Sie sehen es schon, auch diese Woche esse ich noch an meinem selbstgekochten "Chilli sin Carne", aber – so lecker es auch war – ich bin sehr froh, dass es jetzt aufgegessen ist. Üblicherweise koche ich, auch wenn ich idR nur für mich oder vllt. auch für den KSM und mich koche, immer "normale Rezepte", also für bis zu vier Personen, Das macht das Kochen an sich einfacher und es bleibt immer noch etwas übrig, um es einzufrieren. Kocht man aber, wie ich in letzter Zeit, zu wenig und hat deshalb eh kaum etwas in der Gefriertruhe, dann isst man ständig das Gleiche und – wenigstens mir – geht das dann iwann auf den Geist. 😉
Am Dienstag gehen wir, nach Schwimmen und eine Runde Laufen um den See, gemeinsam in die Pizzeria in der Nachbarschaft (Achtung, Negativwerbung!) – (denn, Sie erinnern sich, der Kiosk hat – wie vergangene Woche – zu dieser Zeit nicht mehr geöffnet). Die Pizza mit Gorgonzola und Birne ist lecker, der Service unterirdisch. Eine Bedienung, die sich nicht dafür interessiert, ob die Gläser der Gäste voll oder leer sind oder ob ggf. noch ein Dessert bestellt werden möchte, sondern stattdessen beim Rauchen ist, hat ihren Beruf recht eindeutig verfehlt. Hier werden wir sicher nicht mehr zum Abend essen.
Am Mittwoch hole ich den Stoff von der POST ab, aus dem ich gedenke, mir eine ausgefallene leichte Sommerhose zu nähen. 😍 Wie lange habe ich gesucht bis ich ihn gefunden habe. Ausgefallen sollte er sein und ein Baumwollsatin-Stoff mit leichtem Glanz. Bei diesem Motiv mit den Eistüten bin ich gelandet und beschloss, dass dies genau DER Stoff für mein Vorhaben sein wird. Wie finden Sie ihn?
Mittags gibt es, wie so oft, Salat ...
... und hinterher ein Eis. Dieses kinder bueno Eis (Achtung, Werbung!) habe ich u.a. Sorten im Supermarkt gefunden und drei Packungen meinen Kollegen mitgebracht. Naja, selbst testen wollte ich es natürlich auch. 😉
Am Donnerstagmorgen frühstücke ich Chia-Pudding – in letzter Zeit mache ich mir den manchmal. Die Konsistenz ist gewöhnungsbedürftig, aber interessant und der Pudding ist gesund und hält einigermaßen satt. Der KSM muss bei seinem Anblick heftig schlucken, sowas ist ja gar nicht sein Ding. 😉
Am Donnerstagmittag gibt es noch einmal Reisbrei mit Zwetschgenkompott by Mama, weil's noch da ist und so schön einfach geht. 😊
Am Freitag forsche ich in der Regenbogenfirma nach Möglichkeiten, Dekor auf Porzellan haptisch wahrnehmbar zu machen und stoße auf so einige Schätzchen.
Am Samstagmorgen, noch vor dem Schwimmtraining, stirbt eine Fliege in meinem Tee ohne dass ich ihr das erlaubt habe. Sowas machen die manchmal, die dummen Dinger. 😉
Ich habe beschlossen, in Zukunft mehr mit Vorratsboxen einkaufen zu gehen, die Produkte von der Käse- oder Fischtheke dort direkt hineinpacken zu lassen und so Verpackung zu sparen. Ich bin stolz wie Bolle als ich die Vorratsbox heute auf die Fischtheke stelle und muss dann hinterher ernüchtert feststellen, dass das Einzige, was ich gespart habe, die Papiertüte ist, denn zum Wiegen auf der Waage muss sich die Verkäuferin ein beschichtetes Papier drunterlegen, dass sie normalerweise nehmen würde, um das Produkt einzupacken, so schmeißt sie es weg und legt stattdessen die Ware in die Vorratsdose – die Papiertüte fällt dann weg. Naja, ...
