Freitag, 14. August 2020

Wies Baden

In der Woche vor dem ersten Performance Review mit der Geschäftsführung der Strumpffirma bin ich ganz schön gebeutelt. Ich weiß, dass dieser Termin ansteht und ich möchte ihn natürlich gut abliefern. Daneben läuft so viel Tagesgeschäft auf, dass ich das Gefühl habe, ich dürfte eigentlich gar nichts anderes mehr machen als Arbeiten. Dennoch merke ich, dass mir die Bewegung, mein Sport, sehr fehlt. Draußen ist bestes Wetter, es ist heiß. Tolles Wetter um draußen zu sein, sich auszupowern. Für einen abendlichen Spaziergang reicht es meist noch und schauen Sie, wie schön es hier ist! Eine Schande, hier nicht mehr unterwegs sein zu können.





In ein Gehege unweit des Bauernhauses, in dem ich wohne hat jemand afrikanische (?) Kühe gestellt - vielleicht um gewappnet zu sein, wenn der Klimawandel demnächst immer deutlicher zu bemerken sein wird ...





Das Kleid, dessen Teile ich am Sonntag zugeschnitten habe (Sie erinnern sich?), ist für den nächsten kleinen Urlaub gedacht, der übernächste Woche sein wird. Darauf möchte ich einen Regenbogen haben, hinten mittig unterm Ausschnitt - wie damals auf meiner Maske (Sie erinnern sich?). 

Ich gehe ihn am Montag in dieser Woche an und er gelingt einigermaßen. Leider ist Jersey ja sehr elastisch, so dass sich die Streifen und der Stoff etwas verschieben, da ich das Motiv nicht mit einer Stickmaschine (und deshalb auch nicht mit einem Stickrahmen und Stickvlies oder dgl.), sondern einfach mit Papier und einem Geradstich erzeuge. Dennoch denke ich, kann sich das Ergebnis sehen lassen. 😊



Am Dienstag habe ich einen Termin für die nächste Runde Social Freezing (Achtung, externer Inhalt!), die geplant ist und muss dafür in die nächstgrößere Stadt. Diesmal geht alles glatt - ich bin pünktlich, habe einen Mundschutz dabei und weiß, wo ich mein Auto parken kann. 😉

Nachdem die Ausbeute beim letzten Mal zwar qualitativ hochwertig, aber gering gewesen ist, habe ich beschlossen, in eine weitere Behandlung zu investieren. Das Leben ist verwinkelt und auch wenn wir davon ausgehen, diese „Reserve“ hoffentlich nicht zu benötigen, weiß man es eben nie, was kommt und dann ist dieses Thema eines, bei dem mE Vorsicht besser ist als Nachsicht. 😊



Am Wochenende haben wir zum ersten Mal Blaubeeren gekauft. Die können sich sehen lassen - im Müsli mit Hafermilch - finde ich. 😋



Die Woche plätschert so vor sich hin und ich bin schwer dabei, den Geschäftsführungstermin vorzubereiten und auch alle anderen Dinge geregelt zu bekommen. Lange stellte sich mir die Frage, ob ich der Arbeit zuliebe am kommenden Wochenende darauf verzichten soll, den KSM zu besuchen, sondern hier bei mir bleiben sollte. Im Laufe der Woche komme ich aber immer mehr zu dem Ergebnis, dass ich es nicht einsehe, mit von meinem Job mein Leben vorschreiben zu lassen. Ich werde also am Freitag zum KSM aufbrechen, wo auch immer das diesmal sein wird. 🤩

Am Freitagmittag taue ich mir die Reste der Poké Bowl von vor zwei Wochen auf (Sie erinnern sich?). Der Fisch ist immer noch Bombe und ich kombiniere ihn mit Reis (natürlich!) und einem Rest Erbsen, der weg muss. Resteverwertung ist Trumpf. 😉


Am Freitagabend breche ich auf nach Wiesbaden, wo der KSM mit mir das Wochenende verbringen möchte. Die hessische Haupstadt (Achtung, externer Inhalt!) ist von hier aus nicht allzu weit weg, es sind gut 150 km bis dorthin. Ich wähle die "ECO Pro" Routenführung in Gabis Navi und fahre ausschließlich Überlandstraßen - nun muss man aber dazu schreiben, dass ich, selbst wenn ich gewollt hätte, um die erste Stunde Überlandfahrt nicht herum gekommen wäre, denn auf die Autobahn trifft man vom "platten Land" aus, je nachdem in welche Richtung man startet, frühestens nach 45 Min (in Richtung Dortmund/Köln), spätestens nach gut 2h (in Richtung Kassel/Würzburg). Ich muss über Siegen raus und es dauert 1h dort hinzufahren. 😊

In Wiesbaden übernachten wir prinzipiell in einem Hotel (Achtung, Werbung!) und dennoch nicht so richtig. Der KSM hat einen Camper gebucht, der im Hof des Hotels steht, quasi als "Probe" für unseren Urlaub, den wir in einer Woche antreten werden und den wir, zumindest teilweise, auf einem Campingplatz verbringen wollen. 😏


Prinzipiell ist das Ding geräumig und ganz gemütlich, einzig das Bad, in dem man sich als schlanker Mensch gerade einmal um sich selbst drehen kann und das gleichzeitig WC, Bad und Dusche ist, aber dafür jeweils umgebaut werden muss, ist etwas gewöhnungsbedürftig. nun ja, ist ja nur bis Montagmorgen. 😉


