Sonntag, 13. Oktober 2019

It‘s Grießbrei Time again.

Über das lange Wochenende hat der KSM so einige Dinge bei mir vergessen. Weil sie "überlebensnotwendig" sind, schicke ich sie ihm am Montag mit der POST in die Eifel.



Danach gehe ich seit Langem einmal wieder einen Döner essen – die vegetarische Variante, allerdings mit "Chilli-Sauce". Ich gebe zu, je nachdem, in welchen Abschnitt des Döners ich gebissen habe, war die Schärfe okay oder vernichtend, allerdings, nachdem ich großspurig "Ja, klar." auf die erstaunte Nachfrage des Wirts, "ob ich mir sicher sei, dass ich Chillie-Sauce haben will" geantwortet hatte, kann ich mir hinterher nicht die Blöße geben, ob der Schärfe aufzugeben und kaue tapfer weiter. 😊



Nach einem Gespräch mit dem Kollegen, der mir in letzter Zeit ein paarmal seine Pilzernte geschenkt hat, über Pilze, die aktuell in unserem Garten auf dem platten Land wachsen und ob die wohl essbar wären, bringe ich am Dienstagmorgen einmal einen mit, damit der Kollege sich kundig machen und herausbekommen kann, was für ein Pilz das wohl ist. Der Pilz ist sehr groß und bringt auch ordentlich Gewicht auf die Waage und am Ende des Arbeitstages ist sehr wahrscheinlich, dass es sich hierbei um einen Riesentrichterling (Achtung, externer Inhalt!) handelt, einen ausgewiesenen Speisepilz.



Am Dienstagmittag gehe ich zum Frisör. Mittlerweile haben meine Haare eine Länge erreicht, bei der es recht schwer fällt, nach dem Frisörbesuch den Unterschied zu vorher überhaupt auszumachen. Der KSM behauptet allerdings, er könnte sehen, dass ich beim Frisör war. 😉



Zum Mittagessen gibt es eingeschnittene Klöße und eine Pilzsoße, die schon länger in der Gefriertruhe auf der Arbeit ihr Dasein fristen. Die Pilzsoße esse ich vorsichtshalber auf, von den eingeschnittenen Klößen werde ich wohl noch ein drittes Mal essen müssen.



Am Abend des Dienstag gehe ich zum ersten Mal zu einem "Pilateskurs" (Achtung, externer Inhalt!), in diesem Fall einer mit Gerät – dem "Reformer" (Achtung, externer Inhalt!). Ich komme gut mit, fühle mich allerdings noch recht wackelig bei den meisten Übungen in dem Kurs. Übung macht den Meister ...

Am Donnerstag gehe ich seit Langem mal wieder zu dem neuen vegetarischen Imbiss in der Regenbogenstadt, um den ich mir immer etwas Sorgen mache, ist der Fleischkonsum hier auf dem Land doch etwas, was viele Leute als selbstverständlich empfinden. Dementsprechend lässt die Anzahl der Gäste – zumindest so weit ich das beurteilen kann, dafür dass ich nicht so oft vor Ort bin – noch eher zu wünschen übrig. Es gibt einen vegetarischen Cheeseburger – sehr lecker.😋



Auf dem Rückweg schnappe ich mir noch ein flammendes Herz (Achtung, externer Inhalt!) beim Bäcker, 1/2 davon gibt's zum Dessert. 😋



Am Freitag gehen wir mal wieder ins Fabrik Café. Es gibt Lachs, Gemüse und Kürbis-Pürée – mein erstes Essen mit Kürbis in diesem Jahr. Das Essen war sehr lecker und konnte sich doch auch sehen lassen, oder nicht? 😊




Abends gehe ich zum Yoga 🙏 – Ashtanga Yoga, das ist meine Richtung. Es gibt kaum Stillstand, nur fließende Bewegung, ein bisschen sportlicher Anspruch, ganz viel Dehnen für die tiefe Muskulatur und gedankliches Abschalten. Das macht mir Spaß und ich merke, wie die Verspannung im linken hinteren Oberschenkelmuskel, die ich schon seit dem Sommer mit mir herumtrage, von Woche zu Woche besser wird. Namasté. 😉

Danach gibt es Grießbrei, denn nun ist wieder die Jahreszeit, in der es abends gerne mal Grießbrei bei mir gibt. Mir ist dann einfach nach etwas milchigem, süßem, das mich satt, aber nicht voll macht. Et voílà: Grießbrei (Achtung, externer Inhalt!). 😋








Am Samstagmorgen vor dem Schwimmtraining betreibe ich etwas Wellness zuhause im Badezimmer mit einer Heilerdemaske (Achtung, Werbung!). Das ist mir echt ein Lieblingsding, diese Maske: eine Packung reicht bei mir für etwas mehr als zwei Anwendungen, die Haut ist nachher geklärt, spannt aber nicht, man kann sie als "Peeling" nutzen, indem man sie trocken abrubbelt und sie besteht nur aus natürlichen Bestandteilen. 😊



Nach dem Schwimmtraining gehe ich Einkaufen und esse den Rest der letzten Kaiserschmarren-Portion mit Apfelbrei auf. Danach treffe ich drei Herrn in der großen Stadt, mit denen ich schon die Schulbank gedrückt habe.