Ich produziere Klöße, richtig Thüringische Klöße aus Teig "halb und halb". Nur damit ich sie kalt werden lassen und sie hinterher in die Pfanne schmeißen kann: eingeschnittene Klöße mochte ich schon immer wesentlich lieber als frische. Dazu gibt es eine Champignon-Rahm-Soße. 😋
Eigentlich wollte ich schon um 15.00 Uhr aufbrechen zu dem Konzert, für das ich mir bereits vor geraumer Zeit eine Karte gekauft habe (der KSM ist übrigens bei einer Hochzeit eingeladen, insofern sind wir an diesem Wochenende getrennt – passt), durch die "Klöße kochen, kalt werden lassen und einschneiden Aktion" vergeht allerdings ganz schön viel Zeit und ich steige erst um 16.30 Uhr ins Auto. Die Anfahrt dauert auch noch einmal 1,5h, so dass ich pünktlich um 18.00 Uhr erst am Ort des Geschehens eintreffe. Mit Glück finde ich einen Parkplatz ganz nah dran am Konzertgelände und prinzipiell bin ich immer noch voll rechtzeitig da, nur für den eig. geplanten Kaffee reicht es nicht mehr unbedingt, aber für ein Eis und dafür, Geld vom Automaten abzuheben, damit ich mir ein Konzert-T-Shirt kaufen kann. 😍
Als Vorband spielte an diesem Abend Lutz Rode, der sehr schöne Lieder (Achtung, Werbung!) schreibt. Aber, wie das nun einmal das Schicksal von Vorbands ist, warteten alle nur darauf, dass der Hauptact des Abends begann. Lutz jedenfalls wünsche ich, dass er an anderen Abenden auch als Hauptact gefeiert wird. 😊
Und dann fing, pünktlich um 20.00 Uhr, das Konzert an, auf das sich wahrscheinlich alle Gäste schon den ganzen Tag gefreut hatten (auch die, deren Haus zufällig direkt neben dem Schlossplatz liegt, und die von ihrer Dachterrasse aus dem Konzert zuschauen konnten 😉): Mark Forster (Achtung, Werbung!) spielte auf dem Schlossplatz in Coburg (Achtung, externer Inhalt!). Es war grandios und dauerte fast 3h. Das Konzert war wunderbar organisiert, sowohl der Zutritt als auch nach Ende des Konzerts, die Fahrt aus der Stadt hinaus liefen reibungslos und völlig ohne Stress. Ein toller Abend!
Am Sonntag treffen wir uns morgens, um noch einmal – bei Superwetter – ein paar Stunden auf dem Rennrad zu verbringen. Wir sind nur zu zweit, aber das ist auch tatsächlich sehr gut so. Wir unterhalten uns gut und nach gut 2h kehren wir auf eine Pizza bei einem kleinen italienischen Restaurant ein. 😋
Nach weiteren 2h lassen wir die Eisdiele am Zielort meines Mitfahrers selbstverständlich NICHT links liegen, sondern essen Eis und trinken Cola – genauso wie sich das für eine ordentliche Radausfahrt gehört. 😋 Danach fahre ich noch 30 Min bis nach hause.
Dort muss ich ziemlich Gas geben, denn ich möchte noch das "Handwerkerfest" in einem Nachbarort besuchen (hatte die Hoffnung, dort eine schmiedeeiserne Pfanne zu finden, diese Hoffnung wurde allerdings enttäuscht). Dort trinke ich dann noch eine Abendapfelschorle und lausche der Musik eines mittelalterlichen Duos bevor ich wieder nach hause zurückkehre und den Abend ruhig beim ersten "Tatort" (Achtung, externer Inhalt!) der neuen Saison ausklingen lasse. 😍
Am Montag der neuen Woche suchte ich etwas in einem der Büromaterialschränke und – fragen Sie mich bitte nicht wie – klemmte mir beim Schließen gehörig die Fingerchen ein, das tat kurz recht weh (kennen Sie das Gefühl, wenn der Schmerz nachlässt?! 😉), blutete dann und sah dann ziemlich kaputt aus. Aua. 😒
Am Dienstag sprangen wir abends, wie schon in den vergangenen Wochen, zusammen in den Badesee der großen Stadt und schlossen noch eine Runde Laufen um den See herum an. Allerdings suchten wir diesmal etwas zum Essen nach der sportlichen Aktivität hinterher vergeblich, denn der Imbiss, unsere übliche Anlaufstelle, hatte bereits geschlossen. Also hielt ich auf dem Heimweg noch bei der Eisdiele und holte mir, den "letzten Amarenabecher des Jahres" – vermutlich ist es ja jetzt vorbei mit dem Eiswetter.