Nachdem ich mein Auto ausgeräumt habe und es im Wiesbadener Villenviertel umsonst stehen lassen konnte ohne einen Strafzettel befürchten zu müssen (Freude!), gehen wir im "Little Italy" (Achtung, Werbung!), das uns spontan über den Weg läuft, sehr lecker etwas essen. Ich habe keinerlei Lust auf ietwas "Schweres", möchte bei dieser Hitze kein Fleisch, keine Nudeln, keine Soße, sondern einen Salat und auch diesen ohne iwelche Fleischbeigaben. Spontan bekomme ich einen sehr leckeren "gemischten Salat", der sich durchaus sehen und essen lassen kann.




Wiesbaden selbst ist eine sehr schöne alt-herrschaftliche Stadt, die ich bei meinem letzten Aufenthalt hier (zu einer Triathlon-Großveranstaltung ... müsste so 2006/2007 gewesen sein) kaum wahrgenommen habe. Umso mehr freue ich mich, dass ich es nun an diesem Wochenende einmal etwas näher kennenlernen darf. 😊



Am Samstagmorgen frühstücken wir im Hotel und ziehen danach los in die Wiesbadener Innenstadt. Der KSM muss spontan Wäsche erwerben, denn ich habe vergessen, ihm frische von zuhause mitzubringen (ich hoffe, das passiert mir in nächster Zeit nicht mehr allzu oft, sonst quillt seine Schublade mit den Unterhosen demnächst über ... 😉), daher statten wir ein paar den einschlägigen großen Bekleidungshäusern und zum Abschluss einem wohl sortierten Wäscheladen (Achtung, Werbung!) direkt vor unserem Hotel einen Besuch ab. Ein verspätetes Mittagessen gibt es bei einem wohlbekannten deutschen Fisch-Schnellrestaurant (Achtung, Werbung!) 😋.  


















Nach der Shoppingtour rasten wir etwas in unserem Camper, was bei den heißen Temperaturen aber gar nicht so richtig entspannend ist, da: eben einfach sehr heiß. 😅 Im Anschluss wollen wir noch einmal einen Blick auf die Altstadt werfen und die dortige Heidenmauer (Achtung, externer Inhalt!) werfen (die aktuell renoviert wird) und steigen im Anschluss noch einmal etwas höher über Wiesbaden hinauf, um einen Blick über die ganze Stadt in der Dämmerung werfen zu können.








Bei der digitalen Suche nach einem Restaurant fürs Abendessen stoßen wir dann spontan auf ein syrisches (Achtung, Werbung!), wo wir uns eine "Vegetarische gemischte Platte" gut schmecken lassen und - obwohl wir schon wirklich viel davon verspeist hatten - die Reste noch ein packen lassen und mitnehmen.


Im Anschluss steigen wir im Dunkeln noch einmal den Neroberg hoch, um die beleuchtete Stadt zu sehen. Für den nächsten Tag hatten wir uns, ob der sommerlichen Temperaturen, eigentlich Schwimmbad vorgenommen und ich erinnerte mich daran, bei meinem letzten Besuch hier in Wiesbaden im OPEL Bad (Achtung, Werbung!) gewesen zu sein, einem sehr schönen Schwimmbad auf ebendiesem Neroberg (Achtung, externer Inhalt!), von dem aus man die ganze Stadt überblicken kann. Leider müssen wir feststellen, dass uns Corona hier einen Strich durch die Rechnung macht, denn aufgrund ebendieser Pandemie sind die Plätze im Schwimmbad natürlich begrenzt und, aufgrund des heißen Wetters, bereits ausgebucht. Wir hätten viel früher dran sein müssen. Schade. Bei unserem Nerobergaufstieg können wir dann das OPEL Bad wenigstens einmal von außen begutachten (Einsteigen zwecklos, da Stacheldrahtmauern - das haben wohl schon öfters Leute gemacht ... 😉). 

Als Alternative beschließen wir, in den Schiersteiner Hafen (Achtung, externer Inhalt!) zu fahren, wo es ebenfalls die Möglichkeit gibt, mit der bekannten Fähre "Tamara" (Achtung, Werbung!) überzusetzen und dann auf der naturgeschützten Insel "Rettbergsaue" (Achtung, externer Inhalt!) im Rhein (oder einem Seitenteil davon) schwimmen zu gehen.

Am Sonntagmorgen starten wir also erst einmal mit einem Frühstück im Café "Du&Ich" (Achtung, Werbung!) bevor wir unsere Schwimmsachen zusammenpacken und mit dem Bus nach Schierstein aufbrechen.




