Oder aber da Paket passt eben um 3cm in der Breite leider nicht in die Packstation. Dann steht man vor dem ver******en Ding, fühlt sich schon etwas veräppelt (Hallooo, können diese Onlineversender die Größen ihrer Packstücke nicht auf die verfügbaren Größen der Fächer von Packstationen anpassen, ist der Gedankengang so abwegig?), packt dann sein Paket wieder ein und fährt unverrichteter Dinge wieder von dannen.
Mittwoch, 14. Dezember 2016
Nicht-Packstation
So eine Packstation ist ja wirklich eine seeehr praktische Sache. Man bestellt seine Postsendungen (zalando Pakete um Beispiel) dort hin und holt sie genau dann ab, wenn man da Zeit für hat. Umgekehrt trägt man, sollte man den Inhalt des Paketses nicht oder nicht vollständig behalten wollen, das Paket eben wieder genau dann, wenn man das einrichten kann, zur Packstation, legt es da hinein und kann sich darauf verlassen, dass es wieder an den Sender zurück geschickt wird.
Dienstag, 13. Dezember 2016
Kühlschrankhorchen
Ich ärgere mich und zwar gewaltig. Über was? Über meinen Kühlschrank. Der ist nämlich laut, viel lauter als er sein dürfte, finde ich. Es war jetzt kein schlechter Kühlschrank, den ich da gekauft habe - nicht High End, aber beileibe auch nicht der günstigste.
Der Kundendienst war schon da und hat sich kein bisschen mit Ruhm bekleckert. Hat mir einen Schreiber in den Kühlschrank gelegt (er kühlt ja, das ist gar nicht das Problem, aber es hieß, wenn was falsch wäre, würde man das bei dem was der Schreiber mitschreibt sicher sehen... Hmmm.), der mind. 48h darinbleiben musste. Den wollte man, groß angekündigt, sogar am Wochenende dann wieder rausholen. Das passierte schonmal nicht. Nach 96h wurde der Schreiber dann geholt und angeblich ausgewertet. Man wollte mir zum Ergebnis dann Bescheid geben, aber: nichts. Kein Ton mehr von der Bude dazu.
Also habe ich den Händler alarmiert, bei dem ich den Schrank gekauft habe. Nach einigem Hin und Her (ich habe Audioaufnahmen gemacht, die man auf meinem Smartphone perfekt hören konnte, bei ihm dann aber nicht mehr) kam er tatsächlich, um sich mit mir den ratternden Kühlschrank anzuhören. Aber: er tut das ja nicht die ganze Zeit, sondern nur zwischendrin. Da wird er dann laut und rappelt richtig. Wir stehen also eine halbe Stunde vor diesem Kühlschrank, ich habe sogar die Tür offen stehen lassen, damit er das Kühlen anfängt. Einmal hat er das in der Zeit, in der wir beide mit gespitzten Ohren davorstanden, tatsächlich auch. Aber gerappelt (Sie ahnen es schon) hat er dabei kein bisschen.
Und jetzt raten Sie mal, was mein Kühlschrank heute schon die ganze Zeit macht?! So ein hinterhältiges Stück! 😒
Samstag, 10. Dezember 2016
Zimtsterne reloaded
Gestern Abend hat es bei der Arbeit etwas länger gedauert. Es gab da eine Präsentation, die fertig werden musste. Die Supermärkte hatten also nicht mehr geöffnet, als ich die bunte Firma dann endlich verließ. Ich hatte allerdings beschlossen, dass ich, weil ich morgens ohnehin meinen Einkaufskorb vergessen hatte, einfach etwas essen gehen. Dafür brauchte ich allerdings noch etwas Kleingeld (ich bin ja ein notorischer Nicht-Bargeld-Dabei-Haber und Kartenbezahler). Also hielt ich erstmal an der Packstation (mein Fotoauftrag vom letzten Jahr ist da!!! Endlich.) und dann an der Bank. Nun bin ich ja, wegen Studium, wieder Studium, Auslandsaufenthalte und Umzug wegen Job, bei der DKB weil man dort eine Kreditkarte hat, mit der man an jedem Bankautomaten im In- und zum großen Teil auch im Ausland (es gibt da schon Ausnahmen, da muss man sich vorher informieren) Bargeld bekommt. Freudig betrat ich also die Sparkasse, mit meinem Magen in den Kniekehlen, um dort an ein paar kleine Scheine zu kommen. Ich hatte gar nicht richtig hingesehen und war deshalb echt überrascht, als die Operation "Bargeld" abgebrochen wurde. Ich versuchte es halt noch einmal, mit dem gleichen Ergebnis.
