat sich in letzter Zeit ganz gut so eingerichtet, dass er Montags erst etwas später anreist und damit haben wir zumindest ein vollständiges und einigermaßen entspanntes Wochenende miteinander. 😊 auch ich gehe an diesem Montag ins Büro in die Strumpfstadt, um von dort aus zu arbeiten.

Am Abend nach der Arbeit gehe ich in "unserem Dorf" noch eine große Runde spazieren ... bis der Vollmond bereits am Himmel steht. 🌕




Ich bin ein Marketing-/Konsumopfer geworden (manchmal darf man das auch werden) 😊. Am vergangenen Freitag hatte ich einen beruflichen Termin mit einem der Inhaber der Strumpffabrik und meinem Kollegen. Beide Herren hatten einen ganz klassischen Caran d'Ache Kugelschreiber dabei - beide in Neonfarbe. Das Thema Neon ist nun aber ja, nachdem es uns doch immerhin gut fünf Jahre begleitet hat, einfach nicht mehr relevant - es war also leider kein ganz zeitloses - diese Kuli ist es aber. 😉 

Oft schon habe ich ihn mir angesehen und die vielen Farben, in denen es ihn gibt. Besonders die Paul Smith Sonderedition hat es mir angetan: bunt gestreift, besonders, auffällig, aber nicht aufdringlich - Paul Smith (Achtung, externer Inhalt!) eben. 😊 Nachdem mich die beiden Herren mit einer solchen Eindringlichkeit erneut an diesen Kugelschreiber erinnert hatten und mein Ostergeschenk vom KSM noch ausstand (ich hatte gesagt, ich möchte etwas, was ich wirklich brauche in dem Moment, in dem ich es wirklich brauche), bestellte er mir den Kugelschreiber (Achtung, Werbung!) noch am Freitagabend ...

... und am Dienstag kam er dann bei mir an:


Mit der Hand zu schreiben macht mir einfach eine wahre Freude und ich freue mir ein Loch in den Bauch über den Kugelschreiber und darüber, dass er von Paul Smith ist, einen Designer, den ich, nicht nur dafür, dass er gerne Rennrad fährt, sondern auch für sein Britisches Understatement so gerne mag. 😊 

Das ist, neben einem Giraffen-Wollschal, nun das zweite Produkt in meinem Besitz, das aus seiner Schmiede kommt und ich erinnere mich sehr gerne zurück an den Besuch im "Museum of Modern Art, Kyoto" (Achtung, externer Inhalt!), wo damals, als ich in der Stadt war, gerade eine Ausstellung über ihn lief - Sie sich auch?

Am Donnerstagabend bin ich mit einer Bekannten aus meiner Heidenheimer Zeit verabredet. sie hat mir schon vor über einem Jahr erzählt, dass sie, die Kosmetikerin ist, nun Produkte der Firma Ringana (Achtung, Werbung!) aus Österreich vertreibt, weil sie in ihren Augen die nachhaltigste Firma sei, die sie in der Kosmetikbranche kennt. Anfangs hatte ich da kein Ohr für, wollte ich mir keine Sachen "aufschwatzen" lassen (auch wenn sie das natürlich nicht täte), ich wollte aber einfach selbst entscheiden, welche Kosmetik ich benutze und ich wollte eige. auch nicht Kosmetik in Österreich bestellen, die mir dann nach Deutschland extra geliefert werden muss. Dann habe ich doch iwann einmal, weil sie mir bei anderer Gelegenheit über den Weg gelaufen ist, auf die Website der Firma geschaut und stellte fest, dass sie sich tatsächlich sehr interessant liest.