Den ersten Fauxpas des Tages begehe ich, weil ich noch meine Sonnenbrille aus dem Auto haben möchte (ist halt heiß und sonnig heute, ne?!) und wir deshalb in der Hitze zunächst einmal den Berg hoch zum Auto steigen müssen, um die Brille von dort zu holen. 😀


Der nächste Stolperstein begegnet uns als wir, in Schierstein angekommen, den Weg zum Hafen nicht direkt finden, sondern ordentlich "drum herum" gehen. Dadurch verpassen wir die Abfahrt der Fähre (wobei sich hinterher herausstellt, dass die Fähre an diesem Tag ohnehin viel früher abgefahren ist, da ihre durch Corona begrenzten Sitzplätze bereits alle besetzt waren) und der KSM ist genervt. Dann sind wir uns nicht ganz sicher, ob wir mit dem Bargeld, das wir dabei haben, die Überfahrten UND die Rückfahrten mit dem Bus überhaupt bezahlen können werden. Unsere Karten hatten wir vorsorglich zuhause gelassen, um sie bei dem Ausflug nicht zu verlieren. 😐 Zuletzt müssen wir noch über eine Stunde auf die Fähre warten und das ohne uns ein Eis zum Überbrücken kaufen zu können. Die Stimmung ist gereizt. 😉

Als die Fähre dann endlich kommt, gehören wir aber zu den Glücklichen, die einen der limitierten Plätze auf dem Schifflein bekommen können und wir setzen über.






Nach gut 15 Min Fahrt haben wir die Rettbergaue erreicht und sind etwas ernüchtert. Der KSM hat sofort beschlossen, dass das ja nur ein "kleiner dreckiger Tümpel" ist, in den er nicht reinsteigt und dass man hier ja "gar nicht gescheit schwimmen" kann. Ich stelle allerdings hinterher fest, dass man durchaus drin schwimmen kann, man muss sich nur etwas weiter hinaus wagen und fast schon in die Fahrrinne des Rheins hinein schwimmen (wo man nicht schwimmen darf), dann geht das schon einigermaßen. Der KSM steigt kurz in den zugegeben sehr niedrigen Teil des "Beckens" und geht dann wieder zurück an unseren Platz. 

Leider zieht dann auch sehr schnell "ein Wetter" auf, so dass wir uns schon 30 Min. vor Abfahrt der Fähre wieder an die Haltestelle begeben, um auf sie zu warten. an der Anlegestelle spielen sich dann seltsame Zustände ab, denn, aufgrund des Wetters, versuchen natürlich die meisten Menschen, von der Insel wieder wegzukommen - eine geregelte Schlange gibt es jedoch nicht und wir warten gespannt auf das Anlegen der Fähre - schon darauf eingestellt, im Notfall auch die Ellebogen einsetzen zu müssen. Glücklicherweise läuft dann das Anlegen und Betreten der Fähre recht gesittet ab und die Fähre nimmt auch deutlich mehr Leute mit, als unter den aktuellen Umständen wahrscheinlich erlaubt sind - es herrschen eher Zustände wie auf einem afrikanischen Flüchtlingsboot (zumindest stelle ich mir das so vor) - das finde ich allerdings sehr in Ordnung, schließlich müssen all die Leute eben von dieser Insel wieder weg - zumal im anblick eines "Wetters" ... das dann aber nicht kommt. 😊





Die Rückfahrt mit dem Bus läuft dann harmonisch ab (wir können uns vorher sogar noch ein Eis kaufen, quasi als "Wegzehrung" 😁) und wir kommen wohlbehalten wieder in Wiesbaden-Mitte an. 

Zum Abendessen gibt es die Reste vom Vortag, die - das muss ich zugeben - nicht mehr ganz so lecker schmecken wie am Tag zuvor, weil sie sehr pragmatisch (=alles miteinander) eingepackt wurden. Prinzipiell kann ich dann natürlich verstehen, dass jemand sagt: das möchte ich nicht, ich möchte kein Essen aus Plastikschüsseln, in denen das Brot auf den Soßen liegt und sich dann vollgesogen hat und matschig geworden ist. Aber - mal ganz ehrlich - wie verwöhnt ist man eigentlich, dass einem das etwas ausmacht? Wie dekadent ist es, sich darüber Gedanken zu machen, während viele Menschen in diesem Land (und noch viel mehr anderswo) froh wären, wenn sie wenigstens einmal am Tag solche Dinge zum Essen bekämen, wie wir sie hier haben. Da esse ich, mit kleinen Einbußen, gerne Reste vom Vortag bevor sie komplett weggeschmissen werden. Und wenn mir das Brot an einer Stelle wirklich "zu matschig" ist, dann breche ich diese eben ab und gebe sie in den Biomüll. 😉

Dienstag, 4. August 2020

La vita è migliore con il gelato

Am Montag ist der KSM noch bei mir, denn er soll seine im Juli geleisteten Überstunden auch gleich wieder abfeiern, damit sie am Monatsende nicht ins Gewicht fallen. Also holt er mich am Nachmittag mit dem Fahrrad in der Sockenstadt ab und wir gehen zu zweit in der örtlichen Bar noch etwas essen bevor wir gemeinsam wieder nach hause strampeln. Hier kann man wirklich sehr gut "Alltagsgerichte" essen gehen, das ist schon was wert. 😋


Am Dienstag kommt folgendes Bild in meinem facebook-Account hoch: so sah ich an diesem Tag vor genau 9 Jahren aus, als ich mir, nachdem ich aus Schweden wieder zurückgekehrt war, die Haare habe abschneiden lassen. Mittlerweile bin ich auf einem ganz anderen Weg unterwegs, was meine Frisur angeht: aktuell wachsen meine Haare kontrolliert (also sie werden schon regelmäßig geschnitten, denn ich finde, es gibt nichts scheußlicheres als splissige, ausgefranste Haare) - und ehrlicherweise tun sie das schon seit 5 Jahren. Denn ich möchte herausfinden, wie lange sie werden können, ohne dass sie unordentlich werden. Ich bin gespannt, wie lange ich das Experiment noch aushalte. Zuletzt "lange Haare" hatte ich in der Grundschule. 😊