Zuhause überkam mich dann allerdings noch Appetit auf etwas Herzhaftes und es liefen mir ein paar "Kesselchips" über den Weg – strange Kombi, in dem Moment aber genau das, was ich wollte und brauchte. 😋
Mit Chips ging es dann auch am nächsten Tag weiter – ganz offiziell zum Mittagessen – ich hatte einmal wieder "Chilli sin Carne" gemacht, nur echt mit Bier und dunkler Schokolade und dazu gibt es Sour Cream und natürlich Nachos. 😊
Am Donnerstag gab es mittags einen vegetarischen Döner aus einem der ortsansässigen Dönerbuden – in der Regenbogenstadt gibt es wahrhaft nicht allzu viel Gastronomie, aber Dönerbuden gibt es genügend. 😉
Hatte ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass ich mir eine Latzhose zugelegt habe, weil ich einfach mal keine "Standardhose" (=graue/schwarze Jeans) kaufen wollte? Ich habe mir für das Modell einer alteingesessenen Amerikanischen Workwear-Marke entschieden, deren Klamotten ich schon in früheren Jahren – während meiner "Skaterzeit" – und auch heute noch manchmal trage. Je nachdem, in welchem Zusammenhang man die Latzhose trägt, lässt sie sich super mit schlichten T-Shirts, Longsleeves oder Pullovern, aber auch mit einer schicken Bluse kombinieren. Man ist mit ihr immer passend angezogen und geht sicherlich nicht in der Menge unter – und am allerwichtigsten: der KSM findet sie super. 😆
Am Donnerstagabend übrigens, schrieb ich einen Reminder an mich selbst aus folgendem Grund: seitdem ich keinen Zahnputzbecher mehr habe – während meiner Studienzeit hatte ich immer einen aus Porzellan bis der erste und schließlich auch der zweite kaputt ging und ich seitdem keinen mehr habe – verbrauche ich beim Zähneputzen viel Wasser, viel mehr als ich müsste, denke ich. Zwar lasse ich es nicht die ganze Zeit laufen – neiiin, das nicht – aber wenn ich mir am Ende den Mund ausspüle und die Zahnbürste wieder saubermache, dann läuft das Wasser doch immer eine Zeit lang und das muss ja eig. nicht sein, denn Ressourcensparen fängt ja im Kleinen an und es steht ja sogar ein Glas an meinem Waschbecken ich müsste es nur benutzen. 😏
Am Freitag breche ich am frühen Nachmittag nach Hessen zum KSM auf. Meine Fahrt habe ich bei blablacar (Achtung, Werbung!) eingetragen, denn wenn ich schon hunderte von Kilometer fahre, denn wenigstens nicht allein. Allerdings habe ich meinen Renndrahtesel im Kofferraum und die Rücksitzbank umgeklappt, so dass – abgesehen von mir – auch wirklich nur eine weitere Person ins Auto passt. Ich treffe Ahmad in Schweinfurt, er kommt aus Syrien und studiert hier in Deutschland Ingenieurswesen. Er spricht fließend Deutsch und ich bin erstaunt, denn er sagt, er sei erst seit 1,5 Jahren hier. Wir unterhalten uns so gut, dass wir auf der Sttecke für kurze Zeit "im Kreis" fahren bis ich ihn in Aschaffenburg rauslasse, wo er seine Schwester besuchen will. Ich mag solche Fahrten, auf denen ich neue Leute kennenlernen und in andere Kulturen hineingucken kann – bislang habe ich mich auf ihnen immer hervorragend unterhalten und sie verflogen stets wie im Flug.