Und schließlich lief sie mir wieder über den Weg, nachdem ich angefangen hatte, mich mit Minimalismus (Achtung, externer Inhalt!) und plastikfreiem Leben zu beschäftigen. Die Tatsache, dass diese Firma, die ihre Produkte aus rein pflanzlichen und so gut es geht lokalen Zutaten herstellt, ein Verpackungssystem aufgebaut hat, bei dem Glasbehälter eine große Rolle spielen, die man der Firma wieder zurückschicken und sich für 10 gesammelte Behälter sogar ein Produkt freier Wahl gratis aussuchen darf und die Firma dann tatsächlich einfach gereinigt wiederverwendet, hat mich doch sehr positiv beeindruckt. Dinge gehen, wenn man will. 😊

Und weil in der jüngsten Zeit sowohl meine Gesichtscreme als auch meine Augencreme leer geworden sind, reden wir über Ringana und darüber, welche Ringana-Produkte zu mir (und zum KSM) passen. Wir stellen dabei fest, dass wir beide wahrscheinlich mit denselben Produkten gut zurecht kämen und dass der KSM, durch seinen dauernden Nivea Soft Konsum, seine Haut abhängig gemacht hat von Erdöl, das in dieser Creme enthalten ist. Nach einem nicht ausufernden, aber informativen Gespräch, kenn ich die wichtigsten Produkte und wird für mich ein Konto angelegt, über ich dann noch am gleichen Abend selbständig das bestelle, was ich wirklich haben möchte.


Der Donnerstag ist üblicherweise einer der Tage der Arbeitswoche, die am vollsten sind mit Terminen, meist ist es hier etwas schwierig, eine ordentliche Mittagpause zu machen - die ist mir aber wichtig. In dieser Woche funktioniert es allerdings ganz gut, dass ich mir zum Mittag etwas - zugegebenermaßen wenig aufwändiges - koche. Es gibt einen Rest Rahmspinat aus dem Tiefkühlfach, Bratkartoffeln und vegane Fischstäbchen von vantastic (Achtung, Werbung!), die mich geschmacklich tatsächlich überzeugen.


Und weil mir das Essen am Donnerstag gut geschmeckt hat, gibt es dasselbe am Freitagmittag gleich noch einmal. 😁 Am Freitag werde ich wieder mal nicht fertig ... der KSM hasst das, erträgt es aber mir zuliebe. 

Als er am Nachmittag/fast schon Abend bei mir ankommt, fragt er mich, wie lange ich noch brauche und ich sage es ihm. Leider brauche ich dann viel länger, weil er sich aber in der Zeit ein bisschen ins Bett gelegt hat, denke ich mir nicht groß etwas dabei. Hinterher ist er dann schlecht gelaunt, als ich abends gegen 19.00 Uhr vorschlage, noch einmal eine Runde an die frische Luft zu gehen - dennoch kommt er mit. Am liebsten möchte er einen Döner zum Abendessen haben, wir haben aber noch Reste zuhause, die wegmüssen, daher sage ich, wir könnten doch Reste zum Abendessen vernichten und stattdessen morgen einen Döner essen. Das hat er sich anders gedacht und wird schlecht gelaunt, sagt aber nichts. Als wir um 21.00 Uhr wieder zuhause ankommen und KEINEN Döner gegessen haben (die Diskussion war für mich schon längst wieder beendet gewesen, ich hatte gar nicht mehr daran gedacht, einen Döner in der Stadt zu essen) manifestiert sich die schlechte Laune des KSM und wir werden beide sehr einsilbig. Gegen 22.00 Uhr dann fällt mir auf, dass wir nicht, wie gedacht, morgen unseren Wocheneinkauf machen und danach einen Döner zum Mittag essen können -warum?! - ganz einfach, weil am Samstag der 1. Mai und damit Feiertag ist. Ich hatte Anfang der Woche noch daran gedacht und dann haben wir es beide vergessen. 😐

Unsere Einsilbigkeit hält sich noch bis zum Samstagabend - der KSM hat, nachdem wir gemeinsam (!) schweigend die Wohnung geputzt haben, sich erst alleine einen Döner zum Mittage geholt (ich habe währenddessen eine Yum Yum Nudelsuppe - Achtung, Werbung! - gegessen 😁) den ganzen restlichen Samstag an seinem 3D-Drucker gewerkelt und ich war, nachdem der KSM nicht mitkommen wollte, alleine noch eine Runde laufen - und sie löst sich erst dann langsam wieder auf, als wir uns gemeinsam etwas beim örtlichen Italiener bestellen, damit wir am Abend nicht verhungern müssen (es ist Feiertag, da darf man sich doch auch einmal etwas gönnen 😉). Wir bestellen so viel, dass es uns auch für den kommenden Sonntag locker noch reichen wird: es gibt Garnelen in Aioli, einen Salat und eine Pizza für den KSM und einen Salat und eine Pizza für mich.