Der KSM hat mir Schuhe bestellt. Schuhe zum Thema "Regenbogen". Ich mag Regenbögen und hatte in letzter Zeit ja auch öfters mal die Nägel "regenbogig" lackiert und neige ohnehin dazu, farbige Dinge immer in Regenbogen-Anordnung zu sortieren. Und neulich, als wir bei meinen Eltern waren, haben wir zusammen nach "All White Sneakern" gesucht, die im Moment ja sehr angesagt sind und ich fand einen Regenbogen-All-White-Sneaker, den ich sehr schön fand. Nachdem der KSM auch nach neuen Schuhen suchte und auch welche fand, bestellte er mir im Rahmen seiner Bestellaktion, die Regenogen Sneaker (der linke auf dem Bild unten) gleich mit. Dumm nur, dass auch ich die Schuhe bestellt hatte, zusammen mit noch anderen Schuhen zum Thema "Regenbogen" (der rechte auf dem Bild unten). Und dann hatten wir am Ende drei Paar Regenbogen-Schuhe ... und ein paar Tüllröcke. 😉

Während der Woche probiere ich demzufolge immer mal wieder beide Schuhe an, um herauszufinden, ob ich die und welche davon ich wirklich mit ganzem Herzen haben möchte, denn halbherzige Käufe möchte ich nicht mehr in meiner Garderobe. 😊


Der KSM kommt am Donnerstagabend schon wieder bei mir an. Eig. hätte am Wochenende ein Rennen am Nürburgring stattfinden sollen und dafür hatte er am Freitag frei genommen. Da im Vorfeld allerdings nicht genügend Fahrer für das Auto gefunden wurden, das der KSM üblicherweise betreut, muss der KSM nicht an den Nürburgring, sondern kann die Zeit mit mir verbringen. 😁 Diesmal kommt er wieder mit dem Zug und ich hole ihn abends um 11 am nächstgelegenen Bahnhof ab.

Am Freitag muss ich zwar im Büro noch einen Termin wahrnehmen und arbeite deshalb in der Strumpfstadt, am frühen Nachmittag komme ich aber nach Hause und esse ein Stück der Gemüselasagne (Achtung, externer Inhalt!), die ich am Tag vorher zum Mittagessen gekocht hatte. Der KSM hatte allerdings schon Mittagessen und schaut nur zu. Danach verschwinde ich noch einmal kurz an den Schreibtisch.

Am Abend besuchen wir die „gute Fee“ zuhause, die mir zukünftig beim Führen meines Haushalts unter die Arme greifen soll, um mit ihr die Details ihres Arbeitsvertrags durchzusprechen. Wir unterhalten uns, über den Arbeitsvertrag hinaus, mit ihr und ihrem Mann länger über diverse Themen bevor wir weiterziehen und die Strumpfstadt, um dort erst ein Eis  zu essen und im Anschluss unseren Wocheneinkauf zu erledigen.

Am Samstagmorgen bin ich mit einer kleinen Truppe Triathleten auf dem Rennrad unterwegs. Wir starten um 10.00 Uhr als es gerade anfängt zu tröpfeln und abgesehen von einem Zwangsstopp aufgrund des leeren Akkus an der Gangschaltung eines Mitfahrers Es regnet die ganze Tour über. Glücklicherweise ist es nicht kalt, nur eben nass. Als wir 3,5h und knapp 90km später wieder zurück sind, kann ich meine Socken auswringen, ich friere aber nicht. 😊



Zuhause angekommen springe ich unter die Dusche während der KSM aus den buntesten Zutaten einen leckeren Salat zusammenbaut. Ich brauche Nichteinmischung nur hinsetzen und losessen. 😋



Nach dem Mittagessen machen wir endlich selbst Eis. Ich hatte mir das schon länger vorgenommen, doch war die Zeit (und der Platz in unserem Gefrierfach) dafür bislang einfach nicht da. Da wir keine Eismaschine haben, sind wir auf Rezepte angewiesen, die eben auch ohne eine solche funktionieren.

Es soll ein Eis mit Salzkaramell und gesalzenen Macadamias werden. Dafür bereiten wir eine Grundmasse zu und eine Salzkaramellsauce.



Wir schichten dies Eismasse in eine Kastenform aus Silikon, geben die Salzkaramellsauce darüber und ziehen die Sauce mithilfe einer Gabel leicht unter, so dass eine marmorierte Masse entsteht.





Zu guter Letzt hacken wir ein paar gesalzene Macadamianüsse klein und geben sie auf das ungefrorene Eis. Nun muss es erst einmal ein paar Stunden gefrieren - bei uns hat es locker 12h gedauert bis alles ordentlich gefroren war - das mag in qualitativ hochwertigeren Kühlschränken mit Gefrierfach bzw. ordentlichen Gefrierschränken aber schneller gehen. Allerdings schmeckt die Masse auch ungefroren einfach schon grandios. 😉



Am Sonntag ist das Wetter eher so durchwachsen und wir verbringen viel Zeit drinnen. Zum späten Mittagessen gibt es schließlich ein Knöpfle Omelette und als Nachtisch das nun gefrorene Salz-Karamell-Eis, bevor ich anfange die Teile für ein Sommerkleid, das ich schon die ganze Zeit aus dem Oberteil „Lady Rose“ schneidern wollte, aus meinem Lieblingsstoff: schwarz-weiß geringeltem Jersey (Ringel 1cm) zuzuschneiden und der KSM seinen Koffer für die kommende Woche packt.