In Frankfurt (Achtung, externer Inhalt!) angekommen, wartet der KSM, der auch eben erst an der Unterkunft angekommen ist, bis ich Gabi sicher abgestellt habe, bevor er mich in sein vorübergehendes Domizil einweist. Der KSM hat seit 1,5 Jahren keinen festen Wohnsitz mehr, sondern lebt in unterschiedlichen Hotels, Hostels und Ferienunterkünften – je nachdem wo er ist. Da er beruflich viel unterwegs ist, lohnt es sich für ihn nicht, eine Wohnung in der Bankenhauptstadt anzumieten und er genießt die Freiheit, immer genau dort abzusteigen, wo er gerade sein mag und wo es für ihn am praktischsten ist. Für mich ist das in Ordnung, ich selbst bin froh, eine feste Wohnung zu haben, aber da auch ich gerne in Städten unterwegs bin, ist seine Wohnsituation für mich eine willkommene Gelegenheit, verschiedene Städte und ihre Stadtteile kennenzulernen – Langeweile ausgeschlossen. Diesmal ist es ein Hostel direkt vor dem Frankfurter Güterbahnhof *Hmpf*, naja, ich als "Landei", das die völlige Stille beim Schlafen gewöhnt ist, finde das nicht so cool, zumal es warm ist, wir deshalb die Fenster nachts offen lassen und auf einem Güterbahnhof nachts gearbeitet wird. Fail, aber ich überlebe. 😑
Das Credo ist aber übrigens auch, dass die Unterkunft vor allem sauber sein und zum Schlafen taugen muss, sind wir doch tagsüber in aller Regel unterwegs. Da solche Unterkünfte normalerweise vor allem günstig sind, bleibt dann viel mehr Budget z.B. fürs Essen. Am Freitagabends statten wir einem modernen Restaurant mit liebevoller alternativer Küche (Achtung, Werbung!) unseren Besuch ab und essen gut, reichlich und gesund. 😋
Den Samstag nach einer ersten, für mich eher unruhigen Nacht (zusätzlich zum Güterbahnhof macht nämlich auch der KSM in bestimmten Schlafpositionen nachts eher unvorteilhafte Geräusche, die sich nur dadurch unterbinden lassen, dass man ihn bittet, sich anders hinzulegen, was mich, aber auch ihn vom Schlafen abhält 😊) verbringen wir im Waschsalon – wo der KSM üblicherweise seine Wäsche macht – und in der Frankfurter Innenstadt, wo ich, als "Landei" die Dinge besorge, die ich auf dem platten Land nunmal nicht oder nicht in der gewünschten Auswahl bekomme. Diesmal informiere ich mich über Lidschatten, wie man ihn am besten aufträgt (ich kaufe zum ersten Mal in meinem Leben eine Grundierung für Lidschatten) und welche Farben man wie miteinander kombiniert bzw. welche zu meinen Augen gut passen. Gut beraten und um ein paar Erkenntnisse reicher verlasse ich den Laden mit der Grundierung, drei neuen Lidschattenfarben für meine Sammlung – die alle selbstverständlich nicht an Tieren getestet wurden – und dem guten Gefühl, in Zukunft keine Lidschattenfarbe mehr, nach nur einem halben Tag Tragen, in meiner Lidfalte verschwinden zu sehen. Manche Dinge lernt man eben erst mit der Zeit. 😉
Abends essen wir Vietnamesisch mit viel frischen Gewürzen und Gemüse 😍, aber fragen Sie mich bitte nicht wo! Ich könnte Ihnen genau sagen., wie der Laden aussah und wie die Straße, in der er stand, aber leider nicht mehr, wie er heißt ... 😏
Am Sonntag stand, nach dem Wettkampf in der großen Stadt vor drei Wochen (Sie erinnern sich?), der zweite Triathlon des Jahres, für den ich mich recht spontan angemeldet hatte, an und der, aufgrund eines überhohen Blaualgengehalts in dem Badesee, in dem der Schwimmteil eigentlich hätte stattfinden sollen, kurzerhand zum Duathlon erklärt worden war. Wir fuhren also am frühen Morgen in Richtung Darmstadt, was an einem Sonntag recht problemfrei und schnell vonstatten geht.