Wir tragen uns mit dem Gedanken - oder vielleicht sollte ich besser schreiben "ich trage mich mit dem Gedanken" - hier vor Ort eine Immobilie zu erwerben. Ich habe etwas gespart und möchte das Geld, für das man im Moment auf der Bank keine Zinsen bekommt in eine Immobilie investieren, deren Rendite wahrscheinlich aktuell höher ausfallen wird, als die Bankzinsen (was - zugegeben - nicht sehr schwer ist). Nun stellt sich die Frage, was ich/wir (der KSM würde in dem Fall, in dem ich iwo "zuschlage" dann schon auch mitmachen) erwerben möchten, denn - und man mag das kaum glauben - so einfach ist das hier gar nicht. Der Immobilienmarkt ist eng und man hat den Eindruck, dass die meisten Objekte wahrscheinlich gar nicht erst so weit kommen auf ieiner Plattform aufzutauchen, auf der sie einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht würden, sondern der Großteil davon scheinbar direkt "unter der Hand" weiterverkauft wird oder aber in dieser Region verkauft kaum einer seine Immobilie wieder, das mag ebenfalls der Fall sein. 😉

Ich hätte schon eine recht konkrete Vorstellung davon, welche Art von Wohnung/Haus es sein soll: am liebsten würde ich eines dieser schönen schwarz-weißen Fachwerkhäuser, wie es sie in der Kernstadt der Strumpfstadt so häufig gibt, oder eben eine Eigentumswohnung in einem ebensolchen Haus erwerben. Alternativ würde ich eine Wohnung in einer deutschen Großstadt kaufen, die uns beiden gefällt, um diese dann zunächst zu vermieten bevor wir sie eines Tages vllt. selbst beziehen. Bei diesem Vorhaben stehen wir aber noch ganz am Anfang und, wie geschrieben, das Angebot erscheint wenig üppig. Darüber hinaus habe ich einen finanziellen Rahmen, an den ich mich in etwas halten möchte.

Nun tauchte am Mittwoch in dieser Woche ein Haus auf ebay Kleinanzeigen (Achtung, externer Inhalt!) auf (hier scheinbar das Mittel der Wahl, um Dinge anzubieten bzw. zu kaufen), das uns optisch gut gefiel. Sein Standort war von unserem bisherigen nur einen Katzensprung entfernt (einmal über den Berg ca. 1.7km weiter im nächsten Kaff - sorry, nicht despektierlich, ist einfach so 😉) und lt. Rücksprache mit dem Anbieter, waren sehr viele potenzielle Käufer bereits, alles zu tun, um dieses Haus käuflich zu erwerben. Es wurde mir empfohlen, schnellstmöglich einen Besichtigungstermin wahrzunehmen - auch wenn der KSM dabei nicht anwesend sein könnte - da der Ansturm wirklich groß wäre.

Um den KSM nicht außen vor zu lassen mit seiner Meinung/Einschätzung (er hatte bereits die Anzeige gesehen und mir sofort eine Ansage gemacht, was wir an diesem Haus im Innern überarbeiten müssten und😀 auf welche Summe sich die Kosten dafür beliefen) und weil das Haus eben gar nicht weit weg von uns ist, gingen wir am Sonntagmorgen zu Fuß einmal über den Berg, um es uns - wenn auch nur von außen - einmal zusammen anzusehen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, das Haus zu finden (die Ansprechpartnerin, des Architekturbüros, das sich eher so "semiprofessionell", da als Freundschaftsdienst und Eigennutz - das Haus liegt neben dem Haus des Chefs der Architekturunternehmung - um die Vermittlung kümmert, hatte uns die falsche Hausnummer mitgeteilt), stoßen wir auf das "Künstlerhaus" mit angeschlossenem Atelier, das auf einem 1000 qm Grundstück "im Hang" steht. Es soll zu einem, für diese Gegend hier (und für seinen Standort, der, wie gesagt, ganz ernsthaft "ein Kaff" ist), verhältnismäßig hohen Preis verkauft werden und weist schon wenn man sich die Bilder davon ansieht, einiges an Renovierungsaufwand auf. Das Ehepaar, das es bis Januar bewohnte, bevor es überraschend an COVID 19 (Achtung, externer Inhalt!) verstarb, war bereits 80 Jahre alt und hatte das Haus mehr als 40 Jahre lang bewohnt.