Um 20.15 Uhr - pünktlich zum Tatort - fahren wir los zum Bahnhof, von wo der KSM um 20.45 Uhr wieder zurück in die Hessenmetropole startet, weil es am kommenden Morgen sehr früh bei ihm losgeht.

Als ich wieder nach Hause komme ist alles wieder aufgeräumt (der KSM hat das ganze Wochenende lang mit seinem 3D Drucker Abdeckungen für die Lampe in der Küche gedruckt, die er endlich mit Leuchtmitteln versehen und aufgehängt hat) und es sieht fast aus, als ob er nie dagewesene wäre, aber eben nur fast ... 😊




Dienstag, 28. Juli 2020

Vitamin D

In der Woche nach dem Wochenende bei den Eltern ist beruflich ordentlich etwas geboten. Im Moment ist wirklich viel los, wir sind 2 Personen weniger als üblich, aber die anfallende Arbeit, sollte natürlich trotzdem erledigt werden - gar nicht so einfach.

Am Montag arbeite ich von zuhause aus. 

Am Dienstag stehen viele Termine an, die vor Ort in der Strumpffirma stattfinden, deshalb arbeite ich normal im Büro. Zwischen den Terminen erreicht mich der Anruf einer Arztpraxis, die ein Blutbild von mir gemacht und dabei festgestellt hat, dass mein Vitamin-D-Wert aktuell eher unterdurchschnittlich ist und die mir deshalb ein Rezept für ein Präparat schicken will. Vitamin D (Achtung, externer Inhalt!), so sagt man mir, seit auch dafür verantwortlich, wie fit man sich fühlt. Ich bin kein Fan von Medikamenten, gar nicht. Ich nehme grundsätzlich keine Kopfschmerztabletten, Ibuprofen oder dgl. es sei denn es ist wirklich vom Arzt angeordnet. Ein Aspekt des Risikos, im Alter an Demenz zu erkranken, ist der, wie oft man im Leben Medikamente zu sich genommen hat und welche. Medikamente greifen immer mit künstlichen Bestandteilen in das Funktionieren des Körpers ein und dass das nicht so vorteilhaft ist, leuchtet mir ein. In diesem Fall, in dem mir nun aber ärztlich dazu geraten wurde, das Medikament einzunehmen, bin ich also gespannt, ob ich positive Wirkungen feststellen können werde. 😀

Am Dienstagabend fühle ich mich etwas wie diese Karotte in meinem Kühlschrank: ausgeblutet, schrumpelig, ohne Körperspannung. Bei meinen Karotten passiert mir das in letzter Zeit öfters, dass sie nach einigen Tagen in meinem Kühlschrank so aussehen wie die auf dem Foto: schrumpelig, weich und viel kleiner als ursprünglich. Weil ich Lebensmittel aber grundsätzlich versuche, nicht zu verschwenden, bin ich dazu übergegangen, solche Karotten wieder zu "regenerieren". Dafür lege ich sie einfach in Wasser und sehen Sie mal, wie sie sich dann zurück verwandeln! 😁





Am Schluss sehen sie wieder aus wie am Anfang (mal abgesehen von der Schwarzfärbung vllt.), sie sind prall und fest und haben wieder ihre ursprüngliche Größe. Wenn man ihnen nun noch die schwarz verfärbte äußere Schicht abschält (was ich auch tun würde, wenn ich eine frische Möhre vorliegen hätte), schmeckt die Möhre wieder wie neu. 😋 Das geht mit Menschen übrigens auch: wenn sie mal gestresst, schrumpelig und ohne Körperspannung sind, muss man sie einfach mal für ein Wochenende in die Freizeit entlassen, dann sehen auch solche Menschen gleich ganz anders aus. 😉


Am Freitag im Homeoffice schaffe ich es, mir zum Mittag ein richtig leckeres Essen zu kochen. Fischstäbchen hatte ich schon ganz lange nicht mehr und Spinat auch nicht und dabei mag ich beides echt richtig gerne. Dazu noch ein paar Salzkartoffeln et voilà, fertig ist ein schmackhaftes und doch recht gesundes Mittagessen. 😋

Der KSM freut sich am Abend des Freitags dann übrigens wie ein Schnitzel als ich ihm die am Mittag übrig gebliebene Portion anbiete. 😉


In den Samstag starte ich mit Müsli und Banane, mag ich auch sehr gerne. Das Müsli ist mal wieder ein selbst gebackenes (Achtung, externer Inhalt!), wie ich es hier schon ein paarmal gezeigt habe. Diesmal hatte ich allerdings keinen Ahornsirup mehr zur Hand, daher habe ich die Zutaten (Haferflocken, Trockenobst, Nüsse und Samen) ausschließlich mit etwas Öl und Salz im Ofen gebacken - geht auch. 😀