Nur ein Zufall führte dazu, dass ich einen der drei im vergangenen Sommer beim Triathlon getroffen habe. Nachdem ich ihn angesprochen hatte, stelle sich heraus, dass er schon seit Längerem ebenfalls in diesem Landstrich wohnt. Vor ein paar Wochen trafen wir uns auf ein paar Getränke in der großen Stadt (Achtung, Werbung!) und es stellte sich heraus, dass er bald von weiteren ehemaligen Mitschülern besucht werden würde, die ich ebenfalls kenne. Er lud mich ein, dazu zu kommen und am Samstag war es dann eben soweit.

Nachdem wir die beiden anderen Mitschüler vom Bahnhof abgeholt hatten, tranken wir bei dem hier fest Installierten zuhause erst einmal einen Kaffee und diverse Alkoholika (die drei Jungs), danach machten wir uns zu Fuß in die Innenstadt auf. Während unseres Marsches wurde viel debattiert: über die Klimakrise, einen Einstieg in die Politik und darüber, dass man weniger debattieren und viel mehr machen sollte und dabei ging den drei Jungs das Bier nicht aus (mein Ding sind Alkoholika ja eher nicht so, daher bleibe ich in der Regel und blieb ich auch hier "trocken).

Da uns der Fußmarsch durch die – zugegeben sehr überschaubare – Innenstadt hungrig gemacht hatte (und weil die beiden frisch Zugereisten wohl kein Mittagessen hatten), gingen wir Burger essen und ich entdeckte dabei einen Imbiss mit sehr leckerem Essen (Achtung, Werbung!), den ich bis dato noch nicht kannte.





Zusammen ziehen wir noch bis in die frühen Abendstunden durch die Gegend, bekommen dabei Gelegenheit, in die Hofer Hospitalkirche einen Blick zu werfen, mit einem Pfarrer zu diskutieren und Eintopf zu essen bevor wir drei verschiedene Lokalitäten abklappern müssen (erst abgelehnt wegen "Eintritt und lohnt sich nicht", dann geschlossene Gesellschaft), um in der letzten dann bleiben zu können bis der Zug die beiden wieder nach hause fährt.

Der KSM, an diesem Wochenende beim vorletzten Rennen der Saison am Nürburgring, erzählt von seinem Tag am Telefon, weshalb ich mich von den drei Herren kurz verabschiede. So können die sich wenigstens mal über die wirklich wichtigen Dinge unterhalten, die ich vielleicht nicht mitbekommen soll oder vielleicht auch gar nicht will.

Im Anschluss sammele ich mit dem übrig gebliebenen Schulkollegen einen seiner Arbeitskollegen ein und wir gehen zu dritt noch zum Bockbieranstich (Achtung, externer Inhalt!) bis die Band zum Spielen aufhört. Danach setze ich mich ab, die Herren trinken noch einen Absacker zuhause. 😀



Zuhause angekommen, verlege ich mein Bett kurzerhand auf die Couch, um noch die IRONMAN Weltmeisterschaft auf "Big Island", Hawai´i und davon wenigstens die Zieleinläufe mitzubekommen. Ich sehe noch, wie Jan Frodeno alleine mit mehreren Minuten Vorsprung die Laufstrecke unsicher macht, ich sehe wie die mittelfränkische Triathletin Anne Haug Lucy Charles-Barkley überholt uns sich ebenfalls sauber nach vorne absetzen kann, ich sehe sogar noch wie Jan Frodeno ins Ziel läuft, aber dann schlafe ich – tief und fest. Vom deutschen Doppelsieg auf Hawai´i erfahre ich am nächsten Tag aus den Medien.



Am nächsten Tag ist bestes Wetter, aber ich bin faul und etwas Kopfschmerz geplagt (seitdem ich freitags nun wieder zum Yoga und am Samstag zum Schwimmen gehe, merke ich das machmal am Sonntag an leichten Kopfschmerzen). "Eigentlich könnte ich heute gut, eine Runde aufs Rennrad steigen", denke ich ... und mache es nicht. Immerhin schaffe ich es am Nachmittag, in die Sonne zu gehen: Dösen direkt am Wasser der Saale (die sächsische – Achtung, externer Inhalt! –  wie ich am Tag vorher mit den Jungs herausgefunden hatte), ein vorsichtiger (ich habe mal wieder leichte Verspannungskopfschmerzen und den Nacken mit der BLACKROLL schon "ausgerollt") Spaziergang durch die Wohngebiete mit Treffen auf eine Katze und danach Sonnenuntergang mitten auf einem Feld. Dann ist auch dieses Wochenende bereits wieder Geschichte. 😊

















Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen