Dienstag, 9. Juli 2019

Bei den Mainzelmännchen

In der Woche vor dem Ausflug zu den Mainzelmännchen, stand beruflich Einiges auf dem Plan und habe ich mir auch wieder ein kleines Nähprojekt vorgenommen. Es soll mal wieder ein neues Sommer T-Shirt her – ganz schlicht, aber dennoch witzig und eben "sommerlich". Beim Stöbern habe ich drei wunderschöne Applikationen in Form von Eistüten gefunden, die ich mir toll auf einem weißen Shirt vorstellen kann, also habe ich sie bestellt. Solche Projekte sind toll, denn ich muss ja "nur" überlegen, wo und in welcher Anordnung die Applikationen auf welchem T-Shirt richtig sind und nach etwas Ausprobieren ist es dann nur noch das Festbügeln- und -nähen, das zu erledigen ist. Jetzt muss ich also noch ein weißes T-Shirt finden, das zu den dreien passt. 😉




Da über meinen Schreibtisch im Moment ein Projekt geistert, das sich um Badezimmerartikel dreht, stattete ich am Mittwoch den Kollegen vor Ort in der Fertigung – also denen, die wirklich wissen, was es heißt, Produkte herzustellen – einen Besuch ab, um einmal festzustellen, was denn möglich ist und auch, um wieder einmal in Gänze die Produktion mit all ihren Maschinen zu sehen und zu begreifen.



Am Donnerstag dann brach ich gleich morgens mit dem Zug (ich nahm das "Quer-durchs-Land-Ticket" der Deutschen Bahn, das zwar die Nutzung von ICEs leider ausschließt, dafür preislich aber seeehr attraktiv ist und in diesem Fall völlig ausreichend – Achtung, Werbung! – da ich beschlossen habe, in Zukunft auf meinen CO2 Fußabdruck noch stärker Acht zu geben.) in Richtung der Stadt auf, in der die Mainzelmännchen wohnen, die Hauptstadt von Rheinland-Pfalz (Achtung, Link auf fremden Inhalt!). Dort angekommen schmiss ich mich im Hotel in mein seriöses Business-Outfit (Ja, Sie sehen recht, da sind Koi-Karpfen auf meinem Oberteil – sehr gelungen wie ich finde 😉) und machte mich zu Fuß (Bewegung ist immer gut) auf den Weg in die Innenstadt, wo am Abend eine Ausstellung eröffnet werden würde, deren Künstler für eine Zusammenarbeit mit der Regenbogenfirma sehr in Frage käme.







Nachdem wir eine ausgiebige, informative und einfach auch zwischenmenschlich nette Einführung bekommen hatten, noch bevor die offizielle Vernissage startete, startete aber der interessante Teil des Abends. Leon Löwentraut (Achtung, Werbung!), ein noch sehr junger und auch sehr engagierter Künstler, eröffnete seine Ausstellung selbst und nahm sich viel Zeit für die Gäste.

Wir verbrachten einen sehr interessanten und angenehmen Abend auf einer Ausstellung mit einem durchaus beachtenswerten und erfolgreichen Konzept und einem Künstler, der wahrscheinlich noch einen guten Weg vor sich hat. Dieser Abend endete für uns mit einem Besuch in einem Biergarten, in dem es leider "nur noch" eine Portion "Spundekäs'" (Achtung, Link auf fremden Inhalt!) mit Brezeln gab, der dafür aber dem Besuch der Vernissage noch einen angemessenen Abschluss verlieh.











Mit einem Frühstück hoch über den Dächern Mainz' endete der gemeinsame berufliche Teil der Reise und ich machte mich zu Fuß auf zu der Unterkunft, in der ich den Rest des Wochenendes mit dem KSM verbringen würde. Dort würde ich, bis der KSM sich abends von seiner Arbeit losgerissen haben würde, auch selbst noch arbeiten und die Dinge erledigen, die eben erledigt werden müssen – die Aufarbeitung des Termins vom Vorarbend, war eines davon.