Am Samstag erledigen wir, wie so oft, den Wocheneinkauf und all die anderen Besorgungen, für die wir in die Strumpfstadt fahren müssen. Diesmal nehmen wir aber, auf Anregung des KSM hin, das Fahrrad dafür. unten in der Stadt angekommen, vor der Bäckerei stellt der KSM dann allerdings leider fest, dass er seine Maske daheim vergessen hat und deshalb in kein Geschäft hineinkommen wird. Den Einkauf beim Bäcker erledige ich deshalb und auch im Fischladen gehe ich alleine einen Lachs in Sashimi-Qualität kaufen 😋. Vor der Apotheke dann, wo ich mein Rezept für ein Vitamin D-Präparat einlösen will, wird es ihm dann zu bunt: er packt alle unsere bisherigen Einkäufe ein und nimmt sie mit nach hause, wo er hinfährt, um seine Maske zu holen. Wir verabreden uns im Supermarkt, um dort den restlichen Einkauf (ich würde, solange er nicht da ist, schonmal vorarbeiten selbstverständlich 😉) zusammen zu machen und im Anschluss auch zusammen - der KSM dann zum zweiten Mal an diesem Tag - den Berg hoch nach hause zu fahren. Das klappt sehr gut. 😊

Zuhause angekommen, verarbeiten wir einen Großteil unserer frisch gekauften Zutaten, zusammen mit dem bereits erwähnten Lachs und ein paar Zutaten, die wir aus unseren Vorräten noch dazufügen (z.B. Sushireis, geschnittene Nori-Blätter oder eine aus Öl, Senf, Ei und Knoblauch schnell selbst gemachte Knoblauch-Maionnaise 😋) zu Hawaiianischer/Hawaiianischem Poké (fragen Sie mich bitte nicht, was für ein Geschlecht dieses Gericht hat! 😉) und bauen uns daraus unsere ganz individuellen Poké-Bowls (Achtung, externer Inhalt!). Mjamm!




Recht spät abends entschließen wir uns, mein Rennrad noch mit den in der vergangenen Woche frisch gekauften Schläuchen sowie mit einem neuen Lenkerband auszustatten. "Einem neuen Lenkerband" ist übrigens falsch, ich wollte gerne wieder (wie beim letzten Mail schon) zwei Lenkerbänder gleichzeitig um den Lenker wickeln für eine "Ringeloptik". Der KSM flucht etwas, dass bei uns solche Aktionen immer so spät abends laufen, aber das Ergebnis hinterher kann sich echt sehen lassen. 😁

Am Sonntagmorgen gibt es Pfannkuchen, die der KSM backt. Hier sehen Sie den letzten Pfannkuchen bzw. ein Gespenst, je nachdem, wie man es sieht. 😉



Am späteren Vormittag brechen wir auf und gehen zusammen eine Runde raus: ich per pedes und der KSM mit seinem Radl. Während ich laufe, trainiert er lustige Stunts, springt über Hindernisse, fährt auf dem Hinterrad ("Wheelie" ist das neue Stichwort 😉) und vertreibt sich so die Zeit. So nutzen wir beide die Runde für uns aktiv - Jeder so, wie er/sie es mag.

Nach dem Mittagessen und etwas Hausarbeit (die Perle ist im Urlaub - es sei ihr gegönnt. 😉) beschließen wir spontan, mit dem Rad in die Eisdiele in der Sockenstadt zu fahren und und können spontan auch noch ein paar Mitesser für die Aktion gewinnen. Es gib zwei normale und ein Amarena - (ich 😀 - in Amarenakirschen könnt' ich mich reinlegen) Spaghettieis, außerdem einen "Tartufo Nero Becher" mit dunklem Schokoeis und Kirschwasser statt Amaretto. Für uns ist das heute unser Abendessen. Lecker geht wieder eine Woche zu Ende. 😋



Zuhause schauen wir per PC noch etwas TV-Programm bevor wir müde ins Bett fallen. Meine Adiletten in Wassermelonen-Optik (die Arizona Ice Tea Sonderedition in rot-schwarz mit grüner Sohle) hatten heute übrigens zum ersten Mal Ausgang, es wäre doch zu schade wenn sie nur zuhause getragen würden. 😉


Dienstag, 21. Juli 2020

Auf sieben Hügeln

Nach der Fahrradtour am Sonntag startet mein Montag mit einer positiven Überraschung: ich finde einen Rock in meinem Kleiderschrank, den ich lange schon nicht mehr getragen hatte. Geht Ihnen das auch manchmal so, dass sie Kleidungsstücke neu "finden", die Sie eigentlich schon länger besitzen? Mir schon und dieser Rock hier sollte auch nicht die letzte Entdeckung in meinem Kleiderschrank sein, die ich in dieser Woche machte ... 😀


Am Montag zum Mittagessen gehe ich in die örtliche Bar direkt neben der Strumpffirma und esse, wie so oft einen veganen Salat, der, wie eig. immer, sehr lecker schmeckt. 😋


Neulich habe ich ja das Buch "Lagerfeld Your Life" von Anna Basener (Achtung, Werbung!) zu Ende gelesen. Das Buch erörtert, am Beispiel von Karl Lagerfeld, wie man sich, nicht nur aber auch äußerlich, zu einer echten Persönlichkeit entwickelt und gibt dafür auch den ein oder anderen guten Tipp. Für mich, die sich im Speziellen für Modedesign interessiert, waren auch einige wertvolle dabei, u.a. der Webshop "Vite En Vogue" (Achtung, Werbung!), der gebrauchte Designermode und -accessoires der Luxusmarken zu, aufgrund deren "Pre-Loved-Status" zu sehr erschwinglichen Preisen verkauft. 