Nun hatte ich dieses Problem bei dieser Bank schon einmal, ich ging also weiter zur Konkurrenz. Bei der Volksbank gleiches Spiel - langsam würde ich nervös. Aber bislang hatte ich tatsächlich nur bei der Commerzbank und der Deutschen Bank Geld abgehoben, dort würde ich jetzt hingehen und dann würde ich was kriegen. Denkste, Puppe! Nüscht, goar nüscht! Aus keinem der vier Geldautomaten kam auch nur ein müdes Scheinchen. Der Abend endete mit einer Tütensuppe, bei der sich die Palletts, aus denen sie gekochte werden sollte noch nicht vollständig aufgelöst hatten, weil ich sie sofort essen wollte. Ein eher unbefriedigendes Abendessen... Das Problem klärte sich auf, als ich heute bei der Bank anrief. Seit 01.12. kann man nur noch mind. 50,- EUR am Automaten abheben - man ist also zum mehr Bargeld haben gezwungen. Hab' ich dann gleich mal gemacht. 😉
Einkaufen stand heute dann nach dem Schwimmtraining auf dem Plan. Alles, was man so braucht zum Überleben und zum Plätzchen backen. In der Regel mag ich es ja eher schlicht und undbunt, aber manchmal darf es eben auch knallen. Daher habe ich heute ganz klassische Zimtsterne gebacken mit einer unklassischen Optik. Und hinterher habe ich festegstellt, dass das Effekt, wenn man die Löffel abschleckt, mit denen man den farbigen Guss angerührt hat, in etwa der gleiche ist, wie wenn man früher diese Zungenmaler-Lutscher gegessen hat (Kennt die hier noch einer?)
Donnerstag, 8. Dezember 2016
Stöckel your life
Ich kaufe je gerne mal was Neues, weil ich die Optik von Dingen oder auch von mir 😉 gerne immer wieder erneuere. Sehr gerne tue ich das bei zalando oder auch auf DaWanda (wenn es dann noch eine Spur individueller sein darf). Meist sieht das auf zalando dann so aus: ich schiebe immer wenn ich gerade nach einem "Thema" suche (z.B. "weiße Bluse") ein paar Teile in den Warenkorb meines Kontos bis dieser imaginär bis zum Platzen voll ist (ärgere mich auch immer mal wieder, wenn diese Teile dann verschwunden sind, noch bevor ich bestelle), muss dann meist erst noch einmal ein paar Teile wieder aussortieren, wofür ich mir irgendwelche Aussortierkriterien überlege, weil mich zalando zwar schon auf einen hohen, aber noch nicht auf einen solchen Rang eingestuft hat, dass ich Warenkörbe im Wert von mehreren tausen Euro auf Rechnung kaufen könnte. 😀
Am Dienstag kam mal wieder so ein Paket, so randgefüllt mit schönen Dingen, dass es gar nicht mehr in die Packstation gepasst hat, an die es eigentlich gehen sollte, sondern ich es in der Mittagspause aus der Filiale abholen müsste. Und Tatsache, sämtliche Dinge in diesem Paket sind sehr schön und passen. Das ist natürlich Roll, dann aber auch wieder nicht, denn alles mag ich nicht auf einem bezahlen müssen.
Diesmal, weil im Januar und Februar ein paar ganz wichtige Messen anstehen und ich, was das Thema "Messeoutfit", zumindest, was die Fußbekleidung angeht, nicht ganz so üppig ausgestattet bin, war eines meiner Themen "Pumps". Ja, irgendwann muss man ja mal anfangen, dachte ich mir (ich habe schon hochhackige Schuhe, aber oft gefallen mir einfach keine, deshalb ist meine Auswahl recht klein) und bestellt munte ein paar Stöckel in Signalfarben.
Nun bin ich ja eher ein flache Schuhe Träger, gerne schicki, gerne klackern, unbedingt Echtleder, aber flach und so bequem wie eben in diesem Rahmen möglich. Chucks allerdings gehen auch seeehr gut und natürlich Lauf- und Radlschuhe in allen erdenklichen Varianten. Diesmal aber eben Pumps, mal wieder den Versuch wagen.