Etwas gewundert hatten wir uns noch, dass so viele mit Crossrädern oder gleich mit dem MTB anrückten, während ich ja das Renndrahteselchen im Gepäck hatte, ich beschloss aber, mich jetzt nicht verrückt machen zu lassen – zumal ich es jetzt eh nicht mehr ändern könnte. Von Schlaglöchern und Kies auf der Radstrecke war da die Rede, aber das was dann kam war sowieso noch einmal ganz anders.
Zunächst einmal verpasste ich aber meinen Start und musste meiner Startgruppe zunächst einmal hinterherlaufen (iwie war ich noch am Trinken bei meinem Fahrrad als vorne am Startbogen schon der Startschuss fiel ... 😕), was mir in meiner bisherigen Triathlonkarriere noch nie passiert ist. Überrascht war ich dann allerdings auch von der Tatsache, dass es mir noch auf der Laufstrecke gelang, die letzten 4-5 Läuferinnen einzuholen und zu überholen. 😊
Dann ging es aufs Rad – quer durch den Wald. Lediglich die Zu- und die Abfahrt von der eigentlichen Radstrecke waren geteert, die Strecke selbst verlief durch ein Naturschutzgebiet über unbefestigte Wege, quer durch den Wald. Holla, daran ruhig zu bleiben, war kaum zu denken, viel zu groß war meine Angst, ich könnte mir in dem unwegsamen Gelände einen Platten fahren. Bergauf überholte ich die schweren MTBs, bergab wurde ich, die eher das Gefühl hatte, ein Spielball des Bodenbelags zu sein, von ihnen überholt. 😁
Der zweite Lauf lief dann recht ordentlich und ich lief bis zum Schluss mit guter Technik und hoch erhobenem Kopf ins Ziel. Der KSM war stolz und ich zufrieden. Leider war meine Altersklasse im Falle dieses Wettkampfes, den ich für einen Feld-Wald-und-Wiesen-Wettkampf gehalten hatte, alles andere als schwach besetzt, weshalb ich, trotz ordentlicher Leistung, ohne Platzierung nach hause bzw. zurück ins Hostel fahren musste.
Nach einer ausgiebigen Mittagsruhe brachen wir noch eimal in die Innenstadt auf und studierten die Schaufenster der großen Luxusmarken, deren Shops es eben auch nur in einer Großstadt wie der Hessenmetropole gibt – Berufskrankheit. 😉
Und ganz zum Schluss fanden wir dann auch noch ein POSTauto, das dem KSM – unter all den anderen Sportwagen, die in einer Stadt wie Frankfurt in größerer Zahl herumfahren – durchaus zusagte, wenn er doch auch sehr genau weiß, dass ein solches Auto sicher nicht alltagstauglich ist. 😊
P.s.: Das Abendessen nahmen wir übrigens bei einer sehr erfolgreichen Systempizzeria (Achtung, Werbung!) ein, deren Konzept ich Ihnen hier vermutlich nicht mehr erklären muss, oder? 😉
Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie sehr ich mich jedesmal freue, wenn mich ein solcher Anblick zuhause erwartet. Es ist wirklich Luxus für mich, jemanden zu haben, der mir im Haushalt unter die Arme greift, der meine Wohnung sauber und ordentlich hält und sich meiner Wäsche annimmt. Dafür, dass ich mir das leisten kann, bin ich unglaublich dankbar und es ist mir durchaus bewusst, dass das nicht selbstverständlich ist. Aber ich bin auch dafür dankbar, dass das Verhältnis, das ich zu meiner "Perle" habe, ein sehr freundschaftliches und entspanntes ist – so macht das einfach Spaß. 😊
In der Woche vor dem Porzellinerfest in der Regenbogenstadt (Achtung, Werbung!), wollte in der Ausstellung "radikal zeitgemäß" (Achtung, Werbung!) der Regenbogenfirma (Achtung, Werbung!) noch alles in Ordnung gebracht werden und stand auch speziell für mich beruflich noch ein größerer Termin an, der zwar nicht groß vorbereitet werden, für den ich aber einfach einfach einiges an Zeit reservieren musste und auch wollte.