Als "Belohnung" für mein Bestehen der Vertriebstagung neulich, kaufe ich dort zum ersten Mal ein: eine schlicht weiße, aber dennoch außergewöhnliche Bluse von Dorothee Schuhmacher (Achtung, Werbung!) mit ausgefallenem Schnitt und Perlen Dekoration auf der Brusttasche. Die Bluse erreicht mich am Mittwoch und sie gefällt und passt mir wirklich gut. Zwar bin ich anfangs nicht sicher, ob diese recht auffällige Perlendekoration auf der Brusttasche wirklich "meins" ist, aber ich mag die Bluse gerne, das fühle ich, also darf sie schließlich bleiben. 😍


Am Freitagnachmittag mache ich mich auf zu meinen Eltern ins Frankenland, denn die Mutter hat Geburtstag. Zwar nervt die Stecke mit dem Auto zu fahren tierisch, denn sie führt mich geschlagene 2h über die Landstraße durchs Sauerland und Nordhessen, nichtsdestotrotz komme ich geschmeidig durch und erreiche meine Eltern gut 4h später. Der KSM kommt, eine Stunde nach mir, aus der Hessenmetropole, ebenfalls in Franken an. 😀

Am Samstagabend soll der Geburtstag der Mutter in geselliger Runde auf einem traditionellen (Achtung, Werbung!) "Bierkeller" (Achtung, externer Inhalt!), so heißen in Bamberg (Achtung, externer Inhalt!) die "Biergärten", gefeiert werden. Da ich allerdings vorher noch eine Fahrradhose kaufen muss, weil ich meine zuhause habe liegen lassen (und mir aktuelle ohnehin eine fehlt) und außerdem die Mission erfüllen, für eine Arbeitskollegin ein schönes Geburtstagsgeschenk im stationären Handel zu erwerben, machen wir uns, nachdem wir morgens ein paar Bahnen im örtlichen Schwimmbad bei meinen Eltern (Achtung, externer Inhalt!) gezogen haben, bereits am frühen Nachmittag in "die Stadt auf den sieben Hügeln" auf.

Es ist, wie eig. immer in dieser schönen Stadt, und wie ganz sicher immer, wenn hier warmes, sonniges Wetter ist, toll, mal wieder hier zu sein. Die Erkenntnis, dass es hier schön ist, gibt es allerdings erst seitdem ich nicht mehr hier wohne. Bei der Fahrradhose werde ich schnell fündig und kaufe nicht nur eine, sondern sogar gleich zwei ... und darüber hinaus auch noch zwei neue Mäntel und zwei Lenkerbänder für mein Rennrad, weil ich gerade schonmal da bin und das alles ohnehin schon lange dringend benötige. 😉






Nachdem ich meine wichtigste Aufgabe an diesem Nachmittag erfüllt habe, nämlich ein Geburtstagsgeschenk für eine meiner beiden direkten Kolleginnen zu besorgen (im Corona-beschränkten hübschen kleinen Ladengeschäft - Achtung, Werbung! - war dafür ein Videoanruf bei der anderen Kollegin, um sich abzusichern, die gerade am Münsteraner Hafen war, notwendig 😁), gehen wir in einer der besten Eisdielen am Platz (Achtung, Werbung!) einen großen Becher Eis essen. Meiner war dieser prächtige hier, der neben Eis auch viele Vitamine zu bieten hatte:




Danach ergab es sich sehr kurzfristig, dass die beste Freundin ein kurzes Treffen zwischen Schlafen und Nachtdienst möglich machte. Sie fährt ihren Weg zur Arbeit stets mit dem Fahrrad, so auch diesmal, und ich kam ihr zu Fuß ein Stück entgegen.








Zusammen mit dem KSM stiegen wir dann zum Bierkeller hinauf, wo wir, da zu Fuß unterwegs, Gott sei Dank keinen Parkplatz suchen mussten (der Vater kam uns auf dem Weg nach oben im Kleinwagen der Eltern auf der Suche nach einem Platz für denselben bereits entgegen). Glücklicherweise konnten wir außerdem die Corona-bedingte Schlange am Eingang ebenfalls umgehen, da für uns eine Reservierung vorlag. 😊


Der "Obazde" oder "Gerupfte", wie man in Frranken wohl eher sagen würde, den ich zum Abendessen mit einer Brezen bestellte, kam enttäuschenderweise aus der Packung, was aber, das muss man fairerweise dazu schreiben, auf der Speisekarte auch so vermerkt war. 😕


Der Ausblick war allerdings grandios und der Abend, dank netter Gesprächspartner, ein schöner sowie langer (zumindest so lange wie der Bierkeller, unter den aktuellen Umständen, eben offen bleiben darf). 




Im Anschluss machten der KSM und ich uns noch einmal ins Bamberger Sandgebiet auf, um zu sehen, ob wir da noch iwo "absacken" können. Wir beschließen dann aber, aufgrund der bereits stark frequentierten Restaurants und Bars dort, den Besuch zu verschieben, stattdessen noch eine ausgedehnte Runde zu Fuß zu drehen und danach nach hause zu fahren.