Aber was soll ich sagen, es geht nicht. Zu hohe Stöckel gehen einfach gar nicht. Das ist weder bequem (eigentlich mal ganz im Gegenteil!), noch kann man darin schön laufen (ganz im Ernst, ich sehe quasi ständig Frauen, die auf solchen Schuhen laufen wie der Storch im Salat und das scheinbar für schön anzuschauen halten. Zu so einer möchte ich nicht werden!) und wenn man sich die ganze Zeit Sorgen um seine Fußgesundheit macht, läuft man nochmal wenige entspannt. Zwar sind die hibiskusroten Samtstöckel optisch durchaus interessant, aber mein Geist und vor allem auch meine Füße wollten sich nicht so sehr mit ihnen anfreunden. Die roten Lackpumps hingegen, waren von der Höhe her angenehm, ich schätze, damit kann man mir beim Laufen auch mal gut zuschauen, leider waren die erstens recht hart (aber das "verläuft" sich ja vielleicht mit der Zeit...) und zweitens eine Nummer zu klein (mal passt 37,5, mal muss es 39 sein - was isn da los?). Ich werde sie also wohl nochmal größer anfordern.
Was dieses Thema angeht, bin ich also noch nicht richtig weitergekommen. Was allerdings das Thema "Schal" angeht (habe ich mal erwähnt, dass ich eine Garderobe nur für meine Schals besitze?) würde ich sagen, habe ich einen 100% igen Treffer gelandet. Ich besitze nun mein allererstes Stück von Paul Smith - ein ganz klassischer Wollschal, gutes Material, lang und hält warm - mit dem Gewissen Etwas zum Hingucken. 😊
Montag, 5. Dezember 2016
WmDedgT 12/2016 oder "The Day before Nikolaus"
Heute fragt Frau Brüllen wieder: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" und diese Frage will ich gerne beantworten.
Morgens stehe ich etwas zu spät auf. Nicht dramatisch zu spät, aber doch so, dass ich verhältnismäßig spät zur Arbeit komme und das ärgert mich etwas. Andererseits muss ich heute Abend ohnehin lange bleiben, so dass man es vernachlässigen kann. Auf dem Weg zur Arbeit geht die Sonne über dem Fichtelgebirge auf und das sieht ziemlich schön aus. Viel viel schöner als es das Foto hier schafft, das rüber zu bringen. Es ist klarster Himmel, bestes Wetter, in der Stadt der Regenbogenfirma mal wieder Stau an der Ampel wegen "Autobahnausfahrt gesperrt" und es hat bei meiner Ankunft -8,5 Grad Celsius.
Der Arbeitstag nahm, wie üblich recht rasant, seinen Lauf. Über Mittag gab es eine Besprechung, in der, unter anderem, das Wort "Klobürste" fiel, ein Wort, das bei uns nicht alle sexy finden. Fragen Sie mich nicht, warum genau, aber, zusammen mit einem Kollegen, brach ich, ob der Klobürste (und der Diskussionen, die wir im Moment genau über sie haben) in schallendes Gelächter aus und kriegte mich nur schwer wieder ein.
Betreffender Kollege rief mich am Nachmittag noch einmal an und fühlte sich, nachdem ich mich brav mit meinem Nachnamen gemeldet hatte, kurz versuch, seinen, der meinem zumindest ein Stückweit ähnlich ist, meinem anzupassen. Er musste darüber so lachen, dass ich ebenfalls wahnsinnig lachen musste und weil wir beide eh schon so belustigt waren, war es, als dann die Rede erneut auf die Toilettenbürste kam ganz vorbei, denn es gab eher besch****ne Neuigkeiten, worüber wir Tränen lachten. 😀 Der Rest des Großraumbüros war allerdings nur semiamüsiert, was ich zumindest nachvollziehen konnte.
Den Rest des Arbeitstages verbrachte ich damit, einige spannende Dinge zu erledigen. Stoff zum Polstern besorgt, zwei Messen mit den Kollegen geplant, einen Kunden zu einer Reklamation gesprochen, ein Protokoll zum mittäglichen Meeting geschrieben, eine EXCEL Tabelle aufgesetzt und mit einem Kollegen den Schnitt einer thailändischen Fischerhose diskutiert. Nur die Präsentation für eine große Veranstaltung in der kommenden Woche habe ich bislang keines Blickes gewürdigt...