Schauen sie mal, wie schön sich unser Werk herausgeputzt hat! Zwar sind die Flamingos, die früher einmal so echt waren, dass die letzten drei vor ein paar Jahren der Fuchs gerissen hat, heute aus Plastik, aber auch die machen sich doch sehr schön an unserem Teich, oder?
Ganz trocken war es nicht, als ich am Dienstagnachmittag zu Fuß in die Ausstellung hochging, um sicherzustellen, dass das Stereoset, das dort die Geschichte von dem Brief erzählte (Achtung, Werbung!), den der Architekt Walter Gropius Alma Mahler (Achtung, fremde Inhalte!), der Frau des Komponisten Gustav Mahler (Achtung, fremde Inhalte!) (und seiner späteren eigenen Frau), geschrieben hat, auch wieder so funktioniert, wie es soll (wir hatten es zwei Tage zuvor nämlich ausgetauscht). Wie immer, wenn es um technische Fragestellungen geht, packt mich der Ehrgeiz, sie zu lösen – leider kam ich an dieser, auch nach einigen Versuche, nicht ganz dorthin, wo ich landen wollte. So packte ich den Verstärker des Systems kurzer Hand ein und nahm ihn, zusammen mit dem Router, mit ins Büro.
Zum Mittagessen gab es einmal mehr eine Artischocke und einen recht knoblauchlastigen Dip, der beim Essen sehr lecker war, dem Gegenüber im Anschlusstermin aber durchaus auch noch auffiel. 😬)
Am Mittwoch widmete ich mich noch einmal Verstärker und Router, die in der neuen Umgebung einwandfrei zusammen funktionierten. Daher brachte ich sie am Nachmittag zurück in die Ausstellung, wo sie immer noch funktionierten, der Tonsequenz, die sie abspielen sollten, aber der Einstieg verloren gegangen war – warum auch immer. Technik führt machmal tatsächlich ein Eigenleben 😏.
Am Donnerstag gab es zum Mittagessen Reisbrei zusammen mit Zwetschgenkompott, das die Mutter am vergangenen Sonntag kurzerhand aus den "Fotoshooting" Zwetschgen der letzten Woche gekocht hatte.
Am Donnerstagnachmittag erhielten wir Besuch einer schweizerischen Firma, die für die Regenbogenfirma ein Produktkonzept ausgearbeitet hatte, das in meinem Teil des Sortiments seine Heimat finden könnte. Die Präsentation hatte Hand und Fuß und es war mir daher ein Vergnügen, mit den beiden Geschäftsleuten am Abend noch etwas essen zu gehen.
Am Freitagmorgen trafen wir uns erneut, um eine Führung durch unsere Produktion zu machen, die beide natürlich vor allem deshalb interessierte, weil man dabei lernt, welch handwerkliche Kunst und welches Wissen hinter der Porzellanfertigung steckt, aber auch, weil das Werk von Walter Gropius gebaut wurde und durchaus sehr besonders ist.
Um uns herum war dabei das Porzellinerfest schon im vollen Gange und die Regenbogenfirma hatte sich herausgeputzt und sogar den Neuzugang im Fuhrpark (Achtung, Werbung!) in die Ausstellung integriert.