Nachdem sich der KSM ungeahnt schwer von seiner Arbeit losreißen konnte, schafften wir es trotzdem noch zu einer einigermaßen vernünftigen Zeit (also, jetzt nicht wenn man in Deutschland wohnt, aber wenn man Italiener wäre z.B. 😉), etwas essen zu gehen (Achtung, Werbung!). Ja, klar, mit den Händen essen ist vllt. nicht jedermanns Sache, aber man hätte sicher auch Messer und Gabel zum Essen nehmen können. 😊 Danach erkundeten wir Mainz abendlich noch etwas zu Fuß, waren aber beide zu müde, um noch große Ausflüge in Angriff nehmen zu wollen. 😴



Das Café "Annabatterie" kenne ich tatsächlich von einer Sportlerin, der ich bei Instagram folge  (Achtung, Werbung!) dass ich sowas mal schreiben würde... 😀 und es war gut dort, auch wenn man leider nicht mit Karte bezahlen konnte.



Danach dann Sehenswürdigkeiten, der Mainzer Dom, ...



..., der Rhein und seine Brücken, ...



... und eben: die Mainzelmännchen oder – etwas größer gefasst: eine Führung über das ZDF Gelände und in die dortigen Sendestudios mit der Frage: wie entsteht eigentlich Fernsehen? Nach einem Besuch auf dem Mainzer Wochenmarkt (selten habe ich so viele Weintrinkende Menschen auf einmal gesehen 😉) sind wir dummerweise in die S-Bahn in die falsche Richtung eingestiegen (der Mainzer ÖPNV ist derzeit eine größere Baustelle und sein Ersatzverkehr für Fremde leider auf den ersten Blick nicht allzu übersichtlich). Daher mussten wir ein TAXI nehmen, was uns zwar nicht so gefiel (der CO"-Fußabdruck, Sie erinnern sich?!) uns aber gerade noch rechtzeitig beim ZDF ankommen ließ. Eine Tour beim ZDF (Achtung, Werbung!) ist kostenlos (schließlich zahlt man ja GEZ-Gebühren 😉) und wirklich sehr zu empfehlen. Wir sahen der ZDF-Fernsehgarten und die Proben dort, einen großen Regieraum und natürlich ein Studio. Und zu guter Letzt trafen wir natürlich auch immer wieder auf Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen. 😄













Nach der Fahrt mit dem Bus zurück in die Stadt, fand das Abendessen schließlich bei einem Vietnamesischen Restaurant in der Innenstadt statt, zu dem ich leider den Namen nicht mehr erinnere und gar keine Homepage mehr finden kann. Es war in jedem Fall sehr lecker, so viel kann ich dazu noch schreiben. 😉



Am Sonntagmorgen regnete es sehr zu meiner Freude – hatte es doch schon wochenlang nicht mehr geregnet – und musste der KSM, sehr zu meinem Leidwesen, bereits recht früh am Morgen schon wieder aufbrechen, um in das weiß-blaue Bundesland (Achtung, Werbung! 😉) zu kommen, wo er am Nachmittag noch viel vor und am nächsten Morgen einen Termin hatte. Daher machte ich mich alleine auf, erst einmal etwas zu frühstücken und den Rest der Sehenswürdikeiten (zumindest einen Teil davon) zu Fuß zu erkunden.





Ich besuchte die Stephanskirche mit ihren Chagall-Fenstern (Achtung, Werbung!), ...











... stieg hoch zur Zitadelle, ...









... lief durch die Innenstadt, die selbstverständlich Mainzelmännchen-Apeln hat,  ...











... vorbei am Mainzer Rathaus, ...





... dem Rhein ...



... und dem Dom ...



... wieder zum Bahnhof, von wo aus ich am Nachmittag wieder zurück in die Wahlheimat fuhr. Ein Wochenende in Mainz zu verbringen (wenn sich mal die Gelegenheit ergibt) kann ich Ihnen sehr empfehlen. 😊

Dienstag, 2. Juli 2019

Eine runde Sache

In letzter Zeit muss ich immer mal wieder auf das Essen unseres Cafés ausweichen, denn ich bin zu selten daheim und koche zu selten. Das Essen dort ist zwar lecker, aber schon nicht gerade den Geldbeutel. Gut, dass wenigstens die Portionen idR so groß sind, dass ich zweimal davon essen kann – außer wenn ich Training habe, dann muss ich ja schließlich einem Hungerast vorbeugen. 😉