Am Sonntagmorgen packen der KSM und ich die Fahrräder aus und ich kann zum ersten Mal meine neue Mountainbike-Bermuda ausfahren. 😊 Wir fahren 1,5h durch den Wald und über die Berge in der Umgebung bevor wir einen letzten sehr steilen Aufstieg wagen, der den KSM (mit seinem schweren Downhill-Bike) an den Rand seiner Nerven bringt. 😉 Pünktlich zum Mittagessen sind wir aber wieder zurück.

Nach dem Mittagessen drehen der Bruder, und die Freundin des Bruders, die beide mittlerweile auch bei den Eltern angekommen sind, zusammen mit dem KSM, mir und dem Vater eine Runde an der frischen Luft. 

Danach steht die Verwandtschaft und ein paar weitere Freunde auf der Matte, um mit uns Kaffee zu trinken und Kuchen zu essen. 😋

Nach einem geselligen Nachmittag sind der KSM und ich die ersten, die da waren und um 20.00 Uhr abends beinahe die letzten, die wieder gehen. Aufgrund der Umstände trennen sich unsere Wege in dieser Woche schon am Sonntag. Bis Schweinfurt (Achtung, externer Inhalt!) können wir noch zusammen fahren, danach halten wir die Verbindung übers Telefon bevor wir beide gegen 0.00 Uhr an unserem jeweiligen Zielort ankommen und, nach kurzem Ausräumen des Gepäcks, völlig erledigt in unsere Betten fallen.

Donnerstag, 16. Juli 2020

Platt

In die Woche nach dem Kölner Wochenende starten wir beide zusammen am Montagmorgen: der KSM bricht vom platten Land zur Arbeit auf und ich arbeite von zuhause aus.

Der Rest der Woche ist einigermaßen arbeitsintensiv und es passiert recht wenig. 

Erst am Wochenende komme ich etwas zum Entspannen: der KSM ist am Nürburgring (Achtung, externer Inhalt!), um dort zwei (!) Rennen an zwei Tagen zu absolvieren. Deshalb habe ich zuhause Ruhe, um ein paar Dinge zu erledigen und das zu tun, worauf ich Lust habe. 

Am Samstag fahre ich in die Sockenstadt, um das neue Kabel für die gebrauchte Lampe (Achtung, Werbung!) abzuholen, ein paar Socken (Achtung, Werbung!) für die Mutter zu kaufen, die bald Geburtstag hat, und den Wocheneinkauf zu erledigen ... dann lege ich mich aufs Sofa und machen einen verdienten Mittagsschlaf. Auf Abend dann mache ich mich daran, eine ganz klassische "Quiche Lorraine" (Achtung, externer Inhalt!) zu backen, quasi als Abendessen. 😋





Sie gelingt mir recht gut, aber das sehen Sie ja auch selbst. 😊


Hinterher gibt es noch ein paar Erdbeeren zum Dessert - advanced: mit Schokostreuseln. 😋


Am Sonntagmorgen starte ich recht entspannt, mit einem guten Stückchen Kuchen, in den Tag. Um 10.30 Uhr treffe ich mich mit den Triathleten, um zusammen auf eine längere Rennradtour zu gehen. 


Wir sind zu fünft: vier Herren und ich und nach gut 20km haben wir den ersten Platten zu beklagen, weil zwei Herren sich gegenseitig anstacheln und rumblödeln mussten und dabei der Reifen des einen gequetscht wurde und kaputt ging. Gut dass er zumindest nicht gebremst hat, sonst hätte ich, als seine Hinterfrau, auch noch einen Sturz gebaut. 😀


Nach gut 2/3 der Strecke und nachdem wir an der ursprünglich zur Rast eingeplanten Eisdiele aufgrund von Menschenmassen vorbeigefahren waren, weil wir nicht warten wollten, finden wir dieses Schmuckstück: ein kleines und sehr hübsches sowie hübsch gelegenes Café (Achtung, Werbung!), in dem wir Kaffee trinken und Kuchen essen können. 


Auch wenn die Situation aufgrund der Hygieneregeln, wie immer in letzter Zeit, etwas anstrengend ist, freuen wir uns wie die Schneekönige über Kaffee und Kuchen und lassen sie uns schmecken. 😋


Am späten Nachmittag nach der Tour, die uns immerhin 115 km weit durch das Sauerland geführt hat, schlage ich, zugunsten der Quiche vom Vortag, die Einladung auf eine Bestellpizza aus und machen mich auf zurück nach hause, wo ich mich eben dieser Quiche widme, damit sie nicht schlecht wird und ich außerdem nicht noch tagelang weiter Quiche essen muss. An diesem Tag ist es noch gut, da schmeckt sie mir noch, es ist allerdings auch immer noch mehr als eine halbe Quiche übrig. 😉


Der Bruder, der eigentlich spontan vorhatte, auf einen Kaffee auf meinem Bauernhof vorbeizukommen, da er die Freundin in ihrer Heimat besucht hat, die zufällig nicht allzu weit weg ist von meiner aktuellen Heimat, kommt dann doch nicht vorbei, weil ich zu der Zeit, zu der er gerne kommen wollte, immer noch auf dem Rennrad sitze. Wir werden den Familienbesuch im Hochsauerland wohl noch etwas weiter hinein in den Sommer schieben müssen ... und wieder ist eine Woche vorbei. 😊