Am Abend stand dann Schwimmtraining auf dem Plan, wie - sofern möglich - an jedem Montag. Keine spannenden Vorkommnisse hierbei bis auf die Tatsache, dass ich, seitdem ich nur noch eine Kontaktlinse besitze (die andere ist mir ins Waschbecken gefallen und war dann weg) und auch noch keinen Ersatz angeschafft habe (könnte lensbest.de nicht mal wieder die Versandkosten entfallen lassen?), schwimme ich ganz ohne, sehe also wirklich nur das Nötigste. 😉
Zuhause angekommen, stand da was vor meiner Tür. Eine Art Nikolausgeschenk, nur nicht im Stiefel, stattdessen im Wäschekorb: meine Wäsche, feinsäuberlich gebügelt und gefaltet - für mich ein großes Geschenk. 🎁
Nachdem ich mein Abendessen verdrückt habe, bereite ich mich noch auf morgen vor. Da ich eine große Freundin von kleinen Geschenken bin, bekommen alle Kollegen morgen von mir ein Schokonikoläuschen (aber Pssst! Nichts verraten!)
Und zum Schluss bekommen Sie heute noch einen grandios guten tinder Dialog von mir (was tut man nicht alles, um Unters Volk zu kommen):
Mein Gegenüber [Rechtschreibfehler wurden aus dem Originaltext übernommen]: "Sorry das ich mich so spät erst bei Dir melde. Hoffe dir gehts gut? 😉 Keine Ahnung warum und wieso ich hier angemeldet bin, aber ich habe nicht ganz die Goffnung nach Niveau und guter Konversation aufgegeben."
Gedacht habe ich: " Wow, vier Rechtschreib- und Satzzeichenfehler in zwei Sätzen, das muss man erstmal schaffen! Sein Einstiegssatz ist ein bisschen wie ins Flugzeug einzusteigen, zur Stewardess zu sagen 'Ich weiß zwar nicht, warum ich hier bin, aber ich setz' mich erstmal hin.' Und dass er dann im gleichen Satz noch das Wort "Niveau" zu benutzt, hat was von Blasphemie."
Geschrieben habe ich: "Niveau? Ist das nicht die Creme in den königsblauen Blechdosen? 😉 Wenn Du keine Ahnung hast, warum Du heute angemeldet bist, wer denn dann?! Danke, mir geht's gut!"
Und jetzt raten Sie mal, was zurück kam!
Danke der Nachfrage mir geht es auch ! Wer lesen kann ist klar im Vorteil, ich suche Niveau schrieb ich und was sich daraus ergibt zeigt die Zeit"
Gedacht hab' ich: "Immerhin beherrscht er die Groß- und Kleinschreibeung, das is ja schmal was. Junge, solche wie Dich, fress' ich zum (zweiten) Früstück!"
Geschrieben hab' ich nur: "Schade, dass wir nicht den gleichen Humor haben."
😂😂😂
Sonntag, 4. Dezember 2016
Advent, Advent,...
Hm, gerade ist mir aufgefallen, dass heute schon der zweite Advent ist und ich heute an meinem "Adventskranz", der eigentlich eher eine "Adventsleiste" ist, den ganzen Tag nur ein Lichtlein angezündet habe. Bin ich jetzt vollständig in dieser Erwachsenenwelt angekommen, in der immer ganz verzweifelt gesagt wird, dass die Zeit so schnell verginge?
Nach einem Freitag und Samstag mit der besten Freundin bei viel Tee, Quatschen, ein bisschen Sport und Museum mit der besten Feundin, fiel mir um 19.45 Uhr, also kurz bevor hier die Geschäfte schließen, ein, dass es vielleicht angebracht wäre, wenigstens einmal für Plätzchen zu sorgen. Leider waren auf diese Idee (Überraschung!) auch schon viele viele, sehr viele Leute vor mir gekommen und die Backabteilung im Supermarkt war wie leer gefegt. Gemahlene Mandeln? Fehlanzeige.
Heute beim Laufen hat mich nach der Hälfte der Strecke "der Mann mit dem Hammer" besucht - ich hatte eindeutig zu wenig gegessen. Gut, dass ich nicht alleine unterwegs war, so wäre wenigstens aufgefallen, wenn ich vor lauter Hunger von Fleisch gefallen wäre ;o) Der Gesamtzustand hat sich auch beim Schwimmen nicht verbessert, dort fing ich allerdings an, von ein bisschen Junk Food zu träumen. Die große Portion Pommes rot weiß, die ich mir allerdings nachher an der Bude geholt habe, war dann doch größer als das Volumen meines Magens.
Abgeschlossen habe ich diesen Sonntag, wie immer, wenn möglich, mit dem Tatort - der aus Konstanz, war etwas seltsam heute. Jetzt gibt's hier wieder bei Anne Will eine Europadiskussion (van der Bellen ist Bundespräsident in AT), die nirgendwohin führt. Ich werde jetzt mal ein zweites Licht in die Adventsleiste stellen und dann noch irgendwas sinnvolles tun... Schlafen vielleicht.
Nach einem Freitag und Samstag mit der besten Freundin bei viel Tee, Quatschen, ein bisschen Sport und Museum mit der besten Feundin, fiel mir um 19.45 Uhr, also kurz bevor hier die Geschäfte schließen, ein, dass es vielleicht angebracht wäre, wenigstens einmal für Plätzchen zu sorgen. Leider waren auf diese Idee (Überraschung!) auch schon viele viele, sehr viele Leute vor mir gekommen und die Backabteilung im Supermarkt war wie leer gefegt. Gemahlene Mandeln? Fehlanzeige.
Heute beim Laufen hat mich nach der Hälfte der Strecke "der Mann mit dem Hammer" besucht - ich hatte eindeutig zu wenig gegessen. Gut, dass ich nicht alleine unterwegs war, so wäre wenigstens aufgefallen, wenn ich vor lauter Hunger von Fleisch gefallen wäre ;o) Der Gesamtzustand hat sich auch beim Schwimmen nicht verbessert, dort fing ich allerdings an, von ein bisschen Junk Food zu träumen. Die große Portion Pommes rot weiß, die ich mir allerdings nachher an der Bude geholt habe, war dann doch größer als das Volumen meines Magens.
Abgeschlossen habe ich diesen Sonntag, wie immer, wenn möglich, mit dem Tatort - der aus Konstanz, war etwas seltsam heute. Jetzt gibt's hier wieder bei Anne Will eine Europadiskussion (van der Bellen ist Bundespräsident in AT), die nirgendwohin führt. Ich werde jetzt mal ein zweites Licht in die Adventsleiste stellen und dann noch irgendwas sinnvolles tun... Schlafen vielleicht.
Donnerstag, 1. Dezember 2016
Taufe
Fritz heißt jetzt anders, weil wir ja jetzt woanders wohnen. Bzw. er heißt schon immer noch Fritz, aber sein Kennzeichen ist ein anderes.
Beim dritten Anlauf ist es mir nun geglückt, ihm ein neues Kennzeichen zu verpassen, bei den ersten beiden hatte ich immer was vergessen, das man braucht, um einem Auto ein neues Kennzeichen zu geben - die EVB Nummer von der Versicherung, einen Pass, den Fahrezugbrief und -schein sowie die alten Kennzeichen.
Diesmal aber hat's geklappt. Noch auf dem Weg zur Zulassungsstelle habe ich über das neue Kennzeichen nachgedacht:"Welches nehm' ich bloß? Ganz schnöde meine Initialen und das Geburtsdatum? Oder doch was Witziges? Wie wär's mit HO-HO... jetzt in der Weihnachtszeit am allermeisten, aber auch sonst ganz nett (falls es einer versteht)." Da fährt auf einmal ein Kleinbus aus einer Seitenstraße, auf dem Nummernschild HO-MO = Mensch. "Genau", denke ich,"das isses eigentlich, Homo, Mensch. Ich bin ein Mensch, also ein Homo, und dann packe ich da noch mein Geburtsdatum dahinter: 1101 (111 ist leider immer schon weg, warum auch immer), das hat noch was vom Binärsystem, das passt."
Kurz vor der Zulassungsstelle entscheide ich mich dann doch, zwecks besserer Verständlichkeit (man muss ja auch immer ein bisschen an seine Mitmenschen denken), für meine Initialen plus Geburtsdatum. Ob jeder gleich die Bedeutung des lateinischen Begriffes Homo kennt, wage ich an dieser Stelle (leider) zu bezweifeln und zu irgendwelchen Kurzschlussreaktionen an meinem Auto möchte ich dann doch niemanden animieren. Man muss es leider sagen, wie es ist: ich bin mir heute nicht mehr so sicher, was in den Köpfen anderer Leute vorgeht und gegen welche Bevölkerungsgruppen sich der Hass schon richtet und auch wenn ich, was ich an dieser Stelle noch einmal stark betonen möchte, nichts gegen Homosexualität habe (Wurst ob bei Männern oder Frauen; jeder liebt, so wie ihm das von der Natur mitgegeben wurde, das kann nicht falsch sein), habe ich mich letztlich dann doch entschlossen, weil eben die Gefahr von Misverständnissen besteht, der Einfachheit und des geringen Interpretationsspielraumes wegen, Fritz ganz simpel mit meinen Initialen und meinem Geburtstdatum zu versehen.
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