Am Samstag beschloss ich, im Rahmen meines Wocheneinkaufs, dem Bäumchen, das mittlerweile aus dem Zweig gewachsen war, der vom Baum meiner Kollegin bei meiner Geburtstagsfeier abgebrochen war, einen Blumentopf zu spendieren – auf dass es groß und stark werden würde! Schön finde ich sie eigentlich nicht, die Töpfe aus Kunststoff mit Bewässerungssystem, die ein lokaler Hersteller (den man vielleicht für sein Kinderspielzeug Playmobil gut kennt – Achtung, Werbung!) produziert, weil eben: Kunststoff, allerdings eben: lokaler Hersteller (Made in Germany), hochwertiger Kunststoff, beste Qualität beim Werkstoff, dem Bewässerungssystem und dem Marketingmaterial außenrum und unglaublich lange Garantie. Also: doch gekauft und nicht enttäuscht. Bin mal gespannt, wie groß das Bäumchen bei mir noch werden wird. 😊
Am Sonntag widmete ich mich den beiden Rinderhüftsteaks, die ich bei meinem Wocheneinkauf ebenfalls erstanden habe. Kleiner Exkurs: ich bin wirklich kein "Fleischesser" und mir ist bewusst, dass die Erzeugung von Fleisch in erster Linie für die Tiere in den meisten Fällen kein schönes Leben bedeutet und sie überdies auch einen Gutteil des CO2 Ausstoßes bedeutet, mit dem unser Erdball so langsam richtig zu kämpfen hat. Daher kaufe ich, wenn ich Fleisch kaufe, auch möglichst "gutes Fleisch" aus lokaler Erzeugung beim Metzger und sicher keinerlei in Plastik eingepacktes Fleisch aus der Kühlung im Supermarkt. Und weil es mir, ähnlich wie mit der Lust darauf, Mc Donald's Futter zu essen (Sie erinnern sich?), ungefähr einmal im Jahr so geht, dass ich einfach ein Stück Fleisch essen möchte, habe ich an der Stelle dann auch kein besonders großes schlechtes Gewissen, denn ich kann sehr gut auf Fleisch verzichten und tue dies in der Regel auch, ganz bewusst. Aber wenn schon, dann eben denn schon (der KSM am Nürburgring wurde ganz neidisch, als er die Fotos gesehen hat 😉):
Am Sonntagabend mache ich noch eine Radausfahrt über das "platte Land" und bin, wie schon öfters, begeistert von der Landschaft, die mich hier umgibt und werde gleichzeitig etwas rebellisch in Anbetracht der Klimawandel-Diskussion, die wir im Moment (glücklicherweise endlich) führen, denn die Natur dieses Planeten dürfen wir sicher nicht aufs Spiel setzen! Sie ist unsere Lebensgrundlage und zwar die einzige, die wir haben.
Instagram (Achtung, externe Inhalte!): These are the Fichtel Mountains ⛰⛰. They have been my home for the last three years and strolling around on my street bike 🚲 or on foot, I sometimes feel a bit like living in idyllic Bullerby - here in Germany. I like it to be outside here, the green meadows, the sunshine and the clean air.
But even though I really like warm summers with a lot of ☀️, I am severely concerned about Mother Nature especially since this year and am more than happy about every raindrop 💧 I see. The grass in front of our house is brown and not green meanwhile. This is the climate change - obviously dramatically accelerated by us, who are living on this planet 🌎 and using its resources.
It is definitely necessary to change our behaviour towards nature to have at least a whiff of a chance to turn our situation around: Buy regional and seasonal products! Avoid buying online! Buy the least packaged goods! And do you really need to wrap all fruit 🍎🍓🍊and vegetables 🌽 in plastic additionally in the supermarket? Take the train 🚆 instead of the car 🚙, a flight 🛩 or going on a cruise 🛳! tbc
I know that life is not black and white, but several shades of grey. You do not need to change everything at once, but everybody can contribute to protecting this wonderful planet by just asking him or herself: do I need to do it that way or is there a less dissipating and polluting alternative (even if it might be a bit less comfortable)?
I really beg everybody, who reads and understands my words - especially those amongst us, who already have kids or still would like to have some one day - let us do our very best to hand down an earth 🌎 and a nature 🌲🌿🍄 to the next generations, they can live in with the same admiration and humbleness we feel for it today, not just a huge mess that we finally fucked up ☠️!
#frauunbunt #fichtelgebirge#fichtelmountains #nofilteratall#environmentalprotectionistheonlyreasonablewaytogo#switchyourheadonandstartacting#yeswecan