Das Wetter ist gerade so warm, dass ich die Mittagspause am liebsten draußen verbringe – im Schatten der alten Bäume im Park hinter den Gebäuden der Regenbogenfirma. Das ist angenehm. 😊



Am Donnerstag ist ein ganz besonderer Tag: Gabi geht zum Aufhübschen. Ihre Außenspiegel werden farbig foliert und wenn Sie sich meine Fingernägel ansehen, wissen Sie auch, in welcher Farbe. 😉



Weil Gabi ja sozusagen noch im Beauty Salon (Achtung, Werbung!) ist und ich sie dort nach der Arbeit wieder abholen muss, nehme ich den Zug, um zu ihr zu kommen. Dies klappt reibungslos. 😊



Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gabi hat jetzt nicht nur Außenspiegel in türkis metallic, sondern – was eigentlich noch viel wichtiger ist – professionell abgedunkelte Fondscheiben und Heckscheibe. Das lässt sie doch gleich wieder ein Stückchen seriöser wirken 😉.







Am Freitagmorgen habe ich einen Termin beim Orthopäden, denn mich plagt seit geraumer Zeit – lachen Sie nicht – eine Verspannung in der linken Gesäßhälfte. Wobei sie entstanden ist, weiß ich nicht – vielleicht ist sie einfach der Tatsache geschuldet, dass ich eben auch nicht jünger werde. 😉 Die Praxis hat, dem Wetter geschuldet, das Wartezimmer nach draußen verlagert. Ich lese die Auto BILD und lerne wieder ein bisschen dazu.



Bei diesen Temperaturen findet sich immer mal wieder ein Kollege oder eine Kollegin, die das Gefrierfach mit Leckereien füllt – heute Mangosorbet am Stil. 😋



Am Abend lege ich einfach mal die Beine hoch: Wochenende 😊




Am Samstag nach dem Schwimmtraining findet üblicherweise mein Wocheneinkauf statt – ich gehe genau dieses eine Mal in der Woche einkaufen, ALLES, was ich gerade brauche (das braucht etwas Planung, die aber durchaus zu bewerkstelligen ist 😊) – und als ich zuhause ankomme schaue ich so auf meinen Beifahrersitz und meine Einkäufe an und sehe:



Plastik, Plastik, so viel Plastik. Behältnisse, Folien und vielerlei Größe und Güte. Ich meide das Plastik bewusst, dort, wo es geht, z.B. nehme ich nie eine von diesen Plastiktüten in der Obst- und Gemüseabteilung. Die sind einfach nicht nötig. Jedes Obst und jedes Gemüse hat von Mutter Natur eine wunderbare eigene Verpackung mitbekommen, da muss ich sie sicher nicht noch einmal in Plastik einpacken. Und wiegen kann sie die Person an der Kasse auch wunderbar ohne Tüte. Man muss sich nur trauen. 😉 Über diese Plastik- oder allgemein Verpackungsflut in unseren Supermärkten ärgere ich mich oft. Ich vermeide es, Einmalverpackungen zu kaufen, wo es eben geht. Ich kaufe Milch, Joghurt und Getränke in Glasflaschen, die ich wieder zurückbringen kann und die wiederverwendet werden. Ich kaufe keine eingeschweißte Wurst- oder Bäckereiwaren und Käse gerne am Stück. Ich gehe in die örtliche Metzgerei und Bäckerei zum Einkaufen und freu mich, was mich dort für leckere Sortimente erwarten. 😋 Ich ärgere mich regelmäßig, denn ich würde gerne viel öfters Reis- oder Hafermilch kaufen – diese wird aber nur im Tetra Pak verkauft. Was für ein Schmarrn! 😏

Letztlich sind wir Konsumenten es, die mit ihrer Nachfrage das Angebot von Lebensmittelindustrie und den Supermärkten bestimmen. Dieses Einflusses müssen wir uns einfach bewusst sein und damit die Geschicke dieses Planeten lenken.

Den Nougatring vom örtlichen Bäcker habe ich übrigens im Kofferraum liegen lassen und dann von zuhause die Mutter angerufen (das dauert 😉). Als ich ihn dann aus seinem Elend befreit hatte sah er etwas gestaucht aus. Siehe unten! Geschmacklich und vom Energiegehalt hat das dem Ring in jedem Fall aber nicht geschadet. 😉