Wir gehen einmal um das Haus herum und sind dreist genug, es von außen überall zu begutachten. Das Haus ist iwie urig, es hat sicher viel Potenzial. Es wäre es wert, hochwertig saniert zu werden und damit ein richtig schönes Domizil daraus zu machen. Aber am Ende kommen wir recht schnell zu dem Ergebnis, dass es uns zwar sicher nicht an den Fähigkeiten mangelte, daraus etwas Schönes zu machen, wohl aber an der Zeit und an den Kontakten zu Gewerken, die uns unkompliziert bei den Renovierungen unterstützen könnten. Der angestrebte Kaufpreis des Hauses läge bereits so hoch, dass die Summe, die nach unseren Einschätzungen für Renovierungen noch on top käme, den Rahmen, den wir aktuell zu investieren bereits wären, einfach sprengen würde. Und dann hätten wir am Ende ein Haus in einem "Kaff", dessen Lage so unterirdisch ist, dass von hier aus mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren eher unschön wäre und das eben ein "Kaff" ist, in dem es nichts für den täglichen Bedarf gibt - keinen Bäcker, ganz zu schweigen von einem Supermarkt oder einem Kindergarten. Noch bevor wir wieder nach hause stapfen (es ist eisig kalt und windig) sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass - auch wenn es von der Sache her sehr schön und ein Haus nach unserem Geschmack wäre, es einfach nicht "unser Haus" sein wird.

Nichtsdestotrotz beschließen wir, dass ich den Besichtigungstermin trotzdem wahrnehmen werde - einfach, um im Thema "Immobilienerwerb" in die Erfahrungen einzusteigen. 😊


Direkt im Anschluss an unsere kleine Wanderung "über den Berg", von dem wir sehr durchgefroren wieder zurückgekommen sind, nehmen wir noch einmal kurz den Wagen (Asche auf unser Haupt, aber es ist echt ungemütlich) und kaufen in der Stadt eine ordentliche Portion Gebäck und Torte für den Nachmittagskaffee. 😊 Vorher - zum Mittag - gibt es allerdings erst noch einmal die Reste vom vorhergehenden Abend ... und auch danach sind immer noch einige Stücke Pizza und beide Salatreste für das Abendessen übrig. 😉



Weil es draußen heute gar so kalt und windig ist, bleiben wir zuhause. Ich lese und döse und tute Dinge, die ich mag, während der KSM weiterhin seinen 3D-Drucker frisiert. 😊

Am Abend, nachdem der KSM endlich seinen Teil der Essensbestellung vom Vorabend aufgegessen hat (bei mir ist immer noch ein Viertel Pizza übrig 😁), packt er noch seinen Koffer (diesmal für zwei Wochen, denn am kommenden Wochenende wird er zwei Rennen betreuen - jeweils eines am Samstag und eines am Sonntag, weshalb er nicht ins Hochsauerland kommen wird) und im Anschluss (und zum Abschluss eines turbulenten Wochenendes) schauen wir gemeinsam den Tatort aus Münster (Achtung, externer Inhalt!) - unseren Lieblingstatort und (der Einschaltquote nach zu urteilen, die an diesem Abend bei mehr als 40% lag) auch den von sehr vielen anderen Menschen in diesem Land 😀 - bevor wir ins Bett gehen